Warum die Dinge sich so entwickelt haben
Zum Leserbrief: „Die Märchen des Herrn Hauke“ von Thomas Vollmar, Ausgabe 03/2025 vom 05.02.2025
Die Leitartikel von Herrn Hauke sind sorgfältig recherchiert, brillant formuliert und gut strukturiert. Seine aufwendigen Recherchen beruhen auf der Analyse der offiziellen Daten von RKI und PEI.
Wir sind ihm dankbar für jeden seiner Kommentare! Seine Bücher sind vergriffen.
Bewundernswert auch, dass er einen Leserbrief wie „Die Märchen des Herrn Hauke“ im eigenen Blatt abdrucken lässt. Einen Leserbrief, der den Herausgeber und Verleger des eigenen Blattes als Märchenerzähler beschreibt, wird wohl nur selten in einem Erzeugnis der heutigen Medienlandschaft zu finden sein.
Doch man muss Herrn Thomas Vollmar, dem Akademiker und Autor des diesbezüglichen Leserbriefes trotz seiner geballten Unwissenheit auch dankbar sein. Als fassungslose Zeitgenossen können wir seinen Ausführungen sehr gut entnehmen, warum die Dinge sich so entwickelt haben.
Doch nun zur Sache:
Persönlich freut mich sehr, dass viele meiner ahnungslosen Freunde und Bekannten die genetische Dotation mit künstlicher mRNA gut vertragen haben. Ich wünsche keinem, der sich während der Virusübung anders entschlossen hat als ich, etwas Schlechtes. Einige, gerade ausgewiesene Fachleute und Spezialisten auf ihrem jeweiligen Gebiet, haben aber die schlimmen Folgen ihrer Entscheidung jetzt am eigenen Leib zu tragen. Drei davon bedauern, sich so entschieden zu haben. Sie gaben mir ihren Irrtum diesbezüglich auch zu.
Zwei enge Bekannte, Stefan und Olaf, leiden an Narkolepsie. Sie schlafen ein, wo sie gerade sind: Stefans Frau sagt, „er liegt am Boden und schnarcht“, er ist Mitte fünfzig und schon lange arbeitsunfähig, die Ärzte stehen vor einem Rätsel.
Olaf ist auf einer Autobahn ohnmächtig geworden, seine Frau konnte das Auto, zwischen den Leitplanken hin und her pendelnd, zum Stehen bringen. Totalschaden. Intensive Krankenhausuntersuchungen folgten, der ganze Diagnoseapparat wurde angeworfen und ergab: nichts. Zum Einkaufen fährt Olaf jetzt nicht mehr mit dem Auto, sondern mit dem Kofferroller. Er ist trotzdem froh, mit 73 Jahren so glimpflich davon gekommen zu sein.
Der dritte Bekannte, Pedro, kommt aus Lateinamerika, hat allgemeines Rheuma und sagt, nichts funktioniere an seinem Körper so wie vorher! Eine Sehne am Daumen ist abgerissen. Man hat ihm eine vom Zeigefinger an den Daumen angenäht. Voriges Jahr erzählte er, ein spanischer Arzt hätte ihm gesteckt, dass es an der genetischen Spritze liegen könne. Als ich erwiderte, wenn ich Dir das vor zwei Jahren gesagt hätte, hättest Du mir nicht geglaubt. Was hat er darauf erwidert? „C‘est la vie!“ (So ist das Leben)
Die Schwiegertochter einer engen Bekannten ist 42 Jahre alt, hat zwei kleine Kinder und ist Fachärztin für Neurologie. Sie war von der genetischen Therapie genauso überzeugt, wie der Schreiber des Leserbriefes „Die Märchen des Herrn Hauke“. Heute hat sie nach einer Lungenentzündung die Diagnose „Lungenrheuma“ und eine prognostizierte Lebenserwartung von fünf Monaten bis zu fünf Jahren! Ihr Immunsystem greift die eigene Lunge an.
Wie die sogenannte Impfung zu Autoimmunreaktionen führt, wird aus der Funktionsweise einer Zelle klar: Biologie 10. bis 12. Klasse. Die Details hat nicht nur der Leserbriefschreiber als Elektroingenieur vielleicht vergessen. Doch davon nach dem sechsten Fall mehr.
Eine uns persönlich gut bekannte Lehrstuhlinhaberin an einer großen deutschen Universität hat sich zur ersten und zweiten „Spritzung“ prophylaktisch Thrombosespritzen von Kollegen geben lassen und war danach trotzdem drei Tage im Krankenhaus. Trotz medizinischen Vorwissens und gemachter Erfahrungen ließ sie sich Ende 2021 „boostern“. Seitdem war sie ständig krank und hatte die merkwürdigsten Symptome.
Ein Kollege, er sei hier Harald genannt, war wegen seines Asthmas Risikopatient und sollte „geschützt“ werden. Nach der zweiten Genspritze konnte er für sechs Monate keine Treppen mehr steigen, bekam einen dicken Bauch und sah aus wie schwanger. Wiederholt wurden ihm im Krankenhaus bis zu zehn Liter Flüssigkeit abgesaugt. Als sein Arzt ihm die dritte Spritze überhelfen wollte, lehnte er dankend ab.
Der Leserbriefschreiber kommt aus einer „Ärztefamilie“ und bestreitet, dass es sich bei der „Coronaimpfung“ um eine prophylaktische Gentherapie mit dem Ziel der Antikörperbildung handelt. Dies aber hat ganz offiziell Minister Lauterbach im Bundestag geäußert. Er leugnete die Verunreinigung durch DNA mit dem Argument, dass es sich nicht um DNA, sondern um einen mRNA-Wirkstoff handelt.
Warum kann es nun einerseits zu Autoimmunreaktionen und andererseits zu Immunschwäche kommen?
Wenn die menschlichen Zellen nach der „Impfung“ genetisch induziert ihr eigenes Antigen produzieren, kann es als Nebenwirkung zu Autoimmunreaktionen kommen. Unsere Immunzellen sind dazu da, die Antigene in unserem Körper zu bekämpfen. Wenn diese Antigene im eigenen Körper produziert werden, dann müssen die Orte der Produktion angegriffen werden.
Für dieses Wissen bedarf es keines Medizinstudiums, sondern nur des gesunden Menschenverstandes und Schulwissens Biologie.
In medizinischen Kreisen werden die Begriffe Immunprägung, Hyposensibilisierung und ADE (Antibody dependent enhancement) diskutiert. Letzteres bedeutet, dass es zu antikörperbedingter Verstärkung der Erkrankung kommt.
Die „Spritzung“ erfolgte ohne jede Dosisangabe und ohne zu aspirieren. Der verstorbene Clemens Arvey wies schon im Oktober 2020 darauf hin, dass völlig unklar ist, ob man 15, 30 oder gar 60 Mikrogramm mRNA verabreicht bekommt. Wir haben es hier mit dem Phänomen eines Medikamentes unbekannter Dosierung und ohne Beipackzettel zu tun. Das hat aber nur einige wenige Ärzte davon abgehalten, den staatlichen Leitlinien zu folgen und sich nicht an der Massenspritzung mit guten Verdienstmöglichkeiten zu beteiligen. Ein Arzt ist uns persönlich bekannt, der sich den Forderungen einer Vielzahl seiner Patienten nach der „Genspritze“ durch Aufgabe seiner Praxis entzogen hat.
Der Autor von „Die Märchen des Herrn Hauke“ fragt, wo die Millionen Opfer der Therapie zu finden seien. Die offiziellen Listen des PEI, die Ende vorigen Jahres veröffentlicht und von Verleger Hauke in mühevoller Kleinarbeit den Lesern zur Kenntnis gebracht wurden, sind offenbar völlig an ihm vorbei gegangen. Was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß.
Ich stelle ihm die Gegenfrage: Wo sind die Leichenberge auf den Straßen der afrikanischen Städte geblieben, die in den Qualitätsmedien vorausgesagt wurden?
Ein weiterer guter Bekannter hat eine Freundin in Kenia. Die er auch 2020 und 2021 regelmäßig besuchte. Er berichtet, dass die Impfquote dort bei 4 % gelegen hätte, Leichenberge jedoch nicht zu sehen waren. Man hat andere Probleme in Afrika!
