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Knaupps Kolumnen

Die Öffentlich-Rechtlichen

Zur Berichterstattung über die verpeilten und verlogenen Auslassungen, die die öffentlich-rechtlichen Sender des deutschen Fernsehens ausgießen. Ein Höhepunkt in dieser Schmutzkampagne ist das vom WDR ausgestrahlte Machwerk über die Oma, „die Umweltsau“. Auch finanziert von öffentlichen Geldern, musste sich Intendant Buhrow, ein Großverdiener und Diener merkelscher Prägung unter dem Eindruck der öffentlichen Empörung entschuldigen. WDR-Mitarbeiter Danny Hollek setzte noch eins drauf und machte aus der umweltsünderischen Oma: „Eure Oma war eine Nazisau!“

Die Omas und Opas waren es, die die wirtschaftliche Stärke und Leistungskraft dieses Landes und das Wohlergehen seiner Bürger begründet haben. Es wird Zeit, dass wir uns laut und deutlich von solchen Sendern distanzieren!

Wolfgang Prasser

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Meine Oma

Eine Antwort auf den unsäglichen Weihnachts-Tweet der Fridays For Future Germany: „Warum reden uns die Großeltern eigentlich immer noch jedes Jahr rein? Die sind doch eh bald nicht mehr dabei“ und auf das Propaganda-Lied des Westdeutschen Rundfunks (WDR) „Meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau!“ (nach dem Scherzlied Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad), das, gesungen vom Rundfunk-Kinderchor des WDR, in der Weihnachtszeit, am 27. Dezember 2019 gesendet wurde mit Passagen wie: „Meine Oma fährt mit ‘nem SUV beim Arzt vor, überfährt dabei zwei Opis mit Rollator - meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau! / Meine Oma brät sich jeden Tag ein Kotelett, weil Discounterfleisch so gut wie gar nix kostet - meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau!“ und der abschließenden Drohung (Playback Greta Thunberg) „we will not let you get away with this!“

Nachdem im Netz ein regelrechtes Gewitter ob dieses menschenverachtenden Machwerkes

donnerte, legte ein für den WDR tätiger Journalist noch mal nach mit dem Tweet: die Oma von denen, „die sich jetzt über Umweltsau aufregen“, war „eine Nazisau“.

Meine Oma wird vom WDR beleidigt, beleidigt, beleidigt und der Staat zwingt ihr – und uns – dafür noch Geld ab.

Meine Oma sagt: jetzt reicht´s! und ruft: steht auf!

Meine Oma klagt, sie will nicht diese Hetze, Hass und Hetze, Hass und Hetze gegen alle, die nicht links und die nicht grün sind. Meine Oma wünscht sich Toleranz so sehr.

Meine Oma weiß: der Rundfunk ist ganz linksgrün, nur linksgrün, zu linksgrün, und wer anders denkt, ist Umweltsau und Nazi.

Meine Oma mag solch Hasstiraden nicht.

Meine Oma will, dass Kinder nicht missbraucht werd‘n, so missbraucht werd‘n, nicht missbraucht werd‘n unter‘m Deckmantel Satire für Propaganda.

Meine Oma schreckt die Meinungsdiktatur.

Meine Oma, die nahm auf sich Repressalien, Repressalien, Repressalien, weil sie anders dachte als die Kommunisten.

Meine Oma stand für Freiheit immer auf.

Meine Oma steht auch jetzt für Meinungsfreiheit, Meinungsfreiheit, Meinungsfreiheit, und sie engagiert sich nun im Bürgerforum. Meine Oma schließt sich HALLO MEINUNG an.

Meine Oma tritt jetzt aus, aus der Amtskirche, Amtskirche, Amtskirche, weil: die Kirche ist Vasall nur noch der Staatsmacht.

Meine Oma bleibt dem Evangelium treu.

Meine Oma führt ein selbstbestimmtes Leben, ihr Leben, ihr Leben, und sie fährt ‘nen kleinen Diesel zum Discounter. Meine Oma hat die Rente nicht so dick.

Meine Oma tat so viel für unser Leben, dass wir

leben, wie wir leben, und ich neige mich in Ehrfurcht ihrem Leben.

Meine Oma ist ‘ne wunderbare Frau.                

Heiner Zimmermann

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Lobenswerte Meinungsfreiheit

Sehr geehrte Herr Hauke,

ich kann das nicht oft genug sagen, aber ich finde Ihre Einstellung zu den Dingen, die Bürger bewegen, sehr lobenswert und dann noch jede Meinung zu drucken... Daumen hoch! Manchmal denke ich, ich träume, aber es gibt sie noch, die Menschen die Meinungsfreiheit leben.

Zu „In eigener Sache“: Vollkommen richtig, was sie schreiben, da helfen auch keine Umbenennungen der SED, sie bleibt, was sie ist und man findet sie überall.

