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Knaupps Kolumnen

Aktuelles aus der Region

Hat sich die Frauenbeauftragte lächerlich gemacht?

Anzeige von Anne-Gret Trilling beim Deutschen Werberat gegen die „FW“ erzeugt großes Leserecho

In der vergangenen Ausgabe haben wir darüber berichtet, dass uns die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Fürstenwalde, Anne-Gret Trilling, über die femistische Webseite pinkstinks beim Deutschen Werberat wegen Sexismus angezeigt hat. Grund waren zwei Fotos von Modellautos mit leichtbekleideten Spielzeugpuppen, die wir auf zwei Sonderseiten zum Thema „Kfz im Frühling“ veröffentlicht hatten. Sie verstieg sich in ihrem Leserbrief an uns zu der Auffassung, dass wir den Eindruck erweckten, dass der Pornodreh gleich losgehe.Wir baten unsere Leser um ihre Meinung. Und es haben sich viele zu Wort gemeldet. Auf den Seiten 2 und 3 haben wir das einhellige Leserecho dokumentiert. Viele Leser haben im Verlag angerufen oder uns persönlich angesprochen. Den Vorwurf des Sexismus teilte niemand.
Dafür fragen sich die meisten, ob es nichts Sinnvolles für die Frauenbeauftragte zu tun gebe. Die Leser machen konstruktive Vorschläge, wo die gute Frau ansetzen könnte. Insbesondere bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und bei der Sicherheit für Frauen in der Stadt sehen die Leser Handlungsbedarf für die Gleichstellungsbeauftragte.
Der Tenor ist, dass sich die Leute über die Anzeige wegen des angeblichen Sexismus amüsieren. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Briefe. Am Ende sieht es eher so aus, als hätte sich da jemand gehörig lächerlich gemacht.
Die Reaktionen haben uns und insbesondere der Mitarbeiterin des Hauke-Verlages, die die Bilder in die Zeitung gesetzt hat, sehr gut getan. Da sich Moralgrenzen von selbsternannten Tugendwächtern in unserem Land ja laufend nach oben verschieben und Dinge, die vor ein paar Jahren noch ganz normal waren, heute auf einmal sexistisch oder meistens sogar „rechts“ sind, waren wir auf die Reaktion der Leser gespannt. Man muss ja inzwischen sehr vorsichtig sein. Danke an Sie alle für den Zuspruch der letzten beiden Wochen.
Vom Deutschen Werberat haben wir übrigens bislang genauso wenig gehört wie von der feministischen Seite pinkstinks, bei der uns Frau Trilling pflichtbewusst gemeldet hat. Das kann zwei Gründe haben: Entweder sind die Leute dort wegen der vielen Anzeigen der eifrigen Werbemelder*innen (Originalschreibweise) à la Frau Trilling völlig überlastet oder aber es kommt doch keine Rüge, und der gesunde Menschenverstand siegt selbst beim Deutschen Werberat, der ja alles sehr aufmerksam beobachten  muss und dann urteilt, was Sexismus ist und was nicht.

Michael Hauke

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Politiker, kümmert Euch um die wirklichen Probleme!

Sehr geehrter Herr Hauke,
mit Kopfschütteln habe ich den Brief der Frau Trilling gelesen. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man über so viel Blödsinn stundenlang lachen. Hat diese Frau nichts anderes zu tun, als sich während ihrer Dienstzeit mit den „Arschbacken“ einer Barbie-Puppe, also Kinderspielzeug, zu beschäftigen? Ich könnte mir vorstellen, dass sie bei einer menstrip-Show in erster Reihe steht. Aber nein, so weit will ich gar nicht gehen. Dann würde ich ihr ja Sexismus vorwerfen. Aber mal ehrlich, werden unseren Politikern Drogen ins Getränk getan? Wie weit soll dieser Schwachsinn noch gehen? Zeigt doch mal in der Werbung BH-tragende Männer, nur wegen der Gleichstellung oder Frauen a la Flodder in Männerunterhosen, nur wegen der Gleichstellung. Weiter geht es mit Rassismus: Zigeunerschnitzel, Negerkuss, Mohrenkopf sind verboten. Als Nächstes schlage ich vor, die Mohrrübe aus dem deutschen Sprachgebrauch zu verbannen. Man könnte ja darunter den Kopf eines Mohren (Entschuldigung eines stark pigmentierten Zuwanderers) verstehen. Die Nationalhymne soll geändert werden: Nicht mehr Vaterland. Dann aber auch Muttersprache aus dem Vokabular entfernen. Märchen umschreiben, sie sind jugendgefährdend. Wie viele Kinder haben Angst vor der Stiefmutter, wenn sie von Schneewittchen hören? 7 Geißlein tanzen und singen „Der Wolf ist tot“. Wie kann man sich über einen toten Wolf freuen? Den Jäger bei Rotkäppchen wegen Tierquälerei anzeigen! Wackersteine im Bauch des Wolfes geht gar nicht. Als Strafe den Jäger filetieren und daraus Jägerschnitzel herstellen. Ein Tipp an unsere Politiker: Lasst doch einfach die Kirche im Dorf und kümmert Euch um die wirklichen Probleme in Deutschland, von denen es wahrlich mehr als genug gibt.

