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Knaupps Kolumnen

Masken helfen

Über das Für und Wider der angeordneten Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie wird viel diskutiert. Auf Demonstrationen vermischen sich politische Extremisten, Impfverweigerer, Verschwörungstheoretiker, AfD-Anhänger und auch real wirtschaftlich betroffene Bürger, die man sehr ernst nehmen muss, weil deren Lebensplanung plötzlich weggebrochen ist.

Wer sich da kommentierend einreiht und zur Verharmlosung der Situation die jährlichen Grippetoten mit den zweimonatigen Coronatoten vergleicht, der diskutiert unwissenschaftlich, denn es fehlt die gemeinsame Zeitachse, sowie andere Vergleichsparameter, wie Impfung und Behandlungsmöglichkeiten. Mehr Sinn macht ein aktueller Vergleich mit anderen westeuropäischen Staaten, wie Italien, Frankreich, England und USA. Im Gegensatz zu diesen Ländern sind bei uns sowohl Fallzahlen, als auch die Todesrate geringer. Die durchaus gravierenden wirtschaftlichen Folgen sind in den genannten Ländern mindestens genau so groß. Auch die sogenannte Herdenimmunisierung hat sich als falsch erwiesen (Science, 13.05.2020), zu viele Tote, unklarer Epidemieverlauf und vergleichbare wirtschaftliche Folgen.

Die Kritiker nutzen bewusst oder unbewusst das Phänomen des Präventionsparadox für ihre Argumentation. Gerade, weil die vorbeugenden Maßnahmen wirkten, ist die Katastrophe ausgeblieben. Erste wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass erst die verordneten Einschränkungen am 24. März (Schließen fast aller Geschäfte, Maskenpflicht) die Wachstumsrate unter 1 gesenkt hat. Ich denke, die Maskenpflicht hat einen wesentlichen Einfluss gehabt. (Vergleich: In Hongkong, tragen viele eine Maske und es gibt bei gering eingeschränkter wirtschaftlicher Aktivität, wenige Tote). Bisher kann man nur durch soziale Distanz und Vermeidung von Tröpfcheninfektion die Pandemie bekämpfen. Ich trage eine Maske, die frontseitig mit einer Folie komplettiert wurde und so ein gewisser einfacher aktiver Schutz gegen Aerosoltröpfchen besteht. Gefährlich sind nicht die erkannten Infizierten, gefährlich sind die unerkannten, die uns ohne Krankheitssymptome begegnen. Und die kennt niemand! Das zeigen auch die neuen aktuellen Hotspots in Niedersachsen und Frankfurt/M, wo eine infizierte Person, in kurzer Zeit mehr als 100 Personen infiziert hat. Das Recht auf Religions- und Versammlungsfreiheit steht gegen das Recht auf körperlicher Unversehrtheit. Das eine Recht wird nur zeitlich eingeschränkt, das andere Recht wird unter Umstanden final genommen. Wir alle waren von dem unbekannten Virus, das plötzlich aus China über uns hereinbrach, überrascht, staatliche Pandemiepläne waren Makulatur und ausreichend Schutzmasken gab es nur in Fernost zu kaufen. Natürlich wurden auch Fehler gemacht, aber wir haben die Chance, es besser zu machen und längerfristig gestärkt diese Krise zu überwinden.

Dr. Bernd Brauer

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Meinungsfreiheit nicht missbrauchen

Lesermeinung zu Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen der „U4“ in Fürstenwalde und Beitag in der Sendung des RBB „Brandenburg aktuell“ am 16.05.2020 

Mittlerweile haben wir als Familie und auch unsere Bekannten kein Verständnis mehr, dass für die sehr zweifelhaften Interessen bestimmter Gruppierungen in einer Nachrichtensendung und anderen Medien Sendezeit zur Verfügung gestellt und Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Wir haben uns das wertvolle Recht der freien Meinungsäußerung in unserem Land friedlich und schwer erkämpft. Dieses Recht sollte aber nicht dazu missbraucht werden, dass jeder mehr oder weniger!! qualifiziert anderen seine persönlichen Meinungen aufdrücken darf.

