Politisches Wachkoma?

Wie Sie wissen, nehme ich nicht am betreuten Denken teil. Das führt jedoch dazu, dass man die aktuellen Ereignisse fast wie ein Semester in Lebenserfahrung genießen kann. Da der Winter vor der Tür steht, nehmen wir uns gleich mal das Klima oder besser gesagt die Klimahysterie vor. Hier läuft etwas ab, dass an die Cholesterin-Hysterie in den USA erinnert, die von der dortigen Zuckerindustrie und mit Hilfe von Politik und Medien aufgezogen wurde und so fast eine Generation krank machte. Ja, wir haben eine Erderwärmung aber die ist beinahe planmäßig, und danach wird es dann wie immer wieder kalt. Nicht erst nach der letzten Eiszeit, gab es diese Klimaschwankungen schon. Selbst Archäologen wissen, was wir noch in der Schule gelernt haben. So ist mit der beginnenden Kaltzeit um 500 n.Chr. das Römische Reich durch die vor der zunehmenden Kälte fliehenden Germanen zusammengebrochen. Aber dann wurde es wieder warm, es begann das Mittelalter, viele Burgen wurden gebaut und die Kreuzritter wollten Beute machen. Erneut folgte eine Kaltzeit mit Unwettern, tausenden Sturmfluttoten an der Nordsee, vielen Missernten und letztlich die Bauernkriege. Die anschließende Warmzeit verursachte eine dann regelrechte Renaissance, man erkundete die Welt und holte sich schon damals billige Arbeitskräfte aus Afrika. Als es im 16. Jahrhundert jedoch erneut kalt wurde, froren die Kanäle in Holland zu, drängten die Schweden nach Süden in den Dreißigjährigen Krieg. Es folgte wieder eine Warmzeit und die Industrialisierung setzte ein. Storkow (Mark) bekam sogar erneut einen Weinberg! Die Wissenschaft hatte in dieser Zeit auch herausgefunden, dass die Sonnenaktivitäten und die Stellung der Erde zur Sonne diese Klimaschwankungen verursachen. Es gab jedoch auch Kometeneinschläge bzw. gigantische Vulkanausbrüche, die nachweisbar gravierende Folgen für unser Erdklima hatten. Nun haben wir aber auch ganz schlaue und schwer reiche Mitbürger, die ihr Kapital wegen der Überproduktion nicht mehr so frei entfalten können. Die haben sich eine Groko geformt und mit dem Einsatz aller verfügbaren Medien eine Klimahysterie zur Rechtfertigung ihres steuerbezahlten Konjunkturprogramms organisiert. Plötzlich war Greta da und alle Schüler in Deutschland „durften“ sogar gesetzwidrig freitags ihre Bildung ganz aussetzen. Nun erwarten uns zwar große Steuererhöhungen, aber die weltweite Umweltzerstörung geht unvermindert weiter. Was für ein lokaler Beitrag der deutschen Politik! Dieses weltweit einmalige Alleinunterhalterprogramm beschert uns nun die E-Mobilität? Das bleibt abzuwarten, denn noch gibt es keine Käufer für diese 1 Million E-PKW, es gibt weder die notwendige Stromkapazität, die Leitungsnetze, die Ladestationen noch die Kapazitäten, diese herzustellen. Einige Politiker in Brandenburg feiern nun das angekündigte TESLA-Werk. Woher kommen aber die geplanten 8.000 Mitarbeiter? Will man diese Fachkräfte bei den regionalen Wirtschaftsunternehmen abwerben? Die fehlen doch so schon überall. Zwar macht das Deutschland mit den Entwicklungsländern ebenso und das ist ja eben eine der Fluchtursachen. Warten wir den Winter ab und schauen mal, wie weit die E-Fahrzeuge bei Wintertemperaturen so kommen? Vielleicht gelingt es Trump tatsächlich noch, die Konkurrenten seiner eigenen Wirtschaft direkt in ihren Stammländern auszuschalten? Unsere