Die Virusangst trifft ganz offensichtlich auf eine gewisse Bereitschaft in den wohlhabenden Ländern, einige bedauern sogar, dass während der vergangenen Erkältungswellen „ja nichts passiert sei“, also keine neuen Zwangsschließungen erfolgt sind.
Auf weitere sorgfältig recherchierte Artikel von Verleger Hauke freut sich Ihr treuer Leser
Martin Walter
Schluss mit den Covid-Impfungen!
Wie lange noch will die Ärzteschaft, befeuert durch ihre Kammern und Kassenärztlichen Vereinigungen, Patienten dazu auffordern, unnütze, nachweislich schädliche und bedenkliche Interventionen über sich ergehen zu lassen und dabei den Tod von Menschen in Kauf nehmen?
Schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt der „Impf“-Kampagne am 27.12.2020 hätte jeder Arzt und jede Ärztin wissen können, dass das Wirkprinzip der neuartigen genetischen Impfung aus dem Hause Pfizer und BioNTech nichts mit den gängigen Impfungen zu tun hatte. Es gab keine aussagekräftigen Versuchsreihen.
Weder zur Wirkung noch zu Nebenwirkungen ließen sich fundierte Aussagen treffen. Allein dadurch hätte sich der Einsatz strikt verboten. Trotzdem traten Ärzte in großer Zahl an, die Substanzen Millionen Menschen zu injizieren, getrieben von Propaganda. Jeder noch so schwachen fachlich fundierten Kritik traten sie zornig und herablassend entgegen.
Jeder Arzt hätte sehen können, wie bereits nach kurzer Zeit sogar tödliche Effekte kurz nach den „Impfungen“ zu verzeichnen waren. Heute grassiert eine Epidemie von „Long-Covid“, die mit großer Wahrscheinlichkeit überwiegend durch eben die Stoffe verursacht wurde, die das Auftreten der Erkrankung eigentlich verhindern sollten.
Wir wissen heute, dass jedes einzelne Versprechen zum Zeitpunkt der Einführung dieser gentechnischen Präventionstherapien falsch war: Diese genetischen „Impfungen“ verhinderten keine Ansteckung, keine schweren Krankheitsverläufe, keine Hospitalisierungen, keine Todesfälle. Sie waren und sind nicht nur überflüssig, sondern gefährlich.
Die Offenlegung der Verschmutzung durch DNA-transportierende Plasmide im Dezember 2023 hätte der weiteren Verbreitung endgültig den Garaus machen müssen.
Im März 2024 musste das Robert-Koch-Institut die Protokolle des Krisenstabs freigeben, allerdings seitenweise geschwärzt. Ein Whistleblower aus den Reihen des RKI übergab am 23.7.2024 – wohl aus Gewissensgründen – alle Protokolle und den gesamten Schriftverkehr ungeschwärzt der Öffentlichkeit
(mwgfd.org/2024/07/zusammenfassung-der-rki-protokolle/). Spätestens dann konnte sich niemand mehr auf Unkenntnis berufen. Spätestens dann war klar, dass Fakten, die den sofortigen Stopp jeglicher Maßnahmen bedeutet hätten, in böswilliger Weise verschleiert wurden.
Und immer noch wird von Seiten der Kammern und der Kassenärztlichen Vereinigungen für diese als Impfung deklarierten genetischen Transfektionen geworben, immer noch werden die Modalitäten der Abrechnung und etwaiger Haftungsbefreiungen besprochen, immer noch die unübersehbaren Schäden durch den Tarnbegriff Long-Covid zu kaschieren versucht. Nicht umsonst fordert aktuell auch der Bundespräsident zu einer rückhaltlosen Aufklärung der Corona-Politik auf und musste inzwischen in den USA Dr. Anthony Fauci, als Präsidentenberater für die Corona-Maßnahmen verantwortlich, seinen Hut nehmen.
Was muss noch passieren, bis die Ärzte in Deutschland sich endlich auf den höchsten Grundsatz ärztlichen Handelns – primum nihil nocere – besinnen, den ihnen vertrauenden Menschen nicht zu schaden?
Wir appellieren an die Kammern und Kassenärztlichen Vereinigungen: Hören Sie auf, für diese sinnlose und schädliche Intervention zu werben! Wir appellieren an die ärztlichen Kollegen: Informieren Sie sich endlich über die Fakten und hören Sie auf, diese gefährlichen Substanzen weiter zu injizieren!
Für die Ärzte, die sich im Verein „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V.“ zusammengeschlossen haben:
Dr. Heinrich Fiechtner, Prof. Dr. Dr. Harald Walach, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Dr. med. Ronny Weikl, Dr. Wolf-Dieter Stelzner, Prof. Dr. Klaus Steger, Prof. Dr. Werner Bergholz
Politik bringt Leid, Armut, Kummer und Schmerz
Politik ist doch einfach nur verlogen, ekelhaft und korrupt. Und sie bringt auch nichts Lebendiges hervor. Sie ist das Anhängsel von Machenschaften, das Hauptprodukt von Allianzen. Die uns dann auch alles Gut und Böse zu reden wissen. Und das auch je nach Gebrauch.
Und so normal wie die Politik dann eben auch tötet, „den Feind“ bedroht und sanktioniert, bringt sie den Menschen dann Leid, Armut, Kummer und Schmerz! Aber auch Kriege und Frieden! Und auch alles mit zweierlei Maß „gerechtfertigt“! Wo dann manch einer beim Kriegeführen und Ausrotten unser großes Bejahen und unsere leidenschaftliche Unterstützung bekommt, und derjenige, der sich anmaßt, in seiner „Unbedeutendheit“, ganz ohne uns – und auch ohne uns zu fragen (!), durch ein Miteinanderreden einfach vorpreschend versucht, den Krieg und das sinnlose Sterben und Zerstören möglichst schnell beenden zu wollen, dann unsere Empörung zu spüren bekommt. Ein „Sakrileg“, dass es nun auch im Schulterschluss von interessenbedingter Verlogenheit zu verhindern gilt! Den bisher „gut Geschmierten“ auch zu Nutze! Auch um der, bei ihnen nun ausgelösten Angst, Panik und Entsetzlichkeit ein Ende bereiten zu können. Dass auch keiner auf den Gedanken kommt, das geistig und moralisch bei ihnen nicht Vorhandene auch weiterhin in Frage stellen zu wollen. Und die sich hunderttausender getöteter Menschen nun auch in Verantwortung stellen dürfen – den Krieg am Laufen gehalten zu haben! Mit auch hoffentlich gut dotierten Gewinnbeteiligungen! Und weshalb ich diese „Kriegsteilnehmer“ nun auch alle zum Teufel wünsche!
B. Ringk
Genießen, was man wählt
Die ehemalige ARD-Auslandskorrespondentin Georgine Kellermann, die „Transgender“ ist schrieb am 20.02.20205 auf X, nachdem der CSD in Düsseldorf aus Sicherheitsgründen abgesagt wurde: „Die Bedrohung wird immer spürbarer.“
Sehr geehrte Frau Georgine Kellermann, tja, das sind die Früchte Eurer ‚Arbeit‘! Ich vermisse neben Ihrem Kommentar das Inhaltliche, zum Beispiel: Wer bedroht? Wen bedroht man? Warum bedroht man? Wie bedroht man? Woher kommen die Täter*innen (letztere/s Endung/Suffix wohl weniger)? Die die Veranstaltungen mit den Waffen Messer und Auto bedrohenden Jungs*innen habt Ihr sogenannten Weltoffen*innen reingeholt und tut es noch immer. Goethe-Zitat gefällig? „Die Geister, die ich rief…“
Es ist immer wieder erstaunlich, mit welcher Naivität man sich das eigene Grab schaufeln kann, anderen leider gleich mit! Wieso ist es den leider Verantwortlich*innen nicht gegeben, mal ein wenig weiter voraus zu denken? Handlungen und Worte abzuschätzen/abzuwägen, was sie bewirken, wie sie in Taten umgesetzt welche Wirkungen haben werden?! In einem gewissen Alter sollte man das dann doch gelernt haben?! Die Ideologie bremst scheinbar jegliche Versuche zur landeskundlichen Weiterbildung auch zu anderen Ländern aus. Ich probiere es mal in einfacheren Worten für die Verantwortlichen und all die sich selbst sicher als solche fühlenden ‚Menschenfreunde‘:
„Andere Länder, andere Sitten …“ sollte man bei dem Import bedenken. Das betrifft auch das landeskundliche Wissen über das Moral- und Rechtsverständnis in den Herkunftsländern. Mit diesem Wissen wäre es möglicherweise auch machbar gewesen zu beachten, dass das Thema Homosexualität und Vergleichbares in den Herkunftsländern der zu „Integrierenden“ (was eigentlich bedeutet das genau?!) zu untersuchen unbedingte Voraussetzung für den Import von Fachkräften ist/ gewesen wäre.