Solche dummen und desorientierten persönlichen Ansichten, u. a. wie die der Gruppierung um den „Künstler“ Herr Hartkopf und seines „Redners“ ausspeien, sind es in keiner Weise wert, eine Plattform zu erhalten. Wie beschämend und niveaulos ist es, jemanden, speziell Frau Merkel als öffentliche Persönlichkeit, zutiefst zu beleidigen!

Wenn andere extreme, zu weit links oder zu weit rechts liegende, Gruppierungen eine Demo angemeldet hätten, wären diese sicher nicht genehmigt worden. Jedoch diese mit ihren abartigen und hirnlosen Anschauungen wird durch derartige Beiträge wie in der Sendung des RBB noch gepusht und hat die Möglichkeit, sich zu profilieren. Müssen wir uns solchen Mist aufzwingen lassen??

Wenn wir in Deutschland nicht diesen bisher!! glimpflichen Corona-Verlauf hätten und nicht noch gerade so an einer nationalen gesundheitlichen Katastrophe vorbei geschrammt wären, möchten wir nicht wissen, wie genau diese Corona-Leugner dann lauthals gekräht hätten!

Irgendwann würde jeder gegen jeden und alles demonstrieren. Man sollte bedenken, dass man mit derartigen Beiträgen oder Zeitungsartikeln, auch der FW vom 13.05.2020, die ohnehin schon geladene und gespaltene Stimmung in der Bevölkerung und Generationenkonflikt Jung gegen Alt, Arbeitende gegen nicht Arbeitende, Mütter gegen Kinderlose, Alleinerziehende gegen Familien, Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, Impfbefürworter gegen Impfgegner nur noch mehr aufheizt!

Ein Blick in die sozialen Netzwerke zeigt, dass wir bei Weitem nicht alleine mit unserer Meinung sind und polarisierende Minderheiten wie der „U4“ keine Macht zur Manipulation geben wollen.              

Familie Grund

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Es reicht!

Schluss mit Maulkorb anlegen und Schluss mit hinhalten Lassen!

Seit Wochen wird hier gehofft, dass ein baldiger normaler Alltag einkehrt. Meine Tochter (6 Jahre) vermisst ihre Freunde sehr. Der soziale Kontakt zu Gleichaltrigen ist dringend erforderlich. Ich als Mutter bemerke jeden Tag, was es für Schaden in der sinnlichen Kinderseele anrichtet. Genauso wichtig ist die Vorschule, als Vorbereitung auf die Schule, der Abschluss in der Kita, um einen Haken hinter diesen Lebensabschnitt zu machen und mit voller Freude in die nächste aufregende Lebensphase als Schulkind zu starten. Die Lockerungen versprechen so viel, halten aber dennoch überhaupt nichts ein. Es wird hoch angepriesen, dass ab dem 27.5. die Vorschulkinder wieder in die Kitas dürfen. Jetzt frag ich mich aber, warum wir eine Ablehnung nach der nächsten erhalten? Warum mein Kind bis zum 8.8. die Kita nicht mehr besuchen darf? Wir sprechen hier von knapp 21 Wochen, ohne fachgerechte pädagogische Betreuung! Warum wird mein Kind hinten angestellt? Ist die Bildung meiner Tochter nicht wichtig genug? Ist die Psyche meiner Tochter nicht wichtig genug? Sind die sozialen Kontakte meiner Tochter nicht wichtig genug? Ist die Entwicklung meiner Tochter nicht wichtig genug?

Ich befinde mich derzeit in Elternzeit. Dies sei mit ein Hauptgrund, warum meine Tochter nicht in die Kita darf. Jetzt frag ich mich aber, was genau das Problem ist? Warum meine Tochter deswegen bestraft wird? Ich bin ja nicht ohne Grund in Elternzeit. Dies wurde ja auch vom System aus bestimmten Dingen so geregelt, dass eine Mutter sich um ihr heranwachsendes Kind kümmert. Jetzt ist dies aber alles nichts mehr wert? Jetzt kann man beiden Kindern nicht mehr gerecht werden? Nach dem Motto „Geteiltes Leid, ist halbes Leid“?

