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Knaupps Kolumnen

Sehr geehrter Herr Hauke, sehr geehrter Herr Knaupp,

ich beziehe mich auf die Anzeige von Herrn von Aswegen in der BSK-Ausgabe vom 29.05.2019 Seite 15. Herr von Aswegen behauptete darin, dass die Masernimpfung gefährlicher als die Masern selbst seien und das von Staats wegen ein höheres Sterberisiko noch unterstützt wird. Außerdem sei die Wirkung der Impfung nicht nachgewiesen und weitere Falschinformationen. Ich habe Herrn von Aswegen um seine Quellen gebeten. In den beiden, die von ihm angegeben wurden und weiteren 12 habe ich recherchiert und kann der Argumentation von Herrn von Aswegen in keiner Weise folgen. Der Meinung ist auch das RKI, das ich dazu telefonisch konsultiert habe.
Herr von Aswegen hat fairerweise ja selbst angeboten seiner Darstellung nicht gleich zu glauben und sich gründlich zu informieren. Das habe ich getan und herausgekommen ist der beigefügte Artikel.

Masernimpfung sinnvoll und notwendig!

Vielleicht sollte man noch mal daran erinnern, dass die Entdeckung der Impfung ein Segen für die Menschheit war. So furchtbare Krankheiten wie Pocken, Polio, Diphterie, und auch Masern haben ihren Schrecken verloren und Millionen Menschen unsägliches Leid erspart. Masern gelten als Kinderkrankheit und das suggeriert eine trügerische Harmlosigkeit.
„Masern ist eine der ansteckendsten Krankheiten der Welt und potenziell lebensgefährlich, so die WHO. Kommt ein Infizierter mit einem Menschen in Kontakt, der nicht durch eine Impfung oder frühere Erkrankung geschützt ist, erkrankt dieser mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent. … 2017 sind nach Schätzungen 110.000 Menschen an Masern gestorben. …. Überlebende könnten Hirnschäden davontragen oder blind und taub werden, warnt die WHO. Die Ansteckung könnte zwar durch zweimaliges Impfen verhindert werden, aber nur 85 Prozent der Menschen weltweit erhielten die erste und 67 Prozent die zweite Impfung.“
„Die wirksamste präventive Maßnahme ist die Schutzimpfung gegen Masern.“
Doch der Reihe nach. In dem Artikel von Herrn von Aswegen wird als erstes die Zusammensetzung des Impfstoffes kritisiert. Es stimmt, dass diese Zusätze nicht ungefährlich sind, jedoch kommt es auf die Dosis an. Das hat schon Paracelsus erkannt: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei.“ Ich will damit nichts klein reden, aber für alle generell empfohlenen Schutzimpfungen sind inzwischen quecksilberfreie Impfstoffe verfügbar.
Herr von Aswegen schreibt weiter: „Auch sei die Wirksamkeit der Impfung anzuzweifeln, da es keine wissenschaftlichen Beweise über Versuche dafür gäbe“. Diese Äußerung hat mir fast die Sprache verschlagen. Allein schon der Terminus „Versuche dafür“ ist unhaltbar. Über den Versuchsstatus ist man seit Einführung der Masernimpfung wohl hinaus. Vielleicht meinte der Verfasser auch Studien? Bevor ein Medikament bzw. ein Impfstoff zugelassen werden, muss es sehr viele Gremien durchlaufen und die Wirksamkeit und Verträglichkeit (auch die der Zusätze) nachweisen. Auch nach der Zulassung werden die Wirksamkeit und Sicherheit von Impfungen fortlaufend weiter untersucht. Hierzulande liegt die Verantwortung beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) als Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. Über die Art und Anzahl der zugelassenen Impfstoffe kann man sich auf der Website des PEI  sowie im „Bulletin zur Arzneimittelsicherheit“ von 2013 informieren. Nicht zuletzt ist die Wirksamkeit wohl wie folgt belegt: „Ausdruck der Wirksamkeit ist nicht zuletzt die Tatsache, dass die Masern weltweit erfolgreich zurückgedrängt und Todesfälle vermieden werden konnten.“
Herr von Aswegen: „Die Argumentenliste der Impfgegner ist noch länger, wird aber in den offiziellen Medien nicht diskutiert“
Das stimmt so nicht. Die Antworten auf die häufigsten Argumente der Impfgegner findet man auf der offiziellen Website des Robert-Koch- und des Paul-Ehrlich-Instituts.