Man hätte festgestellt, dass vielleicht einige der Geflüchteten sich genau vor der Verfolgung ihrerselbst auf die Flucht machen mussten. Nun werden massenweise (siehe offizielle Kriminalitätsstatistiken) deren Verfolger hergeholt. Hier geht es dann weiter. Nur der Ort hat sich geändert, und das Ganze wird dann auch noch finanziert durch Grundsicherung plus psychiatrische Betreuung der Täter nach den Taten, wobei die außergewöhnlich schnelle Diagnosevergabe doch erstaunt. Dauert es doch üblicherweise recht lange und bedarf gründlicher(er) Untersuchungen, aber okay: Manche Dinge sind ja heutzutage schnell und unbürokratisch möglich, siehe Freigabe einer Substanz zur Injektion nach kürzester Zeit.
Der Hinweis auf die psychologische Unterbetreuung hier im Land für die einheimische und gebeutelte Bevölkerung erübrigt sich sicher. Wie lange müssen die Opfer der Anschläge eigentlich auf einen Therapieplatz warten?!
In den verantwortlichen, die zahlreiche Fachkräfte anwerbenden, befürwortenden und organisierenden Gremien und Parteien sollte man, wenn man sich schon in anderer Länder Angelegenheiten einmischt, auch in der Form, dass bei uns deren Sitten etablieren (man nennt es Integration) wollend, man die Gegebenheiten vor Ort kennen. Es bietet sich an, drängt sich geradezu auf.
Aber scheinbar gilt die Devise: Lernen durch Schmerz. Und nun Frau Kellermann: Nicht jammern, sondern genießen, was man wider besseres Wissen (?) wählt!
Susanne Fischer
Der Stromimport kostet ein Vermögen!
Werte Redaktion!
Es ist schon sagenhaft, welche Gebührengelder der „ÖRR“ freisetzt, um mir meine Meinung über den Äther zu schicken! Da wird mal ruckzuck über Tage hinweg das gedruckte Programm geändert, wie ich das aus lange vergangenen Zeiten nur von großen Verkehrs- oder Bergwerksunglücken kenne. Heute war also zur „Meinungsbildung“ Frau Dr. Weidel eingeladen zu einem „Interview“. Im Fremdwörterlexikon steht dazu: „Unterhaltung, Ausfragen bekannter Persönlichkeiten durch Befrager“. Zu Spitzenzeiten durfte die Befragte mal 4 oder 5 Worte sagen. Es folgte gleich der nächste Satz oder Frage, Es kam alles zustande, aber kein Gespräch!! Meine Schulzeit liegt etwa 65 Jahre zurück. Damals lernten wir noch: Frage stellen, Antwort ganz abwarten und zuhören. Wenn ich nach paar Worten dazwischenquatsche, höre ich die weitere Antwort nicht und keiner kriegt etwas mit! Das ist aber heute leider allgemein so. Man lebt nur noch vom „Interview interruptus“ und keiner bekommt etwas mit. Frau Dr. Weidel muss ja tolle Nerven haben! Ich habe noch nie erlebt, dass man sie ausreden ließ. Angst davor?
Da ich den „Genuss“ dieses „Interviews“ nach kurzer Zeit beendete, bekam ich leider nicht mehr mit, ob auch über die Energieversorgung Deutschlands „gesprochen“ wurde. Es gibt da nämlich an jedem Werktag einen Energiewetterbericht vom Journalisten Tichy in seinem Einblick. Da wird einem so richtig um die Ohren gehauen, wie das Geld im Ausland landet.
Z.B. habe ich hier mal die Zahlen vom 06.02.2025: Mittags 12:00 Uhr lag der Energieverbrauch in Deutschland bei 74 GWh (Gigawatt – das sind 1.000 Megawatt = 1.000.000 Kilowatt!) Die konventionellen Kraftwerke gaben 44 GWh ab. Von den ca. 30.000Windrädern kamen 4 GWh.
In der Flautezeit sind es gerne mal 0 GW. Von der Sonne kamen 8 GWh. Nachts ist es natürlich weniger! Importiert wurden 11 GWh zu einem Preis von 147 Euro pro MWh, also 147.000 Euro je GWh. Mal 11 sind das schlappe 1,52 Mio Euro pro Stunde! Abends und bei Flaute liegt der Import viel höher, Um Weihnachten lag der Preis je MWh über 900 Euro/MWh. Eigene Erzeugung wäre wohl billiger! Hier geht es ja auch nicht um Kinderbücher!
Manfred Hübner
Die Ex-Kanzlerin mischt wieder mit
Ex-Kanzlerin Merkel (CDU) hat den CDU-Kanzlerkandidaten Merz heftig kritisiert, weil er im Bundestag am 29.01.2025 mit den Stimmen der AfD erfolgreich einen Entschließungsantrag zu einer Migrationswende eingebracht hatte – ohne die AfD-Stimmen wäre aber keine Mehrheit zustande gekommen! Sein 5-Punkte-Plan, der schon lange den AfD-Vorstellungen entspricht, fand dann zwei Tage später als sog. Zustrombegrenzungsgesetz nicht die erforderliche Mehrheit im Bundestag (238 Ja-Stimmen, 250 Nein-Stimmen). Die Ablehnung zeigt allzu deutlich, dass es der SPD und den Grünen an Problembewusstsein fehlt – Parteiengezänk geht vor gesellschaftliche Erfordernisse. Jeder realdenkende Bürger erlebt doch mit, dass die Merkel‘sche Migrationspolitik klar gescheitert ist. Aber die Ex-Kanzlerin legte in ihrer Kritik noch nach: „Wer soweit gekommen ist, muss über irgendwelche Eigenschaften verfügen, die ihn dazu befähigen. Ja, man wird nicht ohne Grund Kanzlerkandidat!“
Sie hat es ja vorgemacht, wie es geht:
• Als Ministerin in der Kohl-Regierung wartete sie geduldig auf Fehler des Kanzlers. Die CDU-Spendenaffäre um Schwarze Konten und illegale Geldtransfers nutzte sie geschickt, um 1998 zur CDU-Generalsekretärin und 2000 zur CDU-Parteivorsitzenden gewählt zu werden. Danach spielte ihr Ziehvater Kohl keine politische Rolle mehr.
• Da nicht klar war, ob die CDU/CSU bei der Bundestagswahl 2002 die amtierende SPD-Regierung ablösen würde, machte sie mit dem CSU-Vorsitzenden Stoiber in seinem Privathaus folgenden Deal: Er wird Kanzlerkandidat und sie bekommt den Fraktionsvorsitz der CDU/CSU im Bundestag, den bis dato F. Merz innehatte. Mit CDU- und Fraktionsvorsitz war sie bestens gerüstet für die spätere Kanzlerschaft, denn es war vorauszusehen, dass Bundeskanzler G. Schröder mit seiner Agenda 2010 scheitern würde.
• Ihr Kalkül ging auf. Am 22.11.2005 wurde sie Bundeskanzlerin (die Schröder-Regierung war durch die Vertrauensfrage abgewählt worden), nachdem sie alle anderen Kandidaten für eine Kanzlerschaft mit ihrem großen politischen Talent ausgeschaltet hatte – ihr Ziehvater hatte dieses Talent rechtzeitig erkannt und sie deshalb schon 1991 und 1994 zur Bundesministerin gemacht. Den Politikern wurde aufgezeigt: „Wer Merkel unterschätzt, der hat schon verloren“!
• Da sie sich nicht abwählen lassen wollte, verzichtete sie auf ihre fragliche Wiederwahl 2021 und verkündete, zukünftig keine politischen Ämter mehr anzustreben.