Irgenwdie erkennt man sie überall, oder bilde ich mir das nur ein? Sie haben ihr Schäfchen im trocknen und sitzen überall, in Ämtern, Autohäusern oder anderweitigen Positionen, denn die Kohle musste ja irgendwo untergebracht werden. Und genau diese Menschen wollen uns heute noch etwas vormachen und entscheiden, was richtig ist??? Nein Danke, davon haben wir die Schnauze voll. Traurig ist nur, dass sich dem viele anschließen. Um es mit Uwe Steimles Worten zu sagen: „Die wärn schon machen, dass nüscht wird“

Lieber Herr Hauke, machen Sie bloß weiter so und  lassen sich von der „Linken“  nichts verbieten. Ich wünsche Ihnen und ihrem Team noch ein ganz erfolgreiches und vor allem gesundes 2020.

Hannelore Müller

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Klimasteuern

Und wieder sind wir – das Volk, der mündige Bürger, das Stimmvieh (oder wie auch immer man seine Mitbürger nennen mag) – nach bewährter Methode unter dem Deckmantel des Klimawandelmärchens über den Tisch gezogen worden! Neue Steuern braucht das Land mit Sicherheit nicht! Diese auch noch scheinheilig als Klimawandelbeitrag zu deklarieren, ist schon stark! Widerspruch ist von den „Etablierten“ nicht zu erwarten, denn man tut alles, um an der Krippe zu bleiben! Fazit: Wer der Dumme ist, ist im Voraus bekannt! Aber man hatte ja die Wahl bei der Wahl - oder?

W. Kwiatkowski

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Woidkes Energiemärchenstunde

Woher die Tesla-Gigafactory ihre Energie bekommt

BVB/FREIE WÄHLER kritisiert die Behauptungen von Ministerpräsident Woidke zu den Gründen der Tesla-Ansiedlung und warnt vor einer Verklärung der Brandenburger Windkraft.

Brandenburgs Ministerpräsident hatte vor der Wahl die hohen Strompreise offen als anzugehendes Problem benannt. Immerhin haben wir in Deutschland für private Verbraucher die höchsten Strompreise Europas. Und die dritthöchsten Industriestrompreise Europas – nach Zypern und Italien. Innerhalb Deutschlands ist Brandenburg bei den Preisen dabei sogar noch an der Spitze, was der Regierungschef mehrfach selbst kritisierte.

Doch seit der Wahl wird das Problem totgeschwiegen. Stattdessen erklärt der Ministerpräsident seit Wochen, dass Tesla und Co vor allem wegen der Erneuerbaren in Brandenburg seien. Wenn man Woidke zuhört, scheint der Industrie der Preis des Stroms inzwischen egal zu sein. Hauptsache der Strom ist erneuerbar! Doch offensichtlich meiden selbst die vom Ministerpräsidenten als Beispiele aufgeführten Unternehmen gezielt die Verwendung des teuren Stroms, der als angeblicher Standortfaktor angepriesen wird. So hat Tesla für seine Gigafactory in Grünheide inzwischen die konkreten Planungen vorgelegt. Im Bericht zur Umweltverträglichkeitsprüfung wird darin unter Punkt 3.2.1. ein Bedarf an 109 MW an Elektroenergie angekündigt. Weit weniger als erwartet. Doch gleichzeitig wird ein Bedarf an 16.000 m³ Erdgas angekündigt – pro Stunde! Bei einem Brennwert von 11 kWh/m³ – wie für das Erdgas in diesen Leitungen üblich – entspricht dies einem Energiestrom von 176 MW.

Tesla wird also über 60% seines Energiebedarfs nicht aus dem vom Ministerpräsidenten so gelobten und angeblich standortentscheidenden Ökostrom decken. Sondern aus Erdgas, weil dieses deutlich günstiger ist. Nicht umsonst wurde wohl mit Grünheide ein Standort gewählt, bei dem kaum 3 km vom Eingangstor entfernt gleich drei Gaspipelines verlaufen: JAGAL, OPAL und EUGAL. Wobei sich letztere noch im Bau befindet, aber noch vor der Gigafactory fertiggestellt wird. Es ist anzunehmen, dass ein kurzer Abzweig zur Gigafactory geplant wird und dem Ministerpräsidenten dies nicht verborgen blieb, als er das Märchen von der Anziehungskraft der teuren Erneuerbaren auftischte.

BVB/FREIE WÄHLER fordert eine wirtschaftlich und energiepolitisch ehrliche Debatte betreffend die Ansiedlung von Tesla unter Vermeidung von idealisierenden, mitunter ideologisch getriebenen Schönfärbereien.

Lesen Sie den Beitrag samt Quellennachweisen unter: https://bvb-fw.de/news/woidkes-energiemaerchenstunde-wie-tesla-seinen-energiebedarf-deckt/

Péter Vida

BVB/FREIE WÄHLER

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GIGAlos

Sehr geehrtes Redaktionsteam,

die geplante Tesla-Ansiedlung in der Gemeinde Grünheide (Mark) ist in aller Munde.