Zu den Angaben zu Sterberaten und Todesfällen in dem Tortendiagramm. Diese Zahlen sich schlichtweg falsch bzw. aus dem Zusammenhang gerissen. Da sich Herr von Aswegen auf das Robert-Koch-Institut (RKI) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bezieht, habe ich mich direkt an die Institute gewandt und auch auf deren Internetseiten recherchiert.
Das PEI schreibt im Bulletin zur Arzneimittelsicherheit dazu: „In den zwölf Jahren von 2001 bis 2012 hat das PEI 15 Berichte über Verdachtsfälle mit einem tödlichen Ausgang erhalten. In keiner dieser 15 Meldungen wurde der ursächliche Zusammenhang vom PEI als „gesichert“, „wahrscheinlich“ oder „möglich“ bewertet. Fünf Meldungen beziehen sich auf plötzliche ungeklärte Todesfälle, bei denen auch im Rahmen einer Autopsie keine eindeutige Todesursache festgestellt werden konnte. Die geringe Zahl der Meldungen von Todesfällen … spricht vor dem Hintergrund der neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse über den plötzlichen Tod bei Kindern und jungen Erwachsenen für ein koinzidentes Geschehen.“ Weiterhin liest man auf der Website des PEI auf der Einstiegsseite der Datenbank: „Auf den folgenden Seiten sind die Verdachtsfälle von Impfkomplikationen …. aufgeführt….“ „Die dargestellten Informationen bedeuten nicht notwendigerweise, dass ein ursächlicher Zusammenhang mit der Impfung  … existiert.“
Wenn man in der Datenbank nach Verdachtsfällen bei Masernimpfung sucht, wird als häufigste Nebenwirkung Fieber mit 13% angegeben. Todesfälle waren nicht unter den Verdachtsfällen!
Wahrscheinlich hat Herr von Aswegen eine Angabe zu der Gesamtzahl der Verdachtsfälle aller Impfzwischenfälle als Todesfälle durch Masernimpfung interpretiert.
Ich will nicht in Abrede stellen, dass es schwerwiegende Impfzwischenfälle gibt. Ich kenne selbst einen dramatischen Fall im Bekanntenkreis. Aber hier geht es um die Masernimpfung und da sollte man bei den Fakten bleiben.
Zu dem Fall des Erwachsenen aus Niedersachsen. Da ist die Impfung zu spät gekommen.
„Die Person im Alter zwischen 30 und 40 Jahren sei acht Tage vor ihrem Tod erstmals gegen Masern geimpft worden, nachdem die Krankheit im familiären Umfeld aufgetreten war. Die Impfung habe in diesem Fall allerdings die Erkrankung nicht mehr verhindern können.“ „Die Maserninfektion ist inzwischen durch eine Obduktion bestätigt worden.“
Zu Schluss argumentiert Herr von Aswegen zur Impfplicht und Sanktionen, wenn nichtgeimpfte Kinder die Kita besuchen wollen. Sicher kann man pro und kontra argumentieren und das Recht auf die Unversehrtheit des eigenen Körpers bestehen. Das ist z.T. auch nachvollziehbar. Aber was ist mit denen, die aus vielen Gründen nicht geimpft werden können? Sie sind dann schutzlos einer für sie hoch ansteckenden Umgebung ausgesetzt. In der DDR gab es eine Impfpflicht und viele Krankheiten wie z.B. die Masern galten bereits als besiegt. Dem ist heute leider nicht mehr so. Viele weitere Krankheiten sind wieder auf dem Vormarsch.
In 12 Staaten der EU gibt es heute bereits eine Impfpflicht „So waren etwa in Frankreich bis Anfang 2018 nur drei Impfungen vorgeschrieben (Diphtherie, Tetanus, Kinderlähmung) … Vergangenes Jahr hat die Regierung die Zahl der Erreger, vor denen Kinder geschützt werden müssen, auf elf erhöht. Kommen Kinder in die Kita oder in die Schule, müssen Eltern Impfnachweise vorlegen. Ein Grund für die Entscheidung war, dass nur 78 Prozent der Zweijährigen gegen Masern geimpft waren. Um das Virus effektiv auszurotten, müssten mindestens 95 Prozent geschützt sein.“
Schlussendlich möchte ich aber Herrn von Aswegen für den Hinweis in seiner Anzeige danken, dass jeder sich über die Argumente beider Seiten informieren sollte, um für sich für eine entscheiden zu können. Er hat mir freundlicherweise per Mail auch seine Quellen dargelegt, denen ich in dieser Entgegnung nachgegangen bin. Obwohl ich, wie Herr von Aswegen, kein Mediziner bin, konnte ich mich auch als Laie gut und umfassend informieren.
Klaus-D. Krüger, Friedland