Frau A. Merkel begann ihre Kanzlerschaft mit den Worten: „Ich will dienen.“ Eigentlich ein guter Vorsatz für Regierende, aber sie traf in den folgenden Jahren gravierende Fehlentscheidungen für die Zukunft Deutschlands: 2011 Ende der Atomkraft; 2015 Willkommenskultur für Migranten aller Art; 2020/2021 Corona-Diktatur mit Aushebelung des Grundgesetzes. Mit dem Widerstand des Bundesverfassungsgerichts und der EU war nicht zu rechnen, da sie ja ihre Günstlinge Stephan Harbarth bzw. U. von der Leyen entsprechend postiert hatte. Ihr Demokratieverständnis demonstrierte sie nach der Thüringer Landtagswahl 2019.
Am 04.03.2020 wurde der FDP-Politiker Kemmerich mit den Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten gewählt. Die Bundeskanzlerin weilte in Afrika und formulierte: „Das muss rückgängig gemacht werden!“ Ihr Machtwort wurde sofort umgesetzt. Noch am selben Tag eilten die Parteivorsitzenden von FDP und CDU nach Erfurt. Herr Ch. Lindner, der seinem Parteifreund noch zuvor zu seiner Wahl zum Ministerpräsidenten gratuliert hatte, legte diesem nun den Rücktritt nahe, was dieser auch tat!! Frau A. Kramp-Karrenbauer sorgte nach stundenlangem Ringen mit der CDU-Landtagsfraktion dafür, dass der CDU-Fraktionsvorsitzende Mohring ausgetauscht und der Unvereinbarkeitsbeschluss bei der späteren Wiederwahl von B. Ramelow (Linke) zum Ministerpräsidenten durch Stimmenthaltung einiger CDU-Landtagsabgeordneter umgangen wurde.
Eigentlich hatten sich die Altparteien im Wahlkampf auf einen fairen Umgang miteinander geeinigt. Die Praxis zeigte aber: Jeder gegen jeden und alle gegen die AfD und BSW. Unmittelbar nach der CDU-Initiative zur Migrationswende am 29. und 31.01.2025 begannen SPD und die Grünen mit der Diffamierung der CDU, die zu einer beispiellosen Verrohung der politischen Kultur führte. Am darauffolgenden Sonntag probten z.B. in Berlin 100.000 Teilnehmer („Omas gegen rechts“, „Zentrum für Politische Schönheit“, Antifa u.a.) den sog. „Aufstand der Anständigen“. Per Projektion war auf der Siegessäule zu lesen: „Ganz Berlin hasst die CDU“ (bisher war nur die AfD ihre Zielscheibe!) – hatte man nicht schon öfter gegen „Hass und Hetze“ demonstriert?!
Wie aus der deutschen Geschichte bekannt, bleibt eine solche geistige Brandstiftung nicht ohne Folgen, die sich prompt in der Belagerung und Verwüstung von CDU-Einrichtungen niederschlug. Das o.a. „Zentrum für Politische Schönheit“ sollte mal auf die politische Schönheit in den Bundestagsdebatten der letzten Jahre eingehen, z.B. auf die vom 11.02.2025. Was die „Volksvertreter“ dort ablieferten, hat mit Anstand und Respekt aber auch gar nichts zu tun. Selbst die besten Argumente wurden niedergeschrien und sogar mit Pfiffen bedacht, was sich die Bundestagspräsidenten Bas (SPD) dann verbat – schließlich ist man ja nicht auf einem Fußballplatz, sondern im „Herz der Demokratie“. Vielleicht sollte mal für dieses „Herz“ ein kardiologisches Gutachten erstellt werden? Möglicherweise schlägt der Kardiologe eine Herztransplantation vor?!
Vier Wochen vor der Wahl hatte schon die NGO „Correctiv“ (durch seine Falschaussagen bekannt geworden!) vor einem möglichen Kanzler Merz gewarnt und auf einen Interessenkonflikt hingewiesen, der durchaus sehr wahrscheinlich ist. Auf den eigenen Konflikt wird natürlich nicht eingegangen. Die Medien-NGO „Correctiv“ erhielt 2023 von der Kulturstaatsministerin Roth (Grüne) 198.000 Euro, vom Bundesfamilienministerium 81.000 Euro für das Projekt „Demokratie leben“ und vom Bundesministerium für Forschung und Bildung für 2022/2023 insgesamt 266.000 Euro für ein Forschungsprojekt zur Desinformation! Im Volksmund heißt es: „Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich pfeif“!
Eigentlich müssen sich die angeblichen Demokraten keine Sorge über die Folgen der Bundestagswahl machen. Falls nicht die „richtigen“ Politiker gewählt wurden, dann wird diese Wahl eben annulliert, so wie es kürzlich in Rumänien wegen angeblicher ausländischer Einmischung geschehen ist. Die EU-Kommission hat gerade ein neues Gremium „Demokratisches Schutzschild“ geschaffen, das die Wahlen in den EU-Staaten beeinflussen und sogar (wie in Rumänien geschehen) deren Annullierung erleichtern kann, wenn das Ergebnis der Kommission nicht gefällt – wenn es also EU-kritische Wahlsieger gibt! Aufgrund solcher diktatorischen Maßnahmen liegt doch wohl US-Vizepräsident Vance nicht falsch, wenn er den Europäern am 14.02.2025 auf der sog. Sicherheitskonferenz in München einen Mangel an Demokratie und Meinungsfreiheit vorwarf und die deutsche Innenpolitik scharf kritisierte?!
Dr. H.-J. Graubaum
Wie traurig ich bin
Wo seid ihr, ihr treuen Freunde,
Knechte der elenden Brut.
Ich kann es nicht fassen,
mich verlässt bald der Mut.
Ich kann es nicht fassen,
was mit uns geschieht.
Hört ihr nicht rauschen das Todeslied?
Hoffnung nach der Wende, alles dahin?
Deutschland am Ende?
Wie traurig ich bin!
Barbara Schippel
Heuchelherrschaftszeiten
Jetzt wählte er also mal wieder, der gemeine Gutscheindemokrat. Dabei ist er aber gar nicht gut und außerdem auch nur Scheindemokrat.
Gewählt hat er ja eigentlich „Mitte-Rechts“ und damit ein ausgeglichenes Verhältnis von Krieg und Frieden mit Russland.
Bekommen hat er – rein zufällig – „Mitte-Links“ mit „Alle Kraft voraus“ für Krieg gegen Russland. So geht Scheindemokratie in einer gelebten Demokratur.
Wirkliche, also wirklich wirksame Demokratie muss von wirklichen Demokraten täglich aktiv gelebt werden und nicht nur alle vier bis fünf Jahre gewählt.
Wähler glauben, sie hätten gewählt, was sie wollten, ohne zu merken, dass sie exakt das taten, was sie wollen sollten, nämlich eine hohe Wahlbeteiligung zeigen um das Undemokratische zu scheinlegitimieren. Wer in dieser deutschen real existierenden Demokratie wählen geht, der bezeugt, dass er sie gar nicht versteht. Aber letztlich ist es ohnehin einerlei, Deutschland versenkt sich selbst in Narrativ-Narretei.
Ein Beispiel: Wer von unseren Ver-Führern Omas aufhetzt um Brandmauern gegen Anderswählende zu errichten und zeitgleich Hass und Hetze verbietet, der handelt so heuchlerisch wie ein Brandstifter, der Feuer verbietet.
Ich habe noch gelernt: „Ein Europa des Friedens gibt es nicht ohne, und schon gar nicht gegen Russland“. Deshalb ist jeder neue Steuer- oder Schuldeneuro für einen Krieg gegen Russland kein „Sondervermögen“, sondern Trickdiebstahl an den Fleißigen zu Gunsten der Blackrocker dieser Welt. Der Trick dabei ist, dass das dauerhaft eingebildete Narrativ falsch ist!
Ein Krieg beginnt nie erst mit einem Einmarsch in ein Land, sondern hat stets eine Vorgeschichte. Und in dieser Vorgeschichte spielte Uncle Sam die entscheidende Geige. Und nun stehen wir allerwertesten EU-Wertewestler plötzlich allein wie die Aggressoren da.
EU hält mit Kriegsgeschrei die Bahn frei und Uncle Sam freut sich, dass er jetzt in der Ukraine Kasse macht.
Übrigens: Desinformieren tun natürlich immer nur die Anderen – gelle?
