Die Mär von den Folgen unkontrollierter Einwanderung
In Nr. 17/19, vom 21.08.2019 gibt Michael Hauke, Verlagseigentümer sowie Herausgeber, zu Bedenken, er fühle sich dem Journalismus, der sorgfältigen Recherche und der aufrichtigen Berichterstattung verpflichtet. Nun, ja!
Gegenstand seiner Betrachtung ist Ziffer 12 des Pressekodexes. Der verhindere nämlich eine ordentliche, wahrheitsgemäße Presse. „Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer rassischen, ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.“ So heißt es dort. Und weiter:
„In der Berichterstattung über Straftaten ist darauf zu achten, dass die Erwähnung der Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu ethnischen, religiösen oder anderen Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens führt. Die Zugehörigkeit soll in der Regel nicht erwähnt werden, es sei denn, es besteht ein begründetes öffentliches Interesse. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.“
Hauke meint „Die ganze Wahrheit zu kennen, ist jedoch nicht erwünscht.“ Wie macht man es nun – aus seiner Sicht – als aufrichtiger Journalist richtig? Sehen wir auf seinen Text!
Er sagt: „Noch heute darf jeder ins Land.“ Aus „Jeder“ und „Männer“ wird schon im nächsten Satz der „Einwanderer“. Und schwupps folgt aus „Jedem“, „Männer“ und „Einwanderer“ gleich der „Asylbewerber.“ Und der hat „Anspruch auf volle finanzielle Unterstützung sowie auf ein Asylverfahren“. Und er darf bleiben! Selbst wenn er schwerst kriminell geworden ist. Vermutlich aus dem Gefängnis wird er dann den jahrelangen „Klageweg“ einschlagen. Dann folgt – so sieht es Hauke – im Anschluss daran in der Regel die Duldung. Hmm! Ist die Realität wirklich so, wie das Bild, das Hauke da zeichnet?
Hauke fordert das Nennen der Nationalität „Junger Männer“ die sich seines Erachtens gegenüber der Gesellschaft schuldig gemacht haben. Ganz bewusst, will er sich doch nicht mit den tatsächlichen Fakten eines Geschehens auseinandersetzen.
Auch die Mär von den Folgen unkontrollierter Einwanderung bemüht Hauke.
Faktenresistent beschwört er die Angst der Menschen, ganz zielgerichtet ist es sein Anliegen, diese Angst zu erzeugen und zu erhalten.
Ich denke, wir bleiben dabei: Es sollen nur dort weitere Merkmale zu Personen und Geschehnissen genannt werden, wo sich diskriminierende Verallgemeinerungen verhindern lassen. Kommt es darauf an, weil ein begründeter Sachbezug zwischen Tat und Nationalität gegeben ist, muss auch die angegeben werden. Hauke demonstriert in seinem Beitrag, wie man es falsch macht. Wie man zu herabsetzenden Verallgemeinerungen ganzer Gruppen kommt.
Als Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin würde ich mir von Hauke als verantwortungsbewusstem Unternehmer einer bedeutenden, weil flächendeckenden Anzeigenzeitung unserer Region wünschen, ein ausgewogenes Anzeigenblatt mit einem Drittel journalistischer Beiträge herauszugeben. Nur damit würde der Hauke Verlag die Bürger befähigen, am demokratischen Prozess wirklich teilzunehmen. So lange dies Blatt jedoch mit Meinungen, Anzeigen und dazugehörigen Texten bestückt ist, rate ich Hauke, sich nicht über guten und schlechten Journalismus auszulassen, sondern erst einmal selbst damit anzufangen!
Mit freundlichen Grüßen
Franziska Schneider
Direktkandidatin
DIE LINKE (Wahlkreis 31)

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Nicht nur um Kirchturmspitze
Zu Leserbrief „Politisierung der Leserbriefe“
Politik ist wichtig, nicht nur um die Kirchturmspitze. Und es sind tausend Themen, die die Menschen heute interessieren und bewegen. 1989 haben wir für unsere Meinungsfreiheit Hurra gerufen.
Ich grüße Sie freundlich
Anne Wilhelmy
Nicht für möglich gehalten
Betrifft Artikel zu Ziffer 12 Pressekodex.
Vielen Dank für diesen Artikel! Genau dieses Problem habe ich schon vermutet. Aber eine so strikte Durchführungsbestimmung bei unserer Pressefreiheit nicht für möglich gehalten.
Mit besten Grüßen
Annegret Wehlitz

