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Knaupps Kolumnen

Verbot von Toilettenpapier
Immer wieder gibt es Äußerungen von grünen Feministinnen, die zum Schmunzeln einladen, wenn sie nicht zum Weinen wären ob ihrer Gedankenlosigkeit um nicht zu sagen Geistlosigkeit.
Die jüngsten Auslassungen einer bayerischen Grünen hauen dem Fass den Boden aus, die da meint, kinderfrei (kinderlos klingt ihr wohl zu trivial) wär die Lösung, um das Klima zu retten! Denn ein Kind erzeugt nach ihrer Aussage 58 Tonnen CO2! Und wenn es sich bei der Verfasserin dann auch noch um eine Gymnasiallehrerin handelt, hebt sie sich nicht wesentlich von den anderen geistigen Größen der Grünen ab!
Meine Aufzählung ist sicher nicht vollständig, aber die Beispiele zeugen von einer Unüberlegtheit, die in der Welt seinesgleichen sucht:
Das vorgeschlagene Verbot von Toilettenpapier einer Hamburger Grünen, um einheimische Ressourcen zu schonen, mutet für mitteleuropäische Verhältnisse gerade abenteuerlich an! Toilettenpapier kann ihrer Meinung nach durch eine Wasserschüssel neben der Toilette kompensiert werden.
Haben sich Spezialisten schon mal Gedanken gemacht, wie viele Millionen für unsere Umwelt wertvolle Insekten durch die hochgelobten Windräder getötet werden. Im krassen Gegensatz dazu stehen Aktionen wie „Rettet die Bienen“!
Und was soll die Ansiedlung von Wolf und Biber in deutschen Gefilden? Haben die dafür Verantwortlichen schon einmal erlebt, wie das Wasser vor ihrer Haustüre steigt, weil Schutzdämme durch Biber unterhöhlt wurden oder mal mit den Landwirten gesprochen, deren Tierbestände durch Wölfe geschädigt wurden? Wohl kaum, dann würden sie einsehen, dass wir diese Tiere dorthin gehören, wo sie keinen Schaden machen können!
Für die Umstellung der deutschen PKW auf Elektrobetrieb würde der Strombedarf derart steigen, dass dafür ca. 4000 Kohlkraftwerde gebraucht würden, ganz zu schweigen von den landesweit notwendigen Ladestationen. Auch dass Grundstoffe für die notwendige Batterieherstellung in Afrika teilweise in Kinderarbeit gewonnen werden und nicht endlos vorhanden sind, interessiert offensichtlich keinen Menschen! Die dann in Deutschland ausgemusterten Dieselfahrzeuge werden dann in Polen, Tschechien, Russland oder Afrika fahren, das nenne ich Klimaschutz!
Und dass mit Billigung der deutschen Bundesregierung Kinder angestachelt werden, freitags die Schule zu schwänzen und für den Klimaschutz zu demonstrieren, halte ich für eine Verletzung des Grundgesetzes und dass es dafür für die laut Internet verhaltensgestörte Greta auch noch den Friedensnobelpreis geben soll, ist für mich nicht nachzuvollziehen! Und das ist für die grünen Spitzenpolitiker Grund genug, über ein Wahlrecht ab 16 Jahren laut nachzudenken! Denn Kinder sind nicht nur begeisterungsfähig sondern auch leichter manipulierbar!
Und als letztes Beispiel möchte ich nur das angestrebte Verbot der Dieselfahrzeuge in Deutschland nennen. Anstatt die Verantwortlichen für die Manipulationen an den Dieselmotoren zur Verantwortung gezogen und nachhaltig bestraft werden, wird dieser Schaden auf die Verbraucher abgewälzt.
Ich will nicht behaupten, dass ich überall recht habe, jeder sollte sich aber überlegen, wen er wählt und sich mal anschauen, wie es im Bundestag zugeht, wenn diese wichtigen Dinge diskutiert werden. Zwischenrufe wie im Kindergarten und für mich unverständliche Disziplinlosigkeiten sind dort an der Tagesordnung. Nur der Wähler kann das ändern! Und für die Beibehaltung der oben genannten Fakten und dieser katastrophalen Zustände bürgt die schwarz/rot/grüne Bundesregierung unter der Kanzlerin Merkel!

Wolfgang Prasser


 

Respekt und Anerkennung
Hallo Herr Hauke,
mit Freude betrachtete und las ich heute Ihre neue Ausgabe. Ich wünsche mir, dass diese Ausgabe ein voller Erfolg wird. Vielleicht gelingt es durch Ihr Gespräch mit dem Professor Lüdecke, jetzt doch mal Leute aus der schlafummandelten Berieselung der Mainstream-Medien aufzurütteln, sich doch mal ernsthaft Gedanken um ihren täglichen Ablauf und den Umgang mit dem, was sie umgibt, zu machen.
Sich ganz einfach fragen, ist vielleicht was dran, was uns ein Professor erläutert, der als Sachverständiger vor dem Umweltausschuss des Deutschen Bundestages am 20.02.2019 sprach?
Nicht alles in sich reinstopfen und unverarbeitet im Kopf ablagern, was uns die Mainstream-Presse in allen Bereichen suggeriert.
Wieder einmal eine sehr interessante Ausgabe. Voller Respekt und Anerkennung.

Patrick Stoye


 

Hilf, Greta, hilf!
Wieