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Knaupps Kolumnen

TESLA weckt NABU auf

Es mutet schon erstaunlich an, dass sich der NABU in Ausgabe 3/20 Ihrer Zeitung plötzlich mit Forderungen zum Bauvorhaben zur Erstellung der TESLA-Elektroautofabrikation meldet.

Warum sitzen die NABUinnen und NABUs nicht auf den Bäumen, um deren Abholzen zu verhindern – analog zu ihren aktiven Kampfesbrüdern im Hambacher Forst?

Wo war eigentlich der NABU bei der Abholzung großer Waldflächen und der Schaffung von großen Brachen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen für die Windräder? Welche Haltung übernimmt der NABU zum massenhaften Schreddern von Vögeln und Fledermäusen durch die Windräder; und was meint der NABU zum tonnenweisen Vernichten von Insekten durch die Windräder? Es ist natürlich viel einfacher, die Bauern für den Insektenschwund verantwortlich zu machen (!) und schauspielerhaft greinend an den Feldrainen zu sitzen, um den Schwund an Insekten zu beklagen.

Es wurde durch verschiedene Institute nachgewiesen, dass die Leistung der Windräder durch die dicke Kruste von Insektenleichen auf den Rotorflächen deutlich dezimiert wird. Und niemand hat bisher eine Lösung für die Reinigung der Rotorblätter!

Einen gewissen Nutzen haben die Windräder – aus Sicht des NABU – allerdings: Füchse, Wölfe und Wildschweine werden (unterhalb der Windräder) fürstlich mit zerlegtem Wild bewirtet.

Und wo ist der NABU mit seinen Argumentationen bei der Entsorgung stillgelegter Windräder; insbesondere der extrem tiefen Betonklötze im Boden, die vielfach bis in den Grundwasserbereich hineinragen?

Wäre es nicht effektiver, erst einmal nachzufragen, womit TESLA diese sog. GIGA-Fabrik finanzieren will. Bekannt ist doch, dass TESLA bisher mit E-Autos noch keinen Cent verdient hat, dass TESLA bisher nur mit Leihgeldern existierte und mit sog. Förderprojekten finanziert wurde, und dass TESLA bisher einzig mit dem Verkauf von CO2-Zertifikaten Einnahmen generieren konnte (Jahresverlust 2019: 862 Millionen Dollar, Junge Freiheit vom 7.02.2020); schon ein recht windiges Projekt. Hinzu kommt, dass der E-Auto Verkauf weltweit stagniert.

Ist das mal wieder eine der berühmten „Luftnummern“ in Brandenburg, mit der  Steuergelder in Form von Förderungen massiv verbrannt werden, ohne dass für das Land ein Nutzen durch Steuereinnahmen entsteht?! Oder meinen die grün-roten Befürworter dieses rein ideologischen Projektes etwa, dass TESLA in Brandenburg etwa anders arbeitet als bisher?

Die TESLA-Besitzer können rechnen und wissen genau, wo und wie man Geld auftreiben kann; Grün-Rot konnte bisher noch nie rechnen, die haben immer nur das Geld der Anderen verbraten.

Abschließend noch ein heißer Tipp für die E-Auto-Fans:

Bekannt ist sicher, dass bereits der Beschluss gefasst wurde, die Leistung privater Ladestationen zu halbieren. Somit ist nicht sicher, dass die Batterien beim morgendlichen Start richtig voll sind. Etliche E-Auto-Besitzer kommen dann sicher auf den Gedanken, auch in der kalten Jahreszeit die Heizung auszulassen, damit sie zumindest wieder nach Hause kommen. Wenn nicht, wird es ärgerlich, da kein Abschleppunternehmen es wagt, diese Fahrzeuge abzuschleppen.

Und es wird noch richtig spannend: erste Ladesäulenbetreiber haben bereits die Kosten für das Stromtanken deutlich erhöht. Wer beispielsweise bei IONITY bisher 8 Euro pro Betankung bezahlt hat (unabhängig von der getankten Strommenge) muss ab Februar 2020 79 Cent pro geladene Kilowattstunde berappen. Der Preis pro Ladung steigt somit von 8 € auf ca. 50 €.

Hundert Kilometer im Audi-e-tron können so beispielsweise 20 Euro ausmachen! Hinzu kommen die deutlich höheren Anschaffungskosten von E-Autos (Off Road, Heft 3/20).

Selbst ein durstiger Diesel genehmigt sich auf 100km nur Kraftstoff im Wert von 14 Euro; und konkret: mit einem Range Rover, 3-Liter 6-Zylinder-Dieselmotor (285 PS), braucht man für 100 km weniger als 10 Euro … selbst ermittelt!

Aber ich denke, dass für derartige Entwicklungen durch Grün-Rot auch ganz schnell Anpassungen der Kraftstoffpreise an die Preise an den Stromsäulen vorgenommen werden. Die Pendler in Brandenburg werden bald vorwiegend für ihr Auto und für den Weg zur Arbeit rackern dürfen.

Tja, man bekommt halt, was man wählt!!

Egon Ehrle

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Schon längst geschehen!

