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Knaupps Kolumnen

VfB Auerbach - FSV Union Fürstenwalde 3:2 (1:1)

Tore: 0:1 (7.) Hausdorf, 1:1 (15.) Schlosser (HE), 2:1 (62.) Zimmermann, 2:2 (85.) Atici, 3:2 (90.+2) Zimmermann
Trotz Ausgleichs kurz vor Schluss konnte der FSV Union Fürstenwalde am Ende keine Punkte mit nach Hause nehmen. Früh gingen die Spreestädter durch Franz Hausdorf in Führung (7.). Danach waren die Unioner besser. Es folgten fragwürdige Entscheidungen seitens des Schiedsrichter-Teams. Zuerst verwandelte Auerbach einen Hand-Strafstoß (15.), hier wurde Wunderlich an den Rücken geschossen und kein bißchen der Arm oder die Hand berührt. Er bekam für Reklamieren, genau wie das Trainerteam Gelb. Dann musste Ingo Wunderlich das Feld mit der zweiten gelben Karte verlassen (18.). Ein Allerweltsfoul nahm der Schiri zum Anlass ihn des Feldes zu verweisen. Der Schiedsrichter aus Eisenach hatte beim Spiel in Berlin (Hertha II) einen ähnlichen Aussetzer nach der Fürstenwalder Führung. Auch damals eine klare Fehlentscheidung mit Elfer, Rot und folgender Niederlage. Bis zur Pause wehrten sich die Fürstenwalder gegen den Rückstand.
Doch in der zweiten Hälfte musste man dann den Gegentreffer durch Marc-Philipp Zimmermann hinnehmen (62.). Dennoch arbeiteten sich die Unioner zurück und glichen durch Kemal Atici aus (85.).
Es war kaum zu merken, dass die Fürstenwalder Truppe in Unterzahl spielte. Mutig und mit viel Einsatz spielten sie sehr gut mit. Aber auch alle Mühe half nichts. Erneut Zimmermann setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt und den damit verbundenen 3:2 Sieg für den VfB Auerbach (90.+2).
FSV-Trainer Maucksch sprach deutliche Worte im Fernsehen und diese unglaubliche Schiedsrichterleistung wird sich das Trainerteam und der Verein nicht länger bieten lassen. Freundschaftliche, herzliche Begrüßungen und eine oberarrogante Art gehören vom Unparteiischen nicht auf den Fußballplatz.
Text: FSV Union
Grafik: Steve Lehmann