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„Masernimpfung - sinnvoll oder gefährlich?“

Diese Frage stellte sich in der letzten Ausgabe der Heilpraktiker Winfried von Aswegen (ausgebildeter Diplom Geologe) und unternahm den Versuch, darauf eine Antwort zu finden. Nach einer langen Auflistung klassischer Phrasen der Impfgegnerschaft resümiert von Aswegen, dass Masernimpfungen viel gefährlicher seien, als die eigentliche Erkrankung.
Allerdings ist er dem Leser schlussendlich die erhoffte klare Antwort schuldig geblieben und lässt ihn mit einem Gefühl der Beklemmung und Angst vor der Schutzimpfung alleine.
Es folgt die Empfehlung, dass sich die Patienten vor einer Schutzimpfung allseitig informieren und alle Informationen auf den Wahrheitsgehalt prüfen mögen.
Glücklicherweise endet von Aswegen in seinem Artikel mit der Aufforderung, seinem eigenen Artikel nicht einfach zu glauben, sondern ihn auch zu prüfen.
Nun denn, nachdem mich dieser Tage mehrere Patienten, Kollegen und Apotheker auf diesen Artikel hin angesprochen haben, habe ich von Aswegen´s Rat angenommen und seinen Artikel gründlich geprüft. Als Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, der nun auf eine fast 40-jährige Impfpraxis zurückschauen kann, komme ich nicht umhin, diesem Heilpraktiker und den Lesern mitzuteilen, dass kaum ein Satz in seinem Artikel die Prüfung bestanden hat. Er ist vom ersten Satz an voller Fehler und Unwahrheiten die den kundigen Leser, Patienten, Apotheker und Kollegen erzürnen lassen.
Nehmen wir uns exemplarisch ein paar Sätze vor (die Satz-für-Satz-Analyse liegt der Redaktion vor)

(1) „Bei der Impfung werden abgeschwächte Keime in den Blutkreislauf eingebracht…“
Niemals darf ein Impfstoff in den Blutkreislauf eingebracht werden. Das wäre ein lebensgefährlicher Fehler. Impfstoffe werden direkt unter der Haut oder tief im Muskel deponiert.

(2) „Man stärkt den Körper also mittels Stoffen, die ihn im Alltag krankmachen können. Dies ist dem homöopathischen Prinzip ähnlich, bei dem Symptome mit Arzneimitteln behandelt werden, die eben diese oder ähnliche Krankheiten auslösen.“
Impfstoffe enthalten keine „Stoffe“ die bei diesen geringen Dosierungen im Alltag krank machen können. Die Wirkmechanismen der Schutzimpfungen sind sehr komplex und münden schließlich in einem immunologischen Gedächtnis des Immunsystems. Mit dem sogenannten Similie-Prinzip der Homöopathie (etwa: Ähnliches heilt Ähnliches) haben Schutzimpfungen überhaupt nichts zu tun. Im Gegensatz zur Homöopathie sind die Wirkmechanismen der Impfprävention bestens bekannt und in tausenden hervorragenden Studien nachgewiesen worden - für jedermann leicht einsehbar.

(3) „Abgeschwächte Impfkeime bestehen aus Proteinen bzw. Eiweißen. Diese sind nicht haltbar und verderben, wenn sie nicht konserviert oder sterilisiert werden. “
Auch das ist nicht richtig. Impfdosen werden unter strengsten Bedingungen steril abgepackt und bedürfen keiner Konservierungsstoffe um ein „verderben“ zu verhindern.