Neuerdings wurde mir gesagt, mein Kind ist nicht wichtig, die Bedürfnisse seien nicht wichtig, schließlich sind die Kinder Keimschleudern! Hallo? Ich frag mich, warum es wichtig ist, dass die Bundesliga spielt, jeder wieder zum Friseur gehen darf, man Restaurants besuchen kann, der Glaubensrichtung nachgegangen werden darf und, und, und. Ich könnte jetzt hier noch so viele Dinge aufzählen, die nicht unbedingt lebensnotwendig sind, oder sagen wir mal so, nicht wichtiger als die Bildung und Förderung meiner Tochter. Unserer Kinder  – versteht sich. Es betrifft so viele Familien, dass es eigentlich zum Heulen ist. Das Land hebt sich in den Vordergrund als kinderfreundlich, aber es tut mir Leid, davon bemerken wir hier überhaupt nichts. Der Landkreis schränkt hier alle Lockerungen dermaßen ein, dass man sich nur noch fragt, auf welcher Grundlage denn? Die Zahlen sprechen ja wohl mehr als für sich! Andere Landkreise, andere Bundesländer gehen vorbildlich voran, obwohl dort die Krise viel mehr gewütet hat als bei uns. Aber wir gehen gezwungener Maßen Schritt für Schritt in die falsche Richtung, nämlich rückwärts, und das wird auf dem Rücken unserer Kinder ausgetragen. Dabei bilden die Kinder doch die Zukunft. Sie sichern Arbeitsplätze vieler Berufsgruppen und werden behandelt, als seien sie der Virus höchstpersönlich. Verstehen Sie nicht falsch! Jeder einzelne Berufszweig ist wichtig für die Gesellschaft und von großer Bedeutung, aber genauso wichtig ist die Bildung unserer Kinder. Vielleicht ist meine Tochter mal die Friseurin von nebenan, die Menschen glücklich macht und das beste aus ihnen rausholt, oder die Krankenschwester, die zur Genesung vieler beiträgt.

Meine Tochter ist seit mehr als 10 Wochen isoliert. Wen bitte soll sie anstecken? Wir sollten uns mal fragen, wo genau die größte Ansteckungsgefahr lauert? Warum es okay ist, dass die Menschheit mit falsch angewendetem Mundschutz umher läuft und somit für mich die größten, ich zitiere: „Keimschleudern“ überhaupt darstellen.

Warum werden nicht risikobetroffene Gruppen aus den Verkehr gezogen? Warum nutzt man nicht da die Ressourcen, die wir zu bieten haben, um dem großen Ganzen zu helfen?

Wir Eltern werden mit jeder Pressenachricht ruhig gestellt. Jetzt zum Beispiel haben wir die Hoffnung, auf eine baldige schöne Einschulungsfeier. Hoffnung auf Normalität! Die Realität sieht aber so aus! Ungewissheit! Der erste Elternbrief ist nämlich schon ins Haus geflattert, wo uns mitgeteilt wurde, das höchstwahrscheinlich die Feierstunde auszufallen droht. Und ganz ehrlich, ich sehe das schon genauso kommen, wenn nicht endlich mal mehr Betroffene den Mund aufmachen und die Regierung zum Nachdenken in die richtige Richtung angeregt wird. Vielleicht sollte da der ein oder andere Punkt nochmal überlegt werden!!! Denn unsere Kinder wollen ein Teil der Gesellschaft sein! Unsere Kinder wollen Normalität und unbeschwert heranwachsen! Unsere Kinder wollen lernen und frei leben! Und nicht eingesperrt sein!!!

Diana Gallasch-Neuber

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Aufklärungsarbeit

Sehr geehrter Herr Hauke,

mit Freude und Zuversicht habe ich Ihren Artikel „Wie Abgeordnete mit Corona leben“ gelesen und möchte mich dafür bei Ihnen bedanken. Die Zahlen und Fakten sind mir nicht neu, aber es gehört schon Zivilcourage dazu, das auch öffentlich zu publizieren. Und das haben Sie getan. Vielen Dank dafür!