Mit freundlichem Gruß
Ihr treuer Leser Hartmut Bezill

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Anregungen für die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten

Sehr geehrter Herr Hauke,
mit Interesse habe ich Ihren Beitrag zu Sexismus in der FW, den Brief der Gleichstellungsbeauftragten zu dieser Problematik sowie die Stellungnahme Ihrer Redakteurin dazu gelesen.
Sicher kann man zu diesem Thema verschiedener Auffassung sein. Ja, ich würde mich sicher auch der Meinung anschließen, dass Werbung mit dem Werbemittel der „leicht bekleideten Frau“ nicht mehr zeitgemäß ist. Selbst die sicher themenbestimmende Formel 1 hat sich seit dieser Saison von leicht bekleideten Damen verabschiedet.
Muss aber die Lösung derartiger Problemlagen immer sofort mit Anzeigen gelöst werden. Ich glaube ein angemessenes Gespräch mit Ihrer Redaktion hätte auch ein vernünftiges Ergebnis gebracht.
Ich hätte mir viel eher einen Beitrag gewünscht, der z.B. die zeitgemäße Anpassung von Kita-Öffnungszeiten an die Anforderungen der modernen Arbeitswelt zum Inhalt hat. Hier läuft die öffentliche Verwaltung privaten Unternehmen der Region, die längst die Bedürfnisse junger Eltern erkannt haben, weit hinterher. Ganz zu Schweigen von Mutter-Vater-Kind-Büros, die es den Eltern ermöglicht, bei leichter Erkrankung des Kindes, die aber den Aufenthalt in der Kita nicht ermöglicht, Kinderbetreuung und Arbeit zu vereinbaren.
Vielleicht können diese Hinweise ja Anregung für einen Dialog zum Abbau der immer noch bestehenden Benachteiligung insbesondere alleinerzeihender Elternteile im modernen Berufsleben sein.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Diedrich

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Sorgen Sie lieber für mehr Sicherheit für Frauen!

Sehr geehrter Herr Hauke,
betreff des Briefes an Sie von Frau Trilling als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Fürstenwalde möchte ich Ihnen als Frau mit 46 Jahren und Kreisvorsitzende der AfD Kreis LOS gerne folgende Antwort zukommen lassen.
Sehr geehrte Frau Trilling,
bevor Sie dem Hauke-Verlag vorschreiben, wie er seine freie journalistische Arbeit zu machen hat, eine paar kurze Gedankenanstöße. Werbung lebt von schönen Bildern, nicht von Sack und Asche. Die Bilder sind wirklich schön. Natürlich liegt Schönheit im Auge des Betrachters und muss Ihnen nicht gefallen.
Ich fühle mich eher vom Genderwahn und selbst ernannten Bevormundern, wie Ihnen, genötigt. Ich habe und hatte nie ein Emanzipationsproblem. Ich bin gerne Frau und stehe voll im Leben. Ich mag es trotzdem, wenn ein Mann ein Mann ist, inkl. Tür aufhalten und in die Jacke helfen.
Ich lehne Frauenquoten strikt ab. Was ich kann, soll der Maßstab sein, nicht mein Geschlecht.
Und ich finde es auch gut, wenn man nach der Geburt eines Kindes sein Geschlecht sofort erkennen kann und nicht im Genderwahn bei Google suchen muss.
Ein Tipp, wie Sie Frauen helfen können. Stehen Sie zu kostenlosen Kitaplätzen und Öffnungszeiten der Kitas, die ans Berufsleben angepasst sind. Setzen Sie sich für kostenloses Schulessen ein. Und sorgen Sie dafür, daß es in Fürstenwalde auf der Eisenbahnstraße auch mal örtliche Polizeistreifen zu Fuß gibt, besonders im Bahnhofsbereich. Dann fühle ich mich als Frau da gleich viel sicherer!!!