(4) „Also werden Konservierungsstoffe zugefügt, wie z.B. Formaldehyd. Hinzu kommen noch Metalle wie Aluminium und bis vor kurzem Quecksilber sowie noch weitere, sogenannte Impfverstärker oder Adjuvantien.“
Nochmals NEIN . Es werden keine Konservierungsstoffe wie Formaldehyd und weitere Metalle hinzugefügt. Formaldehyd wird im Produktionsprozess bei Lebendimpfstoffen benötigt. Danach wird es entfernt und kann allenfalls in kleinsten unbedenklichen Spuren enthalten bleiben. Der menschliche Stoffwechsel produziert täglich selber ein tausendfaches an Formaldehyd, der von Enzymen abgebaut wird - ein ganz normaler Vorgang. Elementares Aluminium und Quecksilber sind ebenfalls in keinem Impfstoff enthalten. Sehr schwer lösliche Salze des Aluminiums sind gemeint. Allerdings sind sie ebensowenig gefährlich, wie das tägliche Speisesalz in Ihrer Küche. Speisesalz besteht aus zwei sehr giftigen Substanzen: Natrium und Chlor - als Salz aber bekömmlich.
Auf diese Weise muss jedem einzelnen Satz des Heilpraktikers widersprochen werden. Und am Ende bleibt die Frage: warum sieht sich ein medizinischer Laie dazu veranlasst, den Lesern oder Kunden so sehr viele Falschinformationen zu liefern? Darauf habe ich jetzt keine Antwort. Was ich aber mit Bestimmtheit weiß ist, dass es in der Medizin bisher keine andere Entwicklung gab, die so gründlich untersucht, sicher und wirksam ist, wie der moderne Impfschutz vor schwerwiegenden Infektionskrankheiten. Das gilt nicht nur für den Einzelnen (Individualschutz) sondern insbesondere auch für die schwächsten unserer Gesellschaft (Herdenschutz für Neugeborene, Babys, chronisch Kranke, Menschen mit Chemo- oder imunspressiver Therapie, Menschen nach Organtransplantation usw.).
Bis zu 97% der Brandenburger Erstklässler werden vollständig geimpft und folgen dem Motto: Impfen nützt - impfen schützt. Das gilt auch uneingeschränkt für die Masern-Impfung.

Dipl.-Med. Jens-Uwe Köhler
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

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Fragen und Antworten zu CO2 tendenziös

