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Knaupps Kolumnen

Ich bin es leid!

Ja, ich bin es leid. Die Flüchtlings- bzw. Zuwanderungsthematik hängt mir schlichtweg zum Halse heraus.
Nicht etwa, weil das Thema zu ausgelutscht ist, eher weil es immer akuter zu werden scheint.
Einen großen Anteil an meinem Verdruss zu dieser Debatte, haben die Argumentationen der Regierenden, der medialen Weichspüler und der selbst ernannten Besserwisser aus der politisch korrekten Ecke. Man wird das Gefühl nicht los, die Regierung leidet an Realitätsverlust. Rote und schwarze Parteigetreue wirken gleichgeschaltet und arbeiten gemeinsam an der Vernichtung errungener Werte. Die Grünen helfen dabei emsig mit.
Ideologische Orientierungen, die aus einer Alt-68er-Mentalität, aus blinder Toleranz und ignoranter Rechthaberei zu bestehen scheinen, sind mittlerweile auf politischer und auch kultureller Ebene Mainstream geworden.
Jedem, der sich da nicht einreiht, dem unterstellt man eine faschistoide Gesinnung.
Mit eng anliegenden Scheuklappen wird vom „WirSchaffenDas-Fanclub“ die uneingeschränkte Zuwanderung verteidigt und jegliche Einwände und Gegenargumentationen als Rassismus, Islamophobie und „ewig gestrig“ deklariert.
Statt hier der Aufgabe gerecht zu werden, auf die Sorgen und Nöte der eigenen Bevölkerung zu reagieren, werden besorgte Menschen in die rechte Ecke gestellt und Maulaufmacher an den von Gutmenschen errichteten Pranger gestellt.
Es ist unverständlich, wie ignorant hier agiert wird. Würde sich aber die Elite herablassen und zum Volk herunter beugen, würde sie einmal nur zuhören statt lautstark zu propagieren, dann würde sie vielleicht auch verstehen.
Sie würde vielleicht verstehen, dass es den meisten Kritikern der aktuellen Zuwanderungspolitik nicht darum geht,  dass Deutschland seine humanitären Hilfen einstellt. Es geht auch nicht darum, Bedrohten und Verfolgten Schutz und Hilfe zu verwehren. Menschlichkeit und Mitgefühl sind hier keineswegs Fremdwörter.
Es geht aber darum, dass dieses Land sich durch die uneingeschränkte und unkontrollierte Zuwanderung negativ verändert hat.
Es geht darum, dass wir nicht nur aufrichtige und integrationswillige Familien willkommen heißen. Wir nehmen auch Menschen auf, die unsere Werte und unsere Lebensweise verachten, die Ehrenmorde, Blutrache und den Kampf gegen „Ungläubige“ als ihre heilige Pflicht ansehen.
Es geht darum, dass fremdgesteuerte religiöse, ethnische und kulturelle Konflikte jetzt hier ausgetragen werden.
Es geht darum, dass die Kriminalitätsrate bedenklich angestiegen ist.
Auf der Homepage des Bundeskriminalamts [www.bka.de] ist unter AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder ein „Bundeslagebild zu Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“ veröffentlicht. Für den Betrachtungszeitraum von Januar bis März 2018 steht dort:
„Kernaussagen Jan – Mrz 2018:
Insgesamt wurden im ersten Quartal 2018 66.200 Fälle im Zusammenhang mit versuchten und vollendeten Straftaten registriert, bei denen mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger erfasst wurde“.
66.200 Fälle in drei Monaten! Da bin ich ja mal auf die Jahresendbilanz gespannt.

Es geht auch darum, dass unsere großen Weihnachtsmärkte mittlerweile aussehen, wie Hochsicherheitszonen, es geht darum, dass es in Großstädten No-Go-Areas gibt, dass der Staat gegen ausländische Clan-Kriminalität machtlos scheint.
Es geht darum, dass integrationsablehnende Zuwanderer hier Leistungen beziehen, die an anderen sozialen Stellen nötig gebraucht werden.
Es geht darum, dass „Allahu Akbar“-Rufe, direkt vor dem Brandenburger Tor oder auf anderen öffentlichen Plätzen, bedrohlich klingen – und sicher auch so gemeint sind.
Es geht darum, dass es verstärkt Übergriffe auf Mädchen und Frauen gibt. Traurige Höhepunkte sind die Massenvergewaltigungen 2018 in Freiburg, Essen, Velbert und Harsewinkel.
Und es geht eben darum, dass Deutschlands Elite das Volk aus den Augen verloren hat und somit auch nicht so reagiert und regiert, wie es die Pflicht wäre.
(Amtseid: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das ...“)

Stattdessen wird das normale Rechtsverständnis und der gesunde Menschenverstand ad absurdum geführt, traurige Realität als Panikmache abgetan.
Unter dem Deckmantel sogenannter Political Correctness wird relativiert, geleugnet, schöngeredet, wegdiskutiert oder verschwiegen. Grausame Täter werden vor Gericht plötzlich Opfer ihres kulturellen und religiösen Hintergrundes, polizeibekannte Straftäter und Gefährder bewegen sich scheinbar frei und ungezwungen zur nächsten Straftat, etc., etc.
Ja, ich bin es leid!