In diesen Zeiten einseitiger und unkritischer Pressearbeit der Öffentlich-Rechtlichen ist es um so wichtiger, nicht zu schweigen sondern Aufklärungsarbeit zu leisten, wo immer sich eine Möglichkeit bietet. Machen Sie bitte weiter damit, sachlich und unvoreingenommen in alle Richtungen. Das ist meines Erachtens in diesen Zeiten eine ganz wichtige Aufgabe, denen leider noch zu wenige Journalisten nachkommen.     

Udo Welk

Einfach ein Bürger

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Gegengewicht

Sehr geehrter Herr Hauke,

Ihre Zeitung ist wirklich gut. Wir haben in der Nachbarschaft viel über Ihre Berichte gesprochen. Danke, dass Sie ein sichtbares Gegengewicht setzen. Wir können die Einheitsmeinung, die zur Gehirnwäsche ausartet, nicht mehr ertragen. Gibt es in anderen Regionen ähnliche Zeitungen wie Ihre? Wahrscheinlich nicht. Wir fühlen uns priviligiert.

Herzliche Grüße und weiter so!

M. Schäfer

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Warum es ein Fehlalarm ist

Sehr geehrter Herr Hauke,

vielen Dank, dass Sie – im Printmedienbereich leider fast einmalig – gegen den Strom schwimmen und damit den Versuch erschweren, die inkompetent oder böswillig, jedenfalls vorsätzlich herbeigeführte Verfassungs- und Staatskrise, die wir erleben müssen, zu verschleiern! Natürlich müssen die Regierenden aller Ebenen heute behaupten, dass die beispiellosen „Maßnahmen“ unbedingt notwendig und auch wirksam gewesen wären, denn einzuräumen, dass es von Anfang an keine Rechtfertigung dafür gab, wäre mit Gesichtsverlust verbunden, den man wohl vermeiden möchte, und deshalb – wie zum (untauglichen) „Beweis“, dass alles seine Ordnung hatte – das Chaos immer weiter ausdehnt und die Schäden immer mehr vergrößert. Die Kaiserin möchte halt nicht zugeben, dass sie nackt ist, und alle kleinen Regionalfürsten wollen das auch nicht – zum Schaden der Allgemeinheit!

In Ihrem Kommentar vom 3. Juni sind Sie allerdings selbst den Blendgranatenwerfern auf den Leim gegangen, indem Sie ausführen, dass der Höhepunkt des Infektionsgeschehens am 7. April erreicht worden sei. Das mag zwar der Tag gewesen sein, an dem die Kurven des RKI ihren oberen Wendepunkt erreicht hatten, fällt aber nicht mit dem Tag zusammen, an dem die eigentliche Infektion aufgetreten ist, die in der Kurve gezeigt wird. Die von den Medien verkündeten „täglichen Infektionszahlen“ sind insofern irreführend! Der Grund dafür liegt darin, dass zu dieser Zeit vor allem symptomatische Infizierte getestet wurden. Vom Datum der Bekanntgabe durch das RKI ist also zunächst die Inkubationszeit (Zeit zwischen Infektion und dem Auftreten von Symptomen) abzuziehen. Weiterhin ist die erhebliche Meldeverzögerung aufgrund der Meldekette von Ärzten bzw. Krankenhäusern über die Gesundheitsämter bis zum RKI zu berücksichtigen, es kommen noch einige weitere verzögernde Faktoren hinzu. Haben Sie sich nie gefragt, warum immer montags scheinbare Infektionshöhepunkte auftraten? Der gute Bürger hält die Woche üblicherweise durch und geht dann halt erst montags zum Arzt, wenn es gar nicht mehr anders geht. Genauso werden auch Daten gesammelt und dann gebündelt weitergegeben. Es gibt neben den großen  auch viele kleine Ursachen für Verzögerungen! Insgesamt ergibt sich daraus ein Meldeverzug von mindestens 18 bis 21 Tagen, die „täglichen“ Infektionszahlen des RKI waren damals also mindestens zwei bis drei Wochen alt und nicht, wie Medien stets suggerieren, tagaktuell. Das haben mehrere namhafte Wissenschaftler mit unterschiedlichen Methoden aber übereinstimmendem Ergebnis zweifelsfrei nachgewiesen. Das RKI hat darauf übrigens vor einiger Zeit mit dem sogenannten „Nowcast“ reagiert, bei dem versucht wird, diesen erheblichen Zeitverzug mit statistischen Methoden auszugleichen (allerdings mit mäßigem Erfolg – was n.b. auch an der statistisch kaum mehr relevanten Anzahl an Infizierten liegt, die – aber das wäre ein gesondertes Thema – im Grundrauschen der fehlerbehafteten Testmethode bereits unterzugehen droht).