Vielleicht sollten unsere amerikanischen Freunde eine Meldestelle einrichten, wo wir Deutschen unsere Meinungsfreiheitskastrierung petzen können.
Ich mein‘ ja nur. Rein vor- und fürsorglich.
Johannes Bard
Merz kann es nicht
Und das ist schlecht für unser Land.
Die Regierung Merz wird keine vier Jahre halten. Weil er es genauso wenig kann wie Olaf Scholz.
Irgendwie wird er mit der SPD eine Regierung zusammenstoppeln, aber die wird weiterhin die Probleme leugnen und mit Personal bestückt sein, das sie weder lösen kann noch will. Auch er ist ein Migrationsleugner. Auch er ist ein Leugner der Altersarmut, die um sich greift. Er leugnet die strukturellen Probleme dieses Landes. Er leugnet die schädlichen Folgen der Energiewende ins Nichts, wie sie seit 1998 betrieben wird. Er leugnet die Folgen des Atomaus und des Sofortabriss von Isar 2, den Aiwanger und Söder betreiben. Er leugnet, dass Deutschland außenpolitisch keine Bedeutung mehr hat und auch mit ihm nicht mehr gewinnen wird, weil er es schlichtweg nicht kann.
Länger als 18 Monate wird dieses Regierungsfestival der Lügen nicht mehr weitergehen können, ohne dass er aus dem Amt gefegt wird. Der Werteverfall geht weiter mit Merz – und die systematische Zerstörung bleibt.
Außenpolitisch liefert dieser Mann eine Vollkatastrophe. Er ist da auf Augenhöhe mit Baerbock, die auch international keiner ernstnimmt.
Helmut Schmidt war ein Staatsmann, Merz ist im Vergleich ein Würstchen. So wird er international auch wahrgenommen. Würstchen folgt auf Würstchen von Biden vorgeführt in Sachen Nordstream, und Deutschland steigt und stürzt weiter ab. Merz will möglichst schnell Taurus auf den Kreml abschießen lassen, sobald er im Amt ist. Er redet vom „irren“ Trump, während er selbst nichts Dringenderes zu tun hat, als es sich und uns mit dem größten Land der Erde zu versauen. Adenauer hat 1956 die Rückkehr der letzten Kriegsgefangenen verhandelt, Willy Brandt die Ostverträge, Kohl mit Gorbatschow die deutsche Einheit. Merz aber hat den Knall nicht gehört und will dort weiter machen, wo Biden und Scholz und Baerbock aufgehört haben. Dass es in Amerika einen Regierungswechsel gab, hat er noch nicht verstanden. Wer weder in Russland noch in Amerika Gehör findet, ist ein weltpolitischer Versager.
Innenpolitisch kann Merz nichts durchsetzen. 27.01.25: CDU/CSU-Antrag für „dauerhafte Grenzkontrollen“, „Zurückweisung“, „Abschiebehaft“. Und am 24.02. also einen Tag (!) nach den Wahlen: „Niemand von uns will die Grenzen schließen!“ Baerbock will jetzt als kommissarische Außenministerin noch etwa 12.000 Afghanen aus Tadschikistan einfliegen lassen und 3.000 aus Pakistan, und keiner wird sie daran hindern. Kein Friedrich Merz und auch sonst niemand aus der Union. Denn die Grünen werden ja noch gebraucht, um mit 2/3-Mehrheit die Schuldenbremse des Grundgesetzes auszuhebeln.
Merz missachtet und verachtet den Osten (Mitteldeutschland) und will ihn „erziehen“, statt von ihm zu lernen. Dabei ist der Westen schwer erziehungsbedürftig, der mehr und mehr die Zukunft dieses Landes aus machtpolitischen Gründen ohne Rücksicht auf Verluste zerstört. Die Zerstörung dieses Landes ist von 2005 bis 2021 Merkel und der Union geschuldet mit faktischer Grenzöffnung von 2015, Atomaus von 2011 und Energiewende ins Nichts – 16 Jahre lang. Von Brüssel aus zerstört von der Leyen von der Union seit 2019 und bis 2029 systematisch und dauerhaft den Industriestandort Deutschland durch Verbrennerverbot, Flottenverbrauch, Milliardenstrafen, Green Deals, Lieferkettengesetz. In einer Koalition mit der SPD wird sich von dem ganzen Müll rein gar nichts ändern oder verbessern.
Die Zerstörung geht weiter mit Merz und unter Schmerzen, und die Bürger werden sich das keine weiteren vier Jahre klaglos bieten lassen. Es geht kein Ruck durch Deutschland, solange nicht zumindest symbolisch Köpfe rollen. Die Zerstörung der woken Ideologie bleibt moralische Pflicht. Ran an die Kettensäge, weg mit den woken Weicheiern!
Axel Fachtan
Meine Gedanken kurz nach der Wahl
Irgendwie habe ich das Gefühl, ich lebe in einer verdrehten Welt. Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde Schwarz-Rot vom Volk abgewählt – jetzt stehen wir schon wieder vor dem gleichen Problem, wieder haben die Altparteien das Ruder an sich gerissen, egal wie, Hauptsache „die Macht“.
Interessiert überhaupt noch, wo die Wähler ihre Kreuze gesetzt haben? Wieder haben wir solche, die einfach sagen: Mit „diesen Leuten“ wollen und werden wir nicht reden. Schon wieder haben sie etwas vergessen, nämlich, wie viele Stimmen „diese Leute“ vom Volk bekommen haben. Man muss sich das mal vorstellen, die „Christlichen“ (CDU/CSU) wollen noch mehr Waffen in die Ukraine schicken und auch noch selbst herstellen. Soll die Waffenindustrie jetzt unsere Haupteinnahmequelle (Steuern, Arbeitsplätze) werden? Die Herrschaften sollten sich mal ihre 10 Gebote durchlesen, vielleicht kommt dann die Erinnerung wieder zurück.
Erst treiben sie Deutschland in den Ruin, und jetzt spielen sie sich als Retter auf. Jetzt weiß ich auch, warum nichts mehr in Bildung investiert wurde, weil ein dummes Volk sich doch leichter regieren lässt als eines, das noch denken kann, oder? Außer im Westen, da scheint es ja nicht mehr so verbreitet zu sein. Übrigens werde ich das Gefühl nicht los, dass die Wiedervereinigung eine Übernahme durch den Westen war und ist.
Erstmal alles kaputt machen und dann Ausverkauf. Kein Interesse, gute Sachen zu übernehmen und auszubauen. Außer Wind- und Solarparks auf den Feldern haben sie nichts gelassen. Sollen sie doch mal diese schönen ach so gut in die Natur passenden Anlagen in ihrem schönen Bayerischen Wald aufstellen. Mal sehen, wie die Menschen da dann reagieren?
Selbst vor den Ampelmann wollte man nicht halt machen. (Ist das Arroganz, Zerstörungswut oder wie nennt man das)? Oder vielleicht keine Wertschätzung? Das Schlimme ist, dass Gauck und viele mehr da mitgemacht haben.
Das waren ein paar Gedanken nach der Wahl. Von mir aus können sie die Mauer wieder hinstellen. Verreisen kann ich sowieso nicht mehr, mir fehlt das Geld. Zu Ost- und D-Markzeiten ging das sehr gut. Eine Frage habe ich noch: Wann kommt die nächste Währungsunion; der Euro müsste ja demnächst auch futsch sein.
R. Eppert
Deutschland, ein Land für Täter
Im II. Weltkrieg waren wir ein Land der Täter, nach der „feindlichen Übernahme“ der ehemaligen DDR durch die BRD ist die ehemalige DDR nach und nach zu einem Land für Täter geworden (für die „alte“ BRD?) und jetzt sind wir ein Land der und für Täter. Die „alte“ BRD hat es zugelassen, dass in kürzester Zeit in den neuen Bundesländern (ehemalige DDR) genauso kriminelle Strukturen wie in den alten Bundesländern Fuß gefasst haben: Drogenkartelle, Mafiastrukturen, Clans, Rockerbanden, Geldwäsche, Menschenhandel.
Frau Merkel (hatte sie dazu die Berechtigung?) hat dem Ganzen dann noch eins draufgesetzt und die Grenze, die ein Land vor äußeren Gefahren schützen soll, für JederMANN (sind es 90% Männer oder mehr?) geöffnet. Auch für Kriminelle und Menschen, die in einem sozialen und kulturellen Umfeld aufgewachsen sind, das nicht mit unserem Grundgesetz vereinbar ist.