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RBB-Beitrag ist entlarvend
Sehr geehrter Herr Hauke,
sie war wieder einmal sehr aufschlussreich Ihre Zeitung Nr. 18/19, besonders ihr Telefoninterview mit dem RBB Radio-Eins. Ich habe mir den Rundfunkbeitrag im Original angehört. Es ist ein Paradebeispiel, wie heute von den öffentlich-rechtlichen Medien Meinungsmache betrieben wird. Meinungen, die nicht in das Bild passen, werden einfach umgedeutet, Haltung ist wichtiger als ein sachlicher Meinungsaustausch. Der Radiobeitrag ist entlarvend und zeigt deutlich, wie der Journalismus in den Öffentlich-Rechtlichen tickt. Zitat Amelie Ernst: „Anzeigenblätter entziehen sich einer ethischen Kontrolle.“  Zum Glück gibt es noch unabhängige Medien und Anzeigenblätter, die sich einer jeglichen Kontrolle und Haltung nicht unterwerfen und die Aufgabe der „Vierten Gewalt“ in Deutschland wahrnehmen.
Hier noch ein Hinweis zur Klimahysterie, im August ist am obersten Gericht von British Columbia, Kanada, ein historisches Urteil gegen die These des menschengemachten Klimawandel gefallen. Michael Mann, der Vater, dieser These hat einen mehrjährigen Prozess verloren, weil er seine These nicht beweisen konnte. Er lieferte keine Fakten, er ist alle Beweise schuldig geblieben. Seine These ist der Auslöser der Klimadebatten, der Klimakonferenzen, der Klimahysterie, der Klimaängste, der Klimaapokalypse, der Klimaindustrie. War das der Tagesschau oder dem Heute-Journal eine ausführliche Nachricht wert? Nichts gab es, verschwiegen wurde es. Hier der Link für alle Interessierten: http://www.ccfsh.org/climate/climate-change-hoax-collapses-as-michael-manns-bogus-hockey-stick-graph-defamation-lawsuit-dismissed-by-the-supreme-court-of-british-columbia/
Klimawandel gab es schon immer – und immer hat es der Mensch geschafft, sich den neuen Bedingungen anzupassen bzw. neue Technologien zu entwickeln welche ihn in die Lage versetzte, umweltschädliche Technologien zu ersetzen. Das Schüren von Klimaängsten dient nicht der Menschheit und schon gar nicht dem Klima. Klimahysterie vernichtet Industriestaaten und unseren Wohlstand. Klimaängste füllen einzig und allein die Geldbeutel einiger weniger und verschaffen dem Staat die Möglichkeit einer unbegrenzten Geldquelle, wie der Ablasshandel im Mittelalter.
Wir haben 70 Jahre gebraucht für unseren heutigen Wohlstand, am Anfang hatten wir nichts, wir sollten ihn nicht mit fahrlässigen Experimenten vernichten, sondern sinnvoll verwalten, zum Wohle aller Staatsbürger und Schutzsuchenden. Der Energiemix (Sonne, Wind, Atom, Kohle) muss beibehalten werden, um den Industriestandort Deutschland zu erhalten, über die Gewichtung kann man streiten. Alles andere führt zum Verlust von Arbeitsplätzen, Verlust von Steuereinnahmen, zu  Rentenkürzungen und der Möglichkeit, den Industriestandort und Sozialstaat Deutschland zu erhalten.
Ein letztes Wort zu dem Leserbrief von Fr. Dr. Anke Bytomski-Guerrier: Was sie fordern „Eine Reduzierung der politischen Tendenzen“ ist anmaßend und falsch zu gleich, da diese Forderung zu Meinungsverboten, zur Zensur führen würde. Gerade diese Meinungsvielfalt, wie er im Hauke-Verlag gepflegt wird, ist ein wichtiger Beitrag in unserer heutigen Gesellschaft. Alles was uns umgibt, die Familie, die Arbeit, das Leben hat mit Politik zu tun bzw. ist Politik. Wie es scheint, leben Sie in einer anderen Welt.
K.-H. Degen