Was bedeutet das nun für das Datum des Höhepunktes des Infektionsgeschehens? Nun, nehmen Sie einfach einen Kalender zur Hand und verschieben Sie die amtliche Kurve um 18 bis 21 Tage nach links – dann landen Sie Mitte März und nicht Anfang April. Und dieses Datum hat nun wirklich Brisanz, weil es nämlich VOR dem gesamten „Lockdown“ liegt, der sich damit eindeutig als Fehlalarm erweist! Das konnte man vielleicht (??) im März noch nicht wissen, spätestens Anfang April musste es aber klar sein - der „Lockdown“ hätte sofort aufgehoben werden müssen. Inzwischen haben wir Juni! Übrigens verläuft die Infektionskurve weltweit immer gleich, egal ob „Maßnahmen“ ergriffen wurden oder nicht. Es ist übrigens die typische Kurve, die auch jede Grippewelle zeigt. Auch die sonstigen Indikatoren deuten eher auf eine mittelschwere Grippewelle hin, nicht auf ein „Todesvirus“. Vor diesem Hintergrund sind Kaiserin und Fürsten nicht nur nackt, sie sind mehr als nackt – es fehlt nur noch das Kind, welches diese Tatsache für alle hörbar hinausschreit.

Dr. H. Demanowski

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Warten auf die Leserbriefe

Hallo Herr Hauke,

voller Spannung hab ich auf die neue Ausgabe gewartet, auch aus dem Grund, da der geneigte Leser Ihrer Zeitung in zweiwöchigem Abstand auf das Feedback, sprich die Leserbriefe der vorangegangenen Ausgabe und einem Beitrag Ihrerseits, gespannt wartet. Und wie ich es erwartet hatte, gab es viel positives Feedback.  Wunderbar, freut mich für Ihren Verlag, und es bestätigt die gute Arbeit des ganzen Teams.

Und natürlich gab es auch einen Leserbrief, der – so war es ja zu erwarten – Ihre Darstellung der FAKTEN ins Unverantwortliche zog. Tja, es gibt sie halt wirklich noch, Menschen die sich der Wahrheit/ Fakten/ Daten verschließen, einfach es nicht wahrhaben wollen oder können. Sie haben jetzt Angst, dass ihr Kartenhaus der Gutgläubigkeit gegenüber der (dilettantischen) Regierung in sich zusammenfällt. 

Diese Regierung legte das Feuer und stellt sich nun als Feuerwehr und großen Retter dar. Vor was haben uns diese Politiker eigentlich geschützt??? Wir hatten das schon einmal. 1989/90 Da gab es Leute, die mit der neuen Situation einfach nicht zurecht kamen. Wer selbst in einer so dermaßen undurchsichtigen, katastrophalen Lage Deutschlands nicht nach-/ hinterfragt, dem ist nicht mehr zu helfen. Wirklich. Ich kann beim besten Willen diese Menschen nicht mehr verstehen. Diese Menschen leben in ihrer eigenen kleinen Blase. Aber lassen wir sie.      

Patrick Stoye