Zurück zu den Tätern. Mir stellt sich die Situation so dar, dass der Staat das Gewaltmonopol an verschiedenen Stellen längst verloren hat.
Während immer wieder Nicht-Regierungsorganisationen und andere politische Akteure von solchen „No-Go-Areas“ sprechen, bestreiten Polizei, Behörden und Regierung regelmäßig, dass es solche rechtsfreien Räume in Deutschland wirklich gibt. In Berliner Gefängnissen sind im vergangenen Jahr diverse Waffen und andere gefährliche Gegenstände gefunden und sichergestellt worden.
Mich verwundert die Aussage eines Jugendlichen zu Silvester gegenüber Berliner Polizeibeamten nicht: „Haut ab, das ist unser Revier!“ (oder so ähnlich) Wenn ich 364 Tage im Jahr in einem Gebiet einen rechtsfreien Raum zulasse, dann werden Menschen, die dort 364 Tage im Jahr das Sagen haben, das an dem einen Tag nicht anders sehen.
Ich bin im Grunde ein optimistischer, aber auch ein realistischer Mensch. Die o.g. kriminellen Strukturen lassen mich jedoch nicht optimistisch in die Zukunft schauen. Zu lange hat man diese ins Unermessliche wachsen lassen und es wahrscheinlich bewusst verdrängt. Es ist mir schon klar, dass man heutzutage in gewissen Gebieten gefährlich lebt. Aber die Politik hat es zugelassen! Jetzt ist es aus meiner Sicht schon lange nach zwölf. Polizeibeamte fallen nicht einfach vom Himmel, und die kriminellen Strukturen sind so zementiert, dass es mir unmöglich scheint, sie zurückzudrängen bzw. zu zerschlagen.
Ein mich sehr bewegendes Thema sind die Straftaten von Minderjährigen. Bei der Gruppe der Strafunmündigen, also unter 14 Jahre, kann wohl nicht mehr von Ausnahmen gesprochen werden. Auch die Taten an sich sind sehr erschreckend. Weshalb ist es möglich, dass Kinder und Jugendliche zu Intensivtätern werden? Weshalb werden sie nicht aus den Familien, die ihnen anscheinend nicht die Werte unserer Gesellschaft nahebringen können, herausgelöst und in staatliche Obhut genommen? Weshalb wird in der Regel das Jugendstrafrecht für 18- bis 21-Jährige angewandt? Es passt doch nicht zusammen, wenn den 18- bis 21-Jährigen (auch Abiturienten!) im Strafprozess einerseits die Reife abgesprochen wird (Strafminderung), sie andererseits aber reif genug sind, um die Politik in diesem Land durch Wahlen mitzubestimmen. Unter Ausblendung dieser Tatsache fordern einige sogar das Wahlrecht mit 16 Jahren.
Wie lange sollen wir es noch dulden, dass minderjährige Jugendliche von der Familie auserkoren werden, um ihre Schwester zu ermorden, weil sie sich hier anpassen und dem Patriarchat entfliehen wollte? Wie kann es sein und wie kann es geduldet werden, dass eine Haftstrafe für diese Jugendlichen wie ein Ritterschlag ist? Wenn sich Randbedingungen ändern, dann muss die Politik die Gesetze zeitnah anpassen. Davon ist sie jedoch Lichtjahre entfernt.
Wie viele Übergriffe der Silvesternacht 2015 in Köln und 2024 in Berlin wurden geahndet, wie und was machen die Täter heute, sind sie noch in Deutschland, begehen sie weitere Straftaten, oder haben sie sich integriert?
Wie viele Ehen mit Minderjährigen, wie viele Zwangsheiraten, wie viele Beschneidungen, die unserem Grundgesetz und Strafgesetz entgegenstehen, gibt es in Deutschland und werden geduldet? Weshalb können Asylsuchende ihre Zweitfrauen nachholen? In Deutschland ist weder die Vielehe noch die Doppelehe (Bigamie) erlaubt. §1306 BGB verbietet das. Wer das ignoriert, riskiert eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren.Das sind nur einige Beispiele.
Ein anderer Aspekt, der Deutschland zu einem Land für Täter macht, ist die Justiz, unser Rechtssystem. Gelingt es der unterbesetzten und teilweise frühzeitlich ausgestatteten Polizei, genug Beweise für eine Verfolgung einer Tat beizubringen, dann erwartet den Täter ein Rabattsystem. Da bei der Vielzahl der Fälle und der oft schwierigen Beweislage viel Zeit vergeht, gibt es den Zeitrabatt für den Täter. Je mehr Zeit zwischen Tatzeit und Verurteilung vergeht, je mehr wird das Strafmaß gemildert. Dann gibt es noch den Mengenrabatt. Ein Mehrfachtäter ist gegenüber einem Einmaltäter in der Summe der Haftstrafe begünstigt. Beispiel: eine schwere Körperverletzung mit 5 Monaten Haftstrafe. Der Einmaltäter wird zu 5 Monaten Haft verurteilt. Beim Mehrfachtäter (3 x schwere Körperverletzung) werden die 3 Taten ebenfalls mit jeweils 5 Monate Haft bewertet, er aber zu einer Gesamtstrafe von z.B. 11 Monaten Haft verurteilt. Das wären dann gute 3,5 Monate für jede Tat. Müsste es nicht genau umgekehrt sein? Dann gibt es noch den individuellen Rabatt für schlechte Aufwachsbedingungen und kulturellem Hintergrund.
„Der Versuch, verbrecherische Taten zu rechtfertigen, hat möglicherweise schlimmere Folgen als die Tat selbst. Verbrechen der Vergangenheit zu rechtfertigen, bedeutet, den Samen für zukünftige Verbrechen zu legen. Tatsächlich ist die Wiederholung eines Verbrechens manchmal Teil der Rechtfertigung: wir begehen es wieder und wieder, um uns selbst und andere davon zu überzeugen, es sei normal und nicht abnorm.“ (Eric Hoffer US-amerikanischer sozialkritischer Philosoph und Autor 1898–1983)
Dann sind da noch die vorzeitigen Entlassungen bei „guter Führung“ und individueller Begutachtung. Wenn ich im Strafvollzug gar keine Möglichkeit habe, gewisse Taten (z.B. Menschenhandel, Kindesmissbrauch, Vergewaltigung von Frauen, Geldwäsche) zu begehen, wie kann dann eine gute Führung festgestellt werden?
So kann es sein, dass Ersttäter, die zu maximal zwei Jahren Haft verurteilt wurden, schon nach Verbüßung der Hälfte der Strafe, die andere Hälfte in Freiheit auf Bewährung verbüßen können (Halbstrafe). Bei der 2/3-Strafe verbüßt der Täter zwei Drittel seiner Strafe im Strafvollzug und bei guter Führung das letzte Drittel in Freiheit auf Bewährung. Das soll wohl mehr oder weniger die Regel sein. In welchem Rahmen beläuft sich die Rückfallquote? Welchen Anteil nehmen Ausländer oder deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund in den Haftanstalten ein?
In dem oben beschriebenen Fall von drei schweren Körperverletzungen (11 Monate Haft) könnte der Täter schon nach knapp 7,5 Monaten auf freiem Fuß sein. Für die für ihr Leben gezeichneten Menschen ist die Strafe ein Hohn! Für Kindesmissbrauch und Vergewaltigung sowieso.
Weiter zum eigentlichen Strafvollzug: trocken, warm, geregelte Mahlzeiten (Essen nach den Bedürfnissen der Täter, z.B. vegetarisch/vegan oder für Muslime kein Schweinefleisch; zu Weihnachten haben sie ein besseres Menü als manch einer zu Hause), ganz viel Freizeit, denn sie können, müssen aber nicht arbeiten: kostenloses Fitnessstudio, um sich auf ihre neue Freiheit vorzubereiten (Muckis); können sich umfangreich bilden, auch Weiterbildungen mit Abschlüssen, studieren; es gibt sogar Zimmer, wo sie sich in trauter Zweisamkeit treffen können.