Politiker helfen ihm ganz eifrig und mit 300 Millionen Euro Subventionen dabei. Und sie verschwenden das Geld ohnehin lieber mit Rüstungsproduktion, am BER oder mit wirkungslosen Klimaprogrammen. Heute wissen wir, dass die Batterieproduktion weit mehr der Umwelt schadet als die saubere Dieseltechnologie. Selbst die meisten der von den Grünen einst so gefeierten Umwelttechnologien reihen sich da ein. Mit den Windkraftanlagen werden heute Vögel geschreddert, um Bio-Gasanlagen herum sind Monokulturen entstanden und mit Wolf, Biber und Kormoran, wird nicht nur der Wirtschaft, sondern auch immer mehr der Natur und Umwelt geschadet. Aber diese kleine Gruppe von grünen Parteifunktionären kann ein ganzes Volk mit ihren lebensfremden Vorstellungen drangsalieren? Das ist doch eigentlich undemokratisch? Ist es auch, aber dahinter steckt, wie schon gesagt, die große Wirtschaft und die von ihr beauftragte Politik. Die einen brauchen ein neues steuersubventioniertes Produktionsportfolio und die anderen Steuererhöhungen wegen der Folgen ihrer Fehlpolitik. Mit den E-Mobilen scheint es noch nicht so zu klappen, aber die Steuererhöhungen haben sie mit Unterstützung der Jugend schon durch. Unsere Jugend wird sich noch an diese „Hilfe“ für die Politiker erinnern, spätestens, wenn sie sich ihr erstes Auto kaufen und tanken bzw. Strom ziehen müssen. Aber haben Sie, liebe Leser, auch den alten Trick der Politik bemerkt? Soli weg und gleichzeitig neue Steuern eingeführt und alles klimaneutral! Ja, alles klimaneutral, denn das Klima lässt sich weder durch diesen unsinnigen aber teuren Klima-Aktionismus, noch von der Dummheit und Naivität der Menschen beeinflussen! Leider werden unsere Kinder von all diesen Fakten und Zusammenhängen auch zukünftig nichts in der Schule erfahren. Die zuwendungsabhängigen „Wissenschaftler“ und Medien sind ebenfalls keine Hilfe, denn „wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing“! Die Zukunft unserer Jugend ist tatsächlich in Gefahr.       

Andreas Heising

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…aber nicht hoffnungslos

Klaus hatte es endlich verstanden. Man musste wirklich nur den Fernseher und das Radio ausschalten und keine Zeitungen mehr lesen. Dann würde der Verstand zur Ruhe kommen und man könnte sich mit einer der schwersten Sachen der Welt beschäftigen, wie Henry Ford meinte, nämlich mit dem Denken.
Lange hatte er das unbestimmte Gefühl, das alles schon mal in der Schlussphase der DDR erlebt zu haben. Damals hatten die Mächtigen sich mit den tollsten Beteuerungen, wie gut es doch im Lande lief und wie rosig die Zukunft sei, gegenseitig überboten. Kleine Kritik an Kleinigkeiten wurde öffentlich gemacht, große Kritik an vermeintlichen Großartigkeiten blieb aber in den linientreuen Medien unsichtbar. Aber eben nur so unsichtbar wie ein großer rosa Elefant eben sein kann, der tagtäglich den Menschen im Weg steht. Dabei wussten viele, dass das große rosa Ding bedeutete, dass das System abgewirtschaftet hatte und seinem Ende entgegentaumelte.
Klaus hatte lange Zeit die Annehmlichkeiten der neuen Zeit mit den vollen Märkten, den schönen Reisen und den fetten Karren genossen. Er hatte brav seine Arbeit gemacht und mitgespielt. Er bekam gutes Geld und hatte im Laufe der Jahre weder das Haus noch die Frau verloren. Die Kinder waren wohlgeraten und gingen ihrer Wege.