Mit freundlichen Grüßen,
Kathi Muxel
Alternative für Deutschland AfD-Kreisverband LOS

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Primitives Niveau

Das Gewäsch der Frau Trilling betrachten wir als ebenso dumm wie überflüssig.
Würden wir darüber mitdiskutieren wollen, so würden wir uns auf das gleiche geistlose und primitive Niveau begeben (siehe: Arschbacke). Also, ab in den Papierkorb!!!

Rosemarie und Willi Kwiatkowski

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Nix Besseres zu tun?

Hallo. Über so viel Blödsinn kann ich mich nur wundern. Für diesen Mist werden unsere Steuergelder verschwendet. Hat diese Frau nix Besseres zu tun oder ist sie mit ihrer Arbeit nicht ausgelastet? In jeder 2. Whatsapp Witznachricht findet man Ähnliches. Wenn sie Langeweile hat, kann sie gegen alle Whatsapp-Sender vorgehen.

H.S. aus FW

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Was habe ich gelacht!

Hallo Hauke-Verlag,
Was habe ich gelacht!
1. Ich lese auf Seite 3 „Ein Haufen bunter Knete“ Klasse!!!
2. Ich lese auf Seite 2 über Pornodreh auf der Motorhaube. Was für ein klasse Beispiel über BUNTE KNETE!
3. Seite 2, Antwort von Fr. Wittgen. Klasse, die Frau - und ausgestattet mit viel Humor!
3. Seite 1 von Herrn Hauke. Da lag ich auf dem Rücken und habe geschrien vor Lachen.
Fazit: Schreibt über viel bunte Knete (wie z.B. Frau Trilling) und dann zerlegt diese Knete! Herrlich!!!

Mit freundlichen Grüßen und viel Humor
K. Schulze

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Lasst Euch nicht enmutigen!

Da ich Humor besitze, konnte ich nur über beide Artikel herzhaft lachen. Wie irrsinnig ist unsere Moral geworden? Ich finde die gedruckten Fotos (zumal mit Puppen) nicht anstößig und verstehe die Ansicht von Frau Trilling nicht.
Hätte gern gewusst, wie viel Zeitungen und Fernsehsender von Frau Trilling schon bei pinkstinks.de gemeldet worden sind. Dann wäre sie ja Stunden beschäftigt und diese Zeit geht ihr von ihrer eigentlichen Arbeit verloren. Macht weiter so und lasst euch dadurch nicht entmutigen!     

Angela Hermann

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Maßstab Kopftuch

Hallo Herr Hauke!
Kann es sein, dass die Frauenbeauftragte inzwischen eine kopftuchtragende, verschleierte Frau als Maßstab hat und sich deswegen über Puppen im Bikini ärgert? In Fürstenwalde ist die neue Tracht ja oft genug zu sehen.


Rita Wimmer

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Überflüssig

Werter Herr Hauke!
Machen sie weiter so. Die sogenannte Gleichstellungsbeauftragte musste so handeln! Ab und zu braucht eben jeder mal eine Selbstbestätigung.
Hoffentlich forstet der neue Bürgermeister sein Amt mal durch, und schickt überflüssige Mitarbeiter in den Ruhestand! Frau Trilling zum Beispiel! Da hat sie dann Zeit, sich mal einen richtigen Pornodreh anzusehen!


Ein Leser der 1. Stunde
U. Rex

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Vom Schwein zur Sau

Ehrlich gesagt, bis vor Kurzem hat mir der Name Anne-Gret Trilling nichts gesagt.
Jetzt weiss ich aber, dass sie die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Fürstenwalde ist.
Und dass sie mich schützen will vor Puppen im Bikini. Alle Achtung! Und ich weiss jetzt auch, dass Frau Trilling offensichtlich weiss, wie ein Pornofilm gedreht wird.
Dazu fällt mir nur ein Spruch einer ehemaligen Deutschlehrerin ein: Erst der Gedanke macht das Schwein zur Sau!

Cornelia Wagner
Fürstenwalde