Ein Straftäter kann erwarten daß er eine zweite, dritte Chance bekommt. Und die Opfer? Leiden teilweise ein Leben lang an körperlichen und/oder seelischen Krankheiten. Das alles im Namen des Volkes? Wollen wir das? Also in meinem Namen nicht!
Wir sind mittendrin, ein Land der Täter zu sein. Deutsche Waffen töten wieder Menschen, über deutschen Boden rollen Waffen in Kriegsgebiete. Das „deutsche Volk“ hat nichts, aber auch gar nichts aus seiner Geschichte gelernt.
Frank-Michael Hoel
Brandenburg weiter von SPD-Seilschaften beherrscht
Wieder einmal wird ein abgewählter SPD-Apparatschik als „Belohnung“ dafür in ein hoch dotiertes Versorgungsamt gewählt.
Wie kann es dazu nach den letzten Wahlen immer noch kommen?
Der zweite Beigeordnete der Kreisverwaltung Oder-Spree, Micheal Buhrke (SPD), geht Mitte des Jahres in den Ruhestand. Daher musste ein Nachfolger gefunden werden. Da der Landrat, Frank Steffen (SPD), dazu laut Kommunalverfassung das Vorschlagrecht hat, hat dieser dazu auch im Dezember und über Weihnachten hinweg eine öffentliche Ausschreibung durchgeführt und sich danach die neun Bewerbungen angeschaut, ausgewertet und die Kandidaten zu Vorstellungsgesprächen bzw. Interviews eingeladen. Im Ergebnis wurde all das bepunktet und somit ein Ranking der Kandidaten gewonnen. Bestplatzierter sei demnach Ralf Steinbrück (SPD), abgewählter Bürgermeister von Schöneiche (letzter Arbeitstag 16.12.24), den er dem Kreistag daher auch bereits am 26.02.25 zur Wahl vorgeschlagen hat. Soweit das vorgespiegelte Schauspiel.
Wie lief das in den letzten Jahrzehnten schon immer in Brandenburg und auch in Oder-Spree?
In Wirklichkeit war es in den letzten Jahrzehnten immer so, dass die Beigeordnetenpositionen (leiten zusammen mit dem Landrat die Kreisverwaltung) einschließlich des Postens des Stellvertreters des Landrats immer wieder nach Parteienproporz besetzt wurden. Sprich: Wenn der Landrat von der SPD war, stand der CDU als zweitstärkster Fraktion im Kreistag der 1. Beigeordnete und Stellvertreters des Landrats zu, weshalb das vor knapp acht Jahren auch Herr Gehm von der CDU werden dufte. Der zweite Beigeordnete stand seit Jahr- zehnten der SPD zu. Vor Michael Buhrke war das Dr. Eckhard Fehse (SPD). Nachdem SPD und CDU zusammen mit den Kommunalwahlen 2014 die Mehrheit im Kreistag verloren ging, schuf der zum Jahresende 2016 neu gewählte Landrat Rolf Lindemann (SPD) sogar eine dritte Beigeordnetenstelle, um die damals noch drittstärkste Kraft im Kreistag, Die Linke, einzubinden und sich damit vermeintlich Mehrheiten im Kreistag für seine Amtszeit als Landrat zu sichern. Beigeordnete wurde auf Vorschlag der Linken Gundula Teltewskaja. Diese Position wurde mit Ihrem altersbedingten Ausscheiden vom neuen Landrat Steffen wieder kassiert.
Diese parteipolitischen Absprachen zum gemeinsamen Machterhalt hat man mittels formaler Ausschreibungsverfahren verschleiert und damit die Fassade immer versucht zu wahren.
Da aber SPD und CDU nach den Kommunalwahlen im letzten Jahr heute erst Recht die Mehrheit im Kreistag Oder-Spree fehlt, agierte man bis vor dem dritten Wahlgang am Abend des 26.02. im Kreistag Oder-Spree eher nach dem Prinzip Hoffnung. Stellen diese beiden Fraktionen doch gerade noch 19 von 56 Abgeordneten. Dazu kommen noch zwei von den Grünen und vier von den Linken sowie einer von der Tierschutzpartei. Macht nach Adam Riese zusammen mit dem Stimmberechtigten Landrat 27 Stimmen. Die absolute Mehrheit liegt jedoch bei 29 Stimmen. Die kamen im ersten Wahlgang auch zusammen, aber eben gegen Ralf Steinbrück. Im zweiten Wahlgang, bei dem eine relative Mehrheit ausreichte, 28 Stimmen zu 23 Stimmen gegen ihn. Was nun, Herr Landrat?
Offenkundig gab es Abweichler in den Reihen der CDU, die mit dem SPD-Apparatschik Steinbrück so ihre Probleme hatten – nicht nur diejenigen, die in Schöneiche massiv an seiner Abwahl mitgewirkt und einem der ihren zum Amt des Bürgermeisters verholfen hatten.
Was nun, Herr Landrat? Er ließ die Sitzung des Kreistags zu einer Beratung mit den Fraktionsvorsitzenden unterbrechen. Schon im Vorfeld wurde die CDU-Fraktion mit ihrem umstrittenen Vorsitzenden Christian Schröder bearbeitet. Motto: „Wenn ihr wollt, dass wir Euren Beigeordneten Gehm für eine zweite Amtszeit mitwählen, habt ihr gefälligst dafür zu sorgen, dass unser Kandidat ebenfalls gewählt wird.“ Nach mehr als 30 Minuten weitgehend ergebnisloser Beratungen und einem massiven Einwirken auf die Fraktionen BVB/Freie Wähler und FDP/BJA entschied der Landrat, Steinbrück noch einmal für einen dritten Wahlgang vorzuschlagen. Da war es schon deutlich nach 22 Uhr und die ehrenamtlichen Kreistagsabgeordneten hatten – nach ihrem Arbeitstag einen langen Tag hinter sich und wollten sich eigentlich auf den Rückweg machen. Also wählen, bis das Ergebnis stimmt, oder bis sich die gewünschten Mehrheiten ergeben, weil der eine oder andere am nächsten Tag wieder früh raus und zur Arbeit muss!?
Genauso kam es dann auch. Plötzlich gab es das gewünschte Ergebnis von 27:23 Stimmen für Ralf Steinbrück. Da war die SPD-Welt und -Herrschaft in und über Brandenburg wieder in Ordnung.
Kreistagsfraktion der AfD Oder-Spree
Ohne Mandat ist es undemokratisch
Der Verein für Natur und Landschaft in Brandenburg e.V. (VNLB) und die Bürgerinitiative Grünheide fordern die demokratische Teilhabe der Kommunalparlamente der Verbandsgemeinden des Wasserverbandes Strausberg-Erkner (WSE) bei Vertragsabschlüssen zwischen dem WSE und Tesla. Am Mittwoch, den 05.03.2025 findet die nächste Verbandsversammlung des WSE statt. Ein möglicher neuer Vertrag zwischen dem WSE und Tesla wird wahrscheinlich erneut auf der Tagesordnung stehen.
Abstimmen werden dann die Bürgermeister der Verbandsgemeinden. Mehrere Bürgermeister haben sich für ihr Abstimmungsverhalten ein Mandat ihres Kommunalparlamentes geben lassen und so demokratisch gehandelt. Leider gehen nicht alle Bürgermeister so vor und stimmen ohne Mandat ihres Kommunalparlamentes ab. Dieses Vorgehen verurteilen wir auf das schärfste und fordern, dass in allen Kommunalparlamenten der Verbandsgemeinden im nichtöffentlichen Teil der jeweiligen Sitzung über den neuen Vertragsentwurf beraten und ein Abstimmungsbeschluss gefasst wird.
Es geht um viel. Der aus den Medien weitgehend bekannte Vertragsentwurf benachteiligt in erheblichen Maße die anderen Kunden des WSE. Musk als reichster Mensch der Welt wird im Fall des Vertragsabschluss auf Kosten der Allgemeinheit subventioniert.
Dieses Vorgehen von Tesla ist Raubtierkapitalismus pur und gefährdet im höchsten Maße den sozialen Frieden.
In einem Anschreiben an die Vorsitzenden der Kommunalparlamente verweist der VNLB auf die Situation und fordert zum Handeln auf.
Manu Hoyer
für den Vorstand des VNLB e.V.