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Mehr Meinungsfreiheit als beim RBB
Sehr geehrter Herr Hauke,
wenn ich mir Ihre Zeitung vom 4.9. so anschaue, dann weiß ich, dass Sie und Ihr Verlag mehr zur Meinungsfreiheit in Brandenburg beitragen, als alle zwangsfinanzierten Sender zusammen. Sie sind genau das Nischenprogramm, das die Bürger hier und anderen Orts in Brandenburg brauchen. Deshalb ist es auch so schade, dass der „Oderlandspiegel“ eingegangen ist. Ihr Verlag sollte überlegen, ob es wirtschaftlich möglich ist, in Frankfurt und Eisenhüttenstadt entstandene Lücken zu schließen.
Wenn nun eine Leserin die „Politisierung“ der Leserbriefe bemängelt, von was sollen die Leser denn dann schreiben? Sollen wir uns nur noch über das Wetter und Kochrezepte austauschen, während die politische Großwetterlage am besten unerwähnt bliebe? Gerade dieser Brief und auch die Reaktion des RBB zeigen doch, dass Sie auf dem richtigen Wege sind. Der zwangsgebührenfinanzierte RBB, der sich selbst auf die Pressefreiheit beruft, will jetzt seine Konkurrenz in der Pressefreiheit und die Bürger in ihrer Meinungsfreiheit beschneiden. Mit den Zwangsgebühren, die auch der Hauke-Verlag und sein Verleger blechen müssen. Diese Art von Zwangsbeglückung ist zum Kotzen. Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich über einen RBB kotzen möchte, der mit von den Bürgern erpresstem Geld die Bürger zwangsweise erziehen will, wie früher die SED.
Die Rotfunker beim RBB machen sich keine Sekunde klar, wie hart der tägliche Kampf um die Erhaltung eines kleinen Verlags ist. Die letzten Nischen der Meinungsfreiheit wollen sie mit von den Bürgern erpressten Geldern auch noch platt machen. Unternehmerische Aktivität und unternehmerisches Risiko schätzen sie nicht. Das Geld kommt aus dem Automaten, der Strom aus der Steckdose. Niemand muss es erwirtschaften, niemand muss produzieren.
Brandenburg funktioniert nach Meinung mancher Staatsfunker dann am Besten, wenn der Staat von der Wiege bis zur Bahre alles für jeden regelt. Kevin Kühnert und Katrin Lompscher machen es vor. Alles schön enteignen. Entweder physisch oder durch den Mietendeckel. Den Mietendeckel kennen ja noch viele aus der DDR. Und so war dann auch der Zustand der Häuser, weil niemand mehr in die Altbausubstanz investieren konnte. Weder der Staat noch privat.
Dass aber diese Art zu denken und zu handeln URSACHE der Probleme sein könnte, die Brandenburg hat, darauf kommt kein Rotfunker. Wenn unternehmerisches Risiko nicht wertgeschätzt wird, dann suchen sich Unternehmer eben andere Landstriche, um zu investieren. Und das führt langfristig zu einer Negativ-spirale, wie wir sie hier erleben. Arbeitnehmer können anderswo besser verdienen. Unternehmer finden anderswo bessere Rahmenbedingungen. Und ja, das hat auch mit 30 Jahren von Stolpes „kleiner DDR“ zu tun.
Sachsen und Brandenburg hatten 1990 vergleichbare Startbedingungen. Und Brandenburg hat noch den Vorteil des Umzugs der Regierung und der Verbände. Und heute ist Sachsen im Ländervergleich auf Platz 1 in der Bildung und Brandenburg auf Platz 15. Wer soll dafür verantwortlich sein, wenn nicht Sozialdemokraten? Zu wenig Richter, zu wenig Staatsanwälte, zu wenig „Mittelbau“, zu wenig Polizisten, zu wenig qualifizierte Lehrer. Das alles ändert sich nicht dadurch, dass die Leser über das Wetter schreiben. Sondern nur dadurch, dass die Leser täglich den Finger in die Wunden legen. Die Politik hört nicht zu. Und der zwangsfinanzierte RBB versucht im Auftrag der Landesregierung, auch noch die letzten Nischen einzuebnen. Die Rotfunker sollten sich schämen.
Axel Fachtan