Und jetzt das. Es waren anfangs nur Gerüchte oder Gerede. Er verstand, es war etwas anderes als die Kapitalismuskritik der Kommunisten, die das Lied vom stinkenden und faulenden Kapitalismus sangen. Es war auch nicht die neidische Heulerei, der Zukurzgekommenen. Es waren die echten Ansagen von Gewinnern des Systems, von Menschen, die weit oben stehen und verdienen. Wollte man diese Stimmen hören, musste man ins Internet und suchen. Es gab dort tatsächlich noch so etwas wie die Meinungsfreiheit, für die er 1989 auf die Straße gegangen war.
Was war jetzt der große rosa Elefant, über den niemand öffentlich redete? Er forschte, las Statistiken, studierte Details der Geschichte, die große wirtschaftliche Umbrüche betrafen. Und natürlich las er auch die neuesten offiziellen Papiere der großen Menschen. Dabei schaute er auch nach den Dingen, über die diese nicht sprachen.
Und so bekam Klaus die Idee, dass der Kapitalismus am Ende sein musste. Also nicht wirklich am Ende, das war selbst den kühnsten Geistern nicht vorstellbar, sondern nur am Ende eines Entwicklungszyklus. Genauer gesagt, es war viel zu viel Geld da! 90 Prozent der Geldbestände zirkulierten innerhalb des Finanzsystems und vermehrten sich dort von allein in Sekunden um ein Vielfaches. Obwohl Schulden und ihre Tilgung mit den entsprechenden Zinsen jahrhundertlang elementar für das System waren, interessierte das niemanden mehr wirklich. Es gab Firmen und Staaten, die so pleite waren, dass man sie Jahre lang mit zinslosen Krediten über Wasser hielt, oder anders gesagt, es gab auf dieser Ebene keine Zinsen mehr. Weiter unten versuchte man mit Negativzinsen die Geldmenge zu verringern. Half nix, da das Geld sich allein munter weiter vermehrte. Es musste einfach weg. Sozusagen das ganze System auf Neustart für neues Wachstum. Traditionell hatte man früher ganze Kontinente in furchtbare Kriege getrieben, an denen die großen Menschen großartig verdienten und dabei genug kleine Menschen starben. Der anschließende Wiederaufbau nannte sich dann Aufschwung. Das Geschäft lief wieder.
Heute sei es anders, behaupteten verschiedene Stimmen. Anfangs glaubte Klaus denen, die davor warnten, der Euro würde sich mit der Finanzpolitik der letzten Jahre sein eigenes Grab schaufeln. Er fand jedoch, das wäre übertrieben. Bis er den Mann von ganz oben entdeckte, der dieses krasse Ende nicht nur für möglich hielt, sondern für zwangsläufig. Dieser Mann war kein Revolutionär, er war kein Ökospinner, kein Heiliger, nein! Er war ein selbstverliebter Kapitalist, der Angst um sein schönes System hatte, in dem er lange Zeit profitierte.
Dieser Mann war der Meinung, dass die noch größeren Menschen alles zusammenkrachen lassen wollten, um wieder von vorn beginnen zu können. Und so kam die Angst. Jedenfalls kam sie zu Klaus. Er machte sich Gedanken, was passieren würde, wenn der schöne Euro sich auflöst. Wenn pleite Staaten endlich wirklich pleite gehen, wenn reiche Staaten die Unsummen, die sie als Kredite vergaben, endlich realisieren würden, dass große Teile ihres Staatsvermögens sich in Luft auflösen? Was passiert, wenn massenhaft Unternehmen in den Konkurs gehen? Klaus verstand, dass die Krise von 2008 nur ein Witz war im Vergleich zu dem, was nun möglicherweise bevorstand. Eines Nachts träumte er, dass ihm eine große dunkle Macht seine Arbeit, sein Geld, sein Haus und überhaupt sein Leben wegnehmen wollte. Klaus erwachte in Panik und startete wieder seinen Rechner.
Natürlich gibt es im Internet für alle möglichen und unmöglichen Wechselfälle des Lebens entsprechende Ratgeber. Das erste was er fand, war die These, Geld würde nichts mehr wert sein, also solle man in materielle Dinge wie Immobilien oder Edelmetalle investieren.