Auf politischer Ebene wurde entschieden, die 300 ha große Waldfläche in Freienbrink-Nord für den Bau der Autofabrik anzubieten. Diese Entscheidung wurde ohne die Öffentlichkeit und ohne eine frühzeitige Bürgerbeteiligung getroffen. In Grünheide und den umliegenden Gemeinden sind viele Einwohner wegen des Vorhabens sehr besorgt.

Eine Gruppe von Bürgern hat sich zusammen getan und setzt sich kritisch  mit der Tesla Ansiedlung auseinander und setzt auf transparente Darstellung aller bekannten Fakten.

Hier finden Sie dazu den Info Blog: https://gigalos.home.blog/

Mit freundlichen Grüßen

Ihr GIGAlos Info Blog Team

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Tesla und Erhalt der Umwelt

Blühende Landschaften ganz ohne Industrie und Gewerbe. Das scheint die Vision mancher Brandenburger für ihr Land zu sein. Lasst doch Bayern und Baden-Württemberg produzieren und den Rest regelt der Länderfinanzausgleich. Das Geld fällt vom Himmel und der Strom kommt auch bei Windstille aus dem Windpark nebenan.

Ist nicht ganz so. Wenn Brandenburg keine weltmarktfähigen Produkte zu weltmarktfähigen Preisen herstellt, kann es einpacken. Vom Rapsanbau allein und von Kiefernwäldern neben der Autobahn und Eisenbahn kann Brandenburg nicht leben und nicht überleben. Große zukunftsfähige Industriestandorte gibt es hier zu wenige. Konversionsflächen mehr als genug.

Tatsächlich ist es nicht die Entscheidung der Bürger, sondern des Investors, welcher Standort ihm gefällt. Der kann weltweit investieren. Er muss seine Fabrik nicht in der Lausitz errichten, sondern darf und soll sich für einen Berlin nahen Standort entscheiden. Denn dort findet er das Fachkräftepotential aus Deutschland und sicherlich auch Polen, das er braucht. Denn Berlin hat viel technikaffine Jugend, die gut bei Tesla arbeiten kann. Und es ist ein attraktiver Ort für die technikaffine Jugend.

Es ist auch kein „künstlicher Zeitdruck“, sondern alle Ebenen in Politik und Verwaltung bemühen sich, über ihren Schatten zu springen und zu zeigen, dass Deutschland (noch oder wieder) ein attraktiver Ort für industrielle Produktion ist.

Wieviel industrielle Arbeitsplätze hat z.B. VW zwischen 1990 und 2020 in Brandenburg geschaffen? Keinen einzigen! Umso dringender braucht Brandenburg internationale Impulse und Investoren, um zukunftsfähig zu werden.

Ob das dann mit Herrn Musk dauerhaft klappt oder ob doch wie befürchtet auch etwas „Abstaubermentalität“ mit drin steckt, weiß keiner ganz genau. Da werden sich die Fördermittelgeber schon angemessen absichern müssen. Aber stellen wir uns doch einfach mal vor: die Fabrik wird tatsächlich 2021 fertig und produziert 10 Jahre lang mit 3.000 Mitarbeitern. Das gibt genügend positive Effekte für das industriell mäßig aufgestellt Ostbrandenburg. Das ist es wert, dass Politik und Verwaltung das Projekt jetzt fördern.

Die umliegenden Gemeinden und Bürger konnten sich schon 20 Jahre lang darauf einstellen, dass sie neben einer geplanten Automobilfabrik leben. Denn dass BMW kommt, war schon lange Thema. Wenn nun ein anderer Hersteller dort bauen und produzieren will, ändert das längst nicht soviel, wie manche meinen.

Mein Mitleid mit den zu fällenden Kiefern hält sich in Grenzen. Ein zukunftsfähiger Industriestandort ist mehr wert, als Holz für das Spanplattenwerk. Die Einwendungen zur Wasser- und Grundwasserproblematik werden im Verwaltungsverfahren zu klären sein. Wenn sich das dann klärt, werden steuerliche Fragen der Investition nicht im Wege stehen. Deutsche und europäische Fördermittel wird es nur geben, wenn Tesla eine Gesellschaft gründet, die in der EU steuerpflichtig ist. Das wird Brandenburg so zu verhandeln haben, dass keine Schlupflöcher bleiben. Dann kann es losgehen.

Tesla ist eine reelle Chance für Brandenburg. Es verdient die Unterstützung der Bürger, der Verwaltung und der Politik. Wer meint, dass Autos nur in Ingolstadt, Wolfsburg und Untertürkheim gebaut werden sollten, aber nicht in Grünheide, der schadet unserem Land.

Grünheide erhält Zuwachs? Gut so! Angesichts der geburtenschwachen Jahrgänge wird Grünheide an Leistungskraft gewinnen, wenn sich hier viele gut bezahlte Facharbeiter ansiedeln. Grünheide wird durch junge Facharbeiter, ihre Familien und die industrielle Produktion doppelt zukunftsfähig. Ich freue mich, wenn es klappt.

Axel Fachtan