Zum Leserbrief von Herrn Graetz („Trümmerfrauen ehren, nicht diffamieren“), Nr. 3 vom 05.02.2020

In einem Punkt muss ich Herrn Graetz widersprechen. Er schreibt: „Demnächst bestimmen sie auch unser Denken.“ Dies ist bereits seit langem geschehen. Zum Nachlesen: Schon 2011 hat Klaus Norbert ein hervorragendes Buch mit dem Titel „Idioten Made in Germany“ herausgegeben. Kanur-Verlag, ISBN 978-3-426-78469-3, Preis: 8,99 Euro.

Dem Hauke-Verlag ein erfolgreiches Jahr 2020!

Andreas Grenzius

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Die Masken sind gefallen!

Eine ganz normale, zudem noch nach Recht und Gesetz verlaufene Wahl, wird von den Altparteien CDU/CSU, SPD, FDP, Grünen, Linken und den ÖR-Medien missbraucht und der parlamentarischen Demokratie damit schweren Schaden zugefügt.

Nicht Herr Kemmerich hat falsch gehandelt, nein er hat rechtmäßig, frei von jeder Weisung gehandelt, was ihm als Abgeordneter zusteht, ja sogar gesetzlich geregelt ist. In den Altparteien ist das Handeln von Abgeordneten, nur nach ihrem Gewissen, auf Parteidisziplin und Fraktionszwang verkümmert. Herr Kemmerich hat die Wahl angenommen, um mit der demokratischen Mitte, SPD und Grüne, eine neue Politik zu gestalten, beide haben sich dem verweigert und damit deutlich gemacht, dass Ämter und Posten für sie wichtiger sind, die AfD ist nur ein bequemes Alibi.  Sie waren nicht bereit, neue Wege zu gehen. Herr Kemmerich und seine Familie sind dafür massiv bedroht worden, dies wird von den Massenmedien in keiner Weise thematisiert, das ist ‚unverzeihlich‘. Es gab Morddrohungen, von fragwürdigen Bürgern und Wortmeldungen von angeblichen Demokraten, die Wahlen nur anerkennen, wenn sie in ihr politisches Kalkül passen, so geht Demokratie nicht. Die Wahl von  Fr. von der Leyen, die nicht auf dem Wahlzettel stand, wäre ohne die Unterstützung sogenannter rechter Populisten (Orban) nicht möglich gewesen, hier gab es kein lautes ‚unverzeihlich‘. Eine nüchterne Analyse der Thüringen-Wahl, ohne Hysterie, finden sie unter folgendem Link: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/thueringen-ein-schwarzer-tag-fuer-die-parlamentarische-demokratie/    

Karl-Heinz Degen

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Zeitgeist

Euphorisch wird gepriesen, ja, sie zelebrieren feist,

IHREN absoluten, naturellen Bio-Umwelt-Lebens-Geist.

Dann blickt der „Michel“ ganz ergeben und verstohlen,

muß ER doch sparen, knausern und effizient einholen,

und aus „Dank“ wird er mit Ehrfurcht und Glaube akzeptiert,

wird gewieft und gewichtig, globale Umweltpolitik diktiert:

„Teuer über die Steuer“, so heißt die Tour, als „Bedürfnis“ der Natur,

hier agiert wohl vom Wahn getrieben, scheiß auf Neid und auf Tadel,

der neudeutsche GRÜNE Bio U(m)nwelt Adel!

Aber wider besseres Wissen, schaut hinter die Kulissen,

und o Graus, wie sieht‘s denn dort (allzuoft) zu Hause aus!

Weder Kohlrabi, Radieschen und Ziller,

alles vereinnahmt durch Carport, Pool und die Villa,

der Rest nobel bepflastert, bemulcht und bekieselt,

der englische Rasen wird Tag und Nacht berieselt,

bis wohl irgendwann das Ganze, mutiert zur Wasserpflanze.

Und Zinsschnäppchen verbieten natürlich Finanzierungshäppchen,

drum hier der „Benz“, klar ein SUV, und dort das Marmortreppchen,

und als des Wahnsinns Super-Heuchelresumee,

eine beheizte Auffahrt, falls mal Eis und und Schnee.

Gräser, Moos und Würmer, pfui, welch naturelle Ironie,

zum Häuslebauer-Glück gibt es Flamme, Kärcher und Chemie.

Wer diesen Frevel lobt oder gar verteidigt,

nicht nur Flora und Fauna arg beleidigt!

Nur fort vom Zaster und Desaster dieser NEUZEITPROTZEN,

sonst überfällt mich noch das große ...

Grausen, im Sinn erscheint mir nun Münchhausen,

doch würde er bei strengster Strafe sich verbieten,

verglichen zu werden, mit diesen doppelzüngigen Umweltnieten.

Diese Story ist leider kein Märchen, aber zutiefst fatal,

jetzt kommt, was kommen muss, nämlich zum Schluß die Moral:

Mitunter fabrizieren UMWELTPHRASEN, auch sterile PROTZOASEN,

weil „Rattenfänger“ gibt es leider viel zu viel,

aber ist das der neue Lebensstil?

Manfred Nickel

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