Auch sprachen manche von einer großen Krise, die die Welt erschüttern würde. War ja irgendwie auch logisch, die großen Menschen konnten ja nicht von heute auf morgen das Licht ausmachen und den Milliarden kleinen Menschen sagen, dass nun alles nichts mehr wert sei und sie von vorne anfangen müssten. Damit dies die Massen schlucken würden, müsste man ihnen einen gehörigen Schrecken einjagen und erklären, dass ganz andere böse Menschen schuld seien. Ein Schreiber namens Goldkeks2020 verstieg sich zu dem Szenario, dass die jahrelange Aufrüstung gegen den Nachbarn im Osten dazu nützen würde, einen heftigen Krieg vom Zaun zu brechen. Vom Krieg hatte Klaus keine Ahnung, daher studierte er die Kriege der letzten Jahre, die immer mit Luftschlägen begannen, welche sehr rasch zur Zerstörung der Stromversorgung und anderer Infrastruktur führten. Da Klaus auch mitbekommen hatte, dass der Nachbar im Osten sich auch auf einen Krieg vorbereitete, zählte er das eine mit dem anderen zusammen. Klaus kam zu dem Schluss, dass in diesem Fall auch in seiner Heimat das Licht aus wäre. Wobei ohne Strom eigentlich alles aus ist. Klaus lernte auch, der große Stromausfall ist dunkel, kalt und stinkt. Obwohl der Gestank wieder nachlässt, weil nichts mehr zu essen da ist. Wenn man von den Leichen absieht.
Klaus fühlte sich mit diesen Vorstellungen gar nicht mehr wohl. Leider konnte er mit niemandem darüber sprechen. Immer wenn er von dem Thema anfing, verlachte man ihn als Verschwörungstheoretiker. Die ihn nicht verlachten, ermahnten Klaus, Zeitung zu lesen und fernzusehen, dann würde er schon die Wahrheit verstehen. Das gleiche hatte auch Ende 1988 sein SED-Parteisekretär zu ihm gesagt. Sagte man das jetzt wieder so, weil eine Ostdeutsche schon lange an der Spitze saß?
Klaus hatte dem Ratschlag damals nicht vertraut und tat es heute noch weniger. Also zog er los, nahm sein Geld von der Bank, kaufte Gold und Silbermünzen und versteckte alles im Geheimen. Da ihm klar wurde, dass eine große Krise massive Schwierigkeiten mit Speis und Trank mit sich bringen würde, machte er sich Gedanken über die Selbstversorgung. Auch da fand er unzählige Hinweise im Internet. Da Klaus aber kein Dschungelüberlebenskämpfer werden wollte und auch nicht auf die staatliche Nothilfe warten mochte, legte er eigene Vorräte an, pflügte den Garten um, da er statt Rasen Gemüse anbauen wollte und kaufte ein paar Kaninchen. Seinen Freunden erklärte er dass alles als neues Gesundheitsbewusstsein, welches durch seinen Arzt aktivierte wurde. So von wegen Bewegung in frischer Luft, gesunder Ernährung usw. Seine Frau tolerierte das, obwohl sie insgeheim Klaus als etwas durchgeknallt betrachtete. Was er ja vielleicht auch war. Klaus aber war es egal, denn er meinte es ernst, wenn auch gelassen.

Clemens Holtzendorff

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Born in the GDR


Aufgewachsen und gelebt in einem „Unrechtsstaat“?
Anlässlich des 30-jährigen Falls der Mauer ist bezeichnend, dass sich mehrere Politiker aus den alten Bundesländern, die nie in der DDR gelebt haben, diese als Unrechtsstaat bezeichneten. Zweifelsfrei war man in der DDR eingesperrt, durfte diese nur mit Genehmigung verlassen und wer flüchten wollte, wurde bestraft. Es gab auch nur eine eingeschränkte Meinungsfreiheit.