Wie bei Fridays for Future, in der EU-Wahl, in vielen bundesdeutschen Medien, so auch Klima in der BSK. Was können wir von der Mitteilung halten, es werde immer wärmer und dabei bedrohen uns Millionen Menschen, die vor Hunger und Trockenheit nach Europa fliehen wollen? Herr Hauke ermahnt uns, harte Fakten zu respektieren. Denen zufolge gibt es keinen menschengemachten Klima-Wandel. Wir können beruhigt Kohle weiter verstromen usw. Ich habe mir verschiedene Darlegungen angesehen; neuerdings die Leserbriefe in Ihrer Zeitung, aber auch den Brief  u.a. an die Kanzlerin  vom Hannoveraner Endokrinologen und Medizinforscher Prof. Döhler, aber auch jene vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung, gegründet 1992, heute mit weit über 100 Mitarbeitern aus vielen Ländern. Herr Hauke deutet an, dass die Prognosen der Klimaforscher weltweit  „zur Religion und sogar zur Ideologie erhoben werden“. Da  gibt es tatsächlich vieles zu bedenken. Ist die Aussage, immer mehr Kohlendioxid in der Luft bewirke einen stärkeren Treibhauseffekt (sprich: zunehmende  Wärme im Durchschnitt  und folglich zerstörerische Turbulenzen) , nun „Religion“?  In der weltweit verbreiteten Wissenschaft wird u.a. ein Beispiel genannt: die Venus hat eine extrem dichte Atmosphäre, besteht zu 96 % aus CO2, ihre Wolkendecke weist 80 % der Sonnenstrahlung ab. Daher ist die reflektierte Sonnenenergie (der Unterschied zwischen ankommender und zurückgeworfener Strahlung) deutlich geringer als bei uns. Wir könnten vermuten, dass es auf der Oberfläche viel kälter als auf der Erde sei. Tatsächlich herrschen dort aber 460 Grad plus. Das wird mit dem Treibhauseffekt  erklärt, für den besonders (neben Methan und  Wasserdampf) CO2 verantwortlich ist. Ihn gibt es – abgeschwächt – auch bei uns. Wie in Ihrer Zeitung erwähnt, ist CO2 sogar lebensnotwendig. Aber es hat eben eine negative Seite. Der Nobelpreisträger Svante Arrhenius rechnete 1896 vor, wie nur  eine Verdoppelung des CO2-Gehaltes zum bodennahen Anstieg der durchschnittlichen Temperatur um 4 bis 6% führt.  1957 gelang der Nachweis, dass der aus fossilen Quellen herrührende (siehe Isotopen-Analysen)  CO2-Gehalt  tatsächlich zunimmt. Er nimmt auch in den Meeren zu (mit Folgen  für die Lebewesen). Er ist in der Atmosphäre heute höher als jemals in den letzten 700 000 Jahren. Die drei-atomigen und langlebigen Moleküle speichern Wärme. Prof. Döhler schreibt, dass der Sonnenflecken-Zyklus ausschlaggebend sei. Die Forscher im PIK betonen dagegen, das sich seit 1940 dort  gar kein Trend gezeigt hat, der also ab 1950 plötzlich gegenüber früheren Jahrzehnten den Anstieg bewirkt hätte. Kurzum: es gibt noch so viel mehr zu beachten, und die 6 Fragen mit Antworten im Anzeiger vom 29.5. stellen die  Lage nur tendenziös  in einer Richtung dar. Wie schreibt Herr Hauke? „Wenn nur noch eine Meinung  gilt…“

Ralph Vogel

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Elternteil 1 und Elternteil 2

Das Bundesfamilienministerium will Vater und Mutter durch Elternteil 1 und 2 ersetzen. Hat diese Familienministerin nicht dringlicheres zu erledigen, als für 1 % unserer Bevölkerung so einen bevormundenden Aufstand zu machen, schließlich sind Schulen Ländersache. Diese Dame tut ja gerade so, als ob ein Großteil unserer Menschen schwul, lesbisch oder transsexuell wäre. Dem ist nicht so, und ich wünsche weiter nichts, dass jeder so lebt wie er es für richtig befindet und dass man mich mit diesem Scheiß einfach in Ruhe lässt, denn ich gehöre zu den 99 % Menschen, die auch die Schwulen, Lesben, Transgender in Ruhe lassen!
Langsam fange ich auch bei dieser Ministerin an, an deren Fähigkeiten zu zweifeln, denn sie sollte sich doch besser um Kinderarmut, die Armut deutscher Familien kümmern und nicht so verschrobene Brötchen backen wollen!

Wolfgang Prasser

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Wahre Worte von Valentin Falin

Sehr geehrter Herr Hauke,
die Politiker der sogenannten Volksparteien in Deutschland können sich, wie mir scheint, die Ergebnisse der Wahl vom 26.05.19 nicht erklären.
Nun, vielleicht hilft da das Zitat eines großartigen Politikers:
„Jeder Verfall hat seine Gesetzmäßigkeiten. Dies lässt sich mit Goethes Worten umreißen: ,Prinzipienlosigkeit endet früher oder später mit dem Bankrott.‘ Man kann nicht Demokrat sein und gleichzeitig die Demokratie fürchten. Man darf nicht auf Gedankenfreiheit schwören und unduldsam gegenüber anderer Meinung sein. Man kann nicht mit einer Hand den Totalitarismus abschaffen und mit der anderen Hand einen autoritären Führungsstil behaupten. Und schließlich darf man nicht zahlose Versprechungen machen, ohne Zeit und Mühe aufzuwenden, sich mit den Dingen ernsthaft zu beschäftigen:“ Soweit Valentin Falin („Politische Erinnerungen“).

Klaus Bendig