Größten Einfluss aufsKlima hat die Sonne
Das Buch von Günther Rüdiger über das Astrophysikalische Observatorium auf dem Potsdamer Telegrafenberg ist für Liebhaber der lokalen Wissenschaftsgeschichte, aber auch für jene, denen das ehemalige Leben in der DDR in den politischen Deutungskämpfen unserer Zeit zu verkommen droht, Pflichtlektüre („Astronomen, Akten und Affären. Vom Anfang zum Ende des Astrophysikalischen Observatoriums zu Potsdam. Berichte und Erinnerungen.“ Leipzig 2024). Es ist ein Buch, wie wir es uns wünschen: sachlich, informativ, anschaulich und authentisch. Was der Astrophysiker Rüdiger – möglicherweise aus methodischen Gründen – aber nicht leistet, ist eine Aktualisierung der weiland bahnbrechenden Erkenntnisse zur Natur der Sonne. Auf zwei Aspekte weise ich deshalb hin, einmal auf jene drängende Frage nach dem Ethos der messenden Wissenschaft „Meteorologie“, sowie auf den bemerkenswerten Umstand, wonach von der solar-terrestrischen Physik in Hinblick auf den angeblich wissenschaftlich bewiesenen anthropogenen Klimawandel heute kaum mehr die Rede ist.
Rüdigers Geschichte beginnt im 19. Jahrhundert und endet mit dem Ende des Observatoriums 1991. Wir begegnen circa drei Dutzend bedeutenden, teils weltbekannten Forschern wie Albert Einstein. Ihnen allen war eigen, dass sie mit Begeisterung beobachteten, registrierten und rechneten. Zum Beispiel Gustav Spörer, Lehrer für Mathematik und Physik am Anklamer Gymnasium. Zeit zur Beobachtung auf dem selbst- und umgebauten Anklamer Pulverturm hatte der achtfache Vater nur in der Mittagspause, „wenn sich die Mehrzahl seiner Lehrerkollegen zur Mittagsruhe“ begaben. Nach nur „einem knappen halben Jahr“ fand er „die grundlegende Eigenschaft“ der Sonnenoberfläche. Am Potsdamer Observatorium, wohin er wechselte, wurden „beinahe exzessiv“ 17 Jahre lang Messungen durchgeführt: „dreimal täglich auf einem Messfeld sowie in acht unterschiedlichen Brunnentiefen.“ Kaum vorstellbar, so der Autor, dass „ohne Rechenhilfsmittel aus den händisch gewonnenen Datengebirgen feinste Effekte wie der Einfluss der Sonnenfleckenhäufigkeit auf die Bodentemperatur in bis zu 40 Metern Tiefe“ gewonnen werden konnten. 1887 war sich Spörer sicher, „dass seit der Mitte des 17. Jahrhunderts in einem sehr langen Zeitraum wesentlich andere Verhältnisse auf der Sonne geherrscht“ hätten als „in der neueren Zeit“. Diese Periode der stark verringerten Sonnenfleckenaktivität von 1645 bis 1715 fiel mit der mittleren Kleinen Eiszeit in der nördlichen Hemisphäre zusammen. Die letzte kleinere Kaltphase verzeichneten wir in den 1980er Jahren. Der Atmosphärenphysiker Ernst August Lauter, führend auf dem Gebiet der solar-terrestrischen Physik in der DDR, mahnte beizeiten, sich einer möglichen Langwelligkeit dieser Kaltphase in Hinsicht auf Konsequenzen für die Umwelt und Volkswirtschaft zu widmen. Er, der ein international abgestimmtes Beobachtungsnetz anstrebte, fiel aus forschungspolitischen Gründen in Ungnade. Tatsächlich wuchsen zu dieser Zeit wieder Gletscher, an einigen Orten Österreichs kamen sie bedrohlich an Siedlungen heran. Die Meteorologen Böhm, Auer und Schöner erinnern hieran in ihrem Buch von 2011, „Labor über den Wolken“, und auch an Friedrich Lauscher, der 1928 mahnte, der Sonneneinstrahlung, der Physik der Atmosphäre und der Energievermittlung von Erde, Wasser und Wolken größere Aufmerksamkeit zu schenken. Leider aber, so die Autoren, sei die mehr als achtzig Jahre alte Botschaft bei der Mehrzahl der Entscheidungsträger in der Politik immer noch nicht angekommen. Ihr 3.106 Meter hoch gelegenes Observatorium in der Nachbarschaft des Großglockners stand vor nicht allzu langer Zeit gar vor dem Aus. Dabei ist es weltweit das einzige Observatorium, das seit 1886 ununterbrochen Messreihen zu allen klimarelevanten Parametern aufnimmt. Die meisten neueren Observatorien mit ähnlich komplexer Forschungsphilosophie werden noch Jahre des Messens benötigen, um überhaupt zu validen Trendaussagen kommen zu können. Nicht wenige meinen heute, dass bereits dreißigjährige Messreihen genügen. Ich teile diese Ansicht definitiv nicht. 100 Jahre sollten es mindestens sein, um kurze Wellen im steten Wandel des Klimas (Der Inbegriff des Klimas ist der Wandel!) überhaupt als solche erkennen zu können.
Womit wir bei der Güte und dem Ethos der meteorologischen Wissenschaft sind. Tatsache ist, dass die Messmethoden teils nicht mehr kompatibel mit den früheren sind. Der Trend der Temperaturmessungen geht weg vom freien Feld und mannshohen Wetterstationen in Richtung Stadt- und Bodennähe.
Zudem wird ohne Unterlass suggeriert, dass wir Menschen die Erderwärmung monokausal zu verantworten hätten und, welch ein Aberglaube, sogar stoppen könnten. Natürlich wissen nur wenige, inwiefern sich meteorologische Institute von solchen der Klimaforschung unterscheiden. Die einen messen Naturdaten, die anderen üben sich in Modellrechnungen mit reduzierten Variablen. „Warum arbeitest du ausgerechnet an diesem Kram“, fragte einst James Hansen, Atmosphärenforscher am Goddard Institute for Space Studies, einen jüngeren Kollegen. „Es ist ein unmögliches Problem mit so vielen Dimensionen, die sich nie ganz lösen lassen.“ Die Antwort des Jüngeren passt in unsere Zeit. Wozu lange studieren, messen und rechnen, zwanzig Bücher lesen – auf geht’s in eine Karriere als Forscher. Das eigentliche Problem aber, das Hansen ansprach, liegt in der nichtlinearen Komplexität der Physik der Atmosphäre. Ist das der Grund, warum der medienaffine Astrophysiker Harald Lesch bei seinen apokalyptischen Visionen sein Fachwissen unterschlägt, um darlegen zu können, wie sehr uns das CO2 bedroht und einer rigorosen Windparktechnologie das Wort redet?
Gerade er muss doch wissen, dass der größte Einfluss auf das Klima die Sonne hat! In der Natur der solar-terrestrischen Beziehungen wirken zudem vielfältige Gleichgewichtsprozesse mit auch einer Sättigungsgrenze für das CO2, das ein Robert Habeck gar eingekapselt im Meer versenken wollte; Habeck: „Wir schützen schließlich das Klima, um ein Leben in Freiheit und Würde zu ermöglichen.“
Was für eine unmögliche Aussage! Der anthropogene Klimawandel mag zwar für den Otto-Normal-Bürger einsichtig sein, da unser Tun freilich nicht ohne Wirkung auf die Erde ist, – ein messtechnisch beweisbarer ist er damit noch lange nicht. Siehe etwa die der Arktis entnommenen Eisbohrkerne, die längst anderes gezeigt haben. Nämlich, dass alles schon einmal und viel intensiver und auch ohne die Industrie da war, und vor allem, wie die Natur immer wieder ein neues Gleichgewicht schafft. Höhere Temperatur – mehr CO2 – mehr Grünpflanzen – mehr Futter – etc. Die Dramatik ist keine Kategorie der Naturwissenschaft.
Rüdigers Blick in die vergangene und beileibe nicht immer heil gewesene Forschungswelt kann helfen, Wissenschaft, wie sie geht und tickt, zu verstehen. Denn unter dem Ethos „der Alten“ geht es nicht, schon gar nicht, wenn der Blick auf das Ganze fehlt. Der partikuläre – mithin gottlose – Blick aber führt regelmäßig in eine Katastrophe.
Dr. Reinhard Buthmann