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RBB wenig objektiv
Zu dem Telefoninterview des RBB mit Herrn Hauke, dem ich für seine Haltung meine Hochachtung aussprechen möchte, kann ich nur feststellen, dass der RBB für mich damit den Beweis erbracht hat, ein obrigkeitshöriges Organ zu sein. Bei der Reporterin A.Ernst bewahrheitet sich das alte Sprichwort: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing! Mit objektiver Berichterstattung dürfte das wenig zu tun haben. Ich interpretiere das so: AfD gleich Pfui, Pfui, Pfui! Wer lässt sich davon schon beeindrucken?! Ich möchte den Meinungsmachern und Politikern ans Herz legen: Macht doch eine andere Politik – vielleicht stoppt ihr dann den Zulauf zur AFD! Ich kann leider nichts dagegen tun, dass der RBB auch von meinen Beiträgen mitfinanziert wird. Ein ähnliches Verhalten kann man auch bei der Tagespresse konstatieren. Für mich habe ich die entsprechenden Konsequenzen gezogen. Zum Beitrag von Dr. A. Bytomski-Guerrier möchte ich die Frage stellen, was das für eine seltsame Ansicht ist, dass ein Auseinandersetzen mit der Politik der Bundesregierung fragwürdig sei? Möchte sie vielleicht den Untertanengehorsam wieder zu neuem Glanz verhelfen? Es ist unser Recht und unsere Pflicht, nicht alles was von „oben“ kommt, kritiklos hinzunehmen!
Den Beitrag von Herrn Prasser möchte ich noch etwas ergänzen. Zu Greta möchte ich die Frage aufwerfen : Wer hat diesen grünen Umweltmessias kreiert und zu  welchem Zweck ?? Es ist kein Geheimnis, dass in den „grünen Seelen“ nur Ideologie und wenig Sachverstand vorhanden ist. Man kommt zwangsläufig zu Ciceros Cui bono in Abwandlung: Wem nützt das Märchen vom selbstgemachten Klimawandel? Die Antwort kann sich jeder selbst geben! Gründe für neue Steuern, fadenscheinige und teure Umweltprojekte usw., und alles zu Lasten des Steuerzahlers! Wann wacht der „Michel“ endlich auf?   

Willi Kwiatkowski

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Habe den RBB-Beitrag live gehört
Werter Herr Hauke!
Ich war gerade beim Schreiben eines Briefes an Euch, als mir Eure Ausgabe von 04.09.2019 in die Hand flatterte.
Habe am 30.08. um 12.47 Uhr das Interview auf Radio eins gehört und traute meinen Ohren nicht.
Dass die Nachtmusik dieses Senders mittlerweile unerträglich geworden ist, bestätigt Platz 6 beim RBB. Dass man eins der wenigen noch verbliebenen lokalen neutralen Werbeblätter im Interview so herabstufen will, ist ein starkes Stück! Was hat das mit Neutralität zu tun? Zu Zeiten, als mein Freund Peter Radzuhn noch Musikdirektor von Radio eins war, hat es so etwas nicht gegeben. Leider ist das schon fünf Jahre her.
Leserbriefe in Eurer Zeitung sind also im Verständnis der „Öffentlich-Rechtlichen“ populistischer Natur – da wird mir schlecht. Ich komme mir vor wie zu DDR-Zeiten: was nicht gewollt, wird nicht gesagt, geschweige denn gedruckt. Versteht man dies unter Pressefreiheit?
Bleibt standhaft und lasst Euch nicht wie der Oderlandspiegel unterkriegen!
Andreas Grenzius

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Meinungsmache des RBB
Im Osten nix Neues. Als gelernter DDR Bürger bin ich mit dieser Art des „Journalismus“ aufgewachsen. Auch die Freien Wähler bekommen diese Art der Meinungsmache des RBB zu spüren. Meist durch Ignoranz. Wovor haben diese Journalisten oder Interviewer eigentlich Angst? Für mich gibt es nur eine Konsequenz: MOZ und RBB werden von mir seit geraumer Zeit boykottiert. Das wird sie nicht weiter stören, aber mir gibt es ein gutes Gefühl. Und meinetwegen könnte der Leserzuschriftenteil Ihrer Zeitung gerne 4 Doppelseiten umfassen.   

Rainer Sparmann

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Bei kritischen Bürgern anrufen
Die Staats- und Parteimedien haben ein riesen Problem, sie erreichen die politisch gebildeten Menschen nicht mehr. Aber auch immer mehr am betreuten Denken teilnehmende Bürger sind von der Abbaupolitik und den einhergehenden vielen Fehlentwicklungen betroffen. Auch sie spüren zunehmend, dass Wort und Tat bei den Politikern und Parteien nicht mehr übereinstimmen und das Recht und Gesetz nicht mehr für alle gelten. Daher suchen immer mehr Bürger eine Alternative, denn die etablierten Parteien machen gefühlt einfach weiter so und das, weil sie sich nach Belieben ihre Koalitionen zur Postensicherung „gestalten“ können. Irgendwann werden die Prozente aber dafür nicht mehr ausreichen und das ist allen klar. Anstatt die Probleme zu lösen und den Bürgern ehrliche Antworten zu geben, rufen sie lieber bei den kritischen Bürgern an. Die SED hat das bis 1989 auch so praktiziert, ist aber bekanntlich daran auch gescheitert.       

Andreas Heising