Dennoch darf man die Lebensverhältnisse in der DDR nicht nur auf einige negative Aspekte des Lebens reduzieren, wie dies häufig gemacht wird. In der DDR konnte jeder, der dazu in der Lage war und dies wollte, einen Beruf erlernen und danach eine Tätigkeit ausüben, von der er leben konnte. Sogar denen, die keine Lust zum Arbeiten hatten, wurde eine Arbeit vermittelt. Der Staat war ständig bemüht, neuen Wohnraum zu schaffen und obwohl dieser trotzdem knapp war, musste kein Mensch auf der Straße vegetieren. Wer die nötigen Fähigkeiten mitbrachte, konnte auf Kosten der Gesellschaft studieren. Damit sich auch die Frauen entfalten konnten, wurden Sonderstudiengänge eingerichtet, und die Kinder konnten in Kitas betreut werden.
Ich kann die von mir genannten positiven Aspekte des Lebens in der DDR auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Unsere Kinder wurden beide in Kitas betreut und in diesen auch nicht politisch getrimmt, wie manche Politiker meinen. Ich durfte in der DDR zweimal auf Kosten der Gesellschaft studieren, musste allerdings im Anschluß an das letzte Studium 5 Jahre dort arbeiten, wo die Gesellschaft mich brauchte. Mein letztes Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena war qualitativ so gut, dass ich ohne größere Probleme in verschiedenen juristischen Bereichen der DDR und BRD tätig sein konnte, nach der Wende auch 1 Jahr beim Landgericht in Bielefeld.
Nicht jeder, der in der DDR eine abweichende Meinung hatte, wurde durch den Staat verfolgt. Als ich noch zu Zeiten der DDR darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ein Rat des Kreises in Schreiben Bürger, die aus der DDR ausreisen wollten, als „rechtswidrige Antragsteller“ bezeichnete, habe ich bei der zuständigen Abteilung verlangt, dies zu unterlassen. Dies deshalb, weil nach dem Gesetz über die Staatsbürgerschaft der DDR ein Antrag auf Entlassung aus der Staatsbürgerschaft gestellt werden konnte. Natürlich wurde deswegen auch versucht, auf mich Druck auszuüben, und ich musste zu einer Aussprache beim Kreisstaatsanwalt. Aber außer der Aussprache ist mir nichts passiert. In der DDR gab es auch Kriminalität. Solche Delikte wie Tötungsdelikte, Raub und Angriffe mit Messern, die heute jeden Tag geschehen, waren die Ausnahme.
Ich könnte noch viele andere positive und negative Umstände des Lebens in der DDR nennen und Vergleiche ziehen, will es aber hierbei belassen.
Die Altparteien CDU/CSU und SPD und ihre Vertreter, welche seit vielen Jahren Regierungsverantwortung wahrnehmen, haben in den Namen ihrer Parteien die Worte „sozial“ oder „christlich“. Ein Gebot der Christen ist auch die Nächstenliebe. Wie kann es dann sein, dass nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe im Jahr 2018 in der BRD ca. 678.000 Menschen keine eigene Wohnung hatten und davon ca. 41.000 Menschen ohne jegliche Bleibe auf der Straße vor sich hin vegetieren mussten. Der soziale Wohnungsbau wurde vernachlässigt und aufgrund der fehlenden Sozialwohnungen stiegen die Mietpreise erheblich. Nach Angaben von Statista haben wir im Jahr 2019 mehr als 2 Millionen Arbeitslose in Deutschland. Viele Menschen haben heute nur noch eine prekäre Beschäftigung. Alters- und Kinderarmut steigen. Offenbar nehmen die Altparteien diese Umstände nicht wahr oder wollen es nicht.
In dem von ihnen bezeichneten „Unrechtsstaat“ war jedenfalls kein Bürger arbeitslos oder musste auf der Straße leben.
Ich muss anderen Menschen allerdings zugestehen, dass sie andere Erfahrungen gemacht haben.       

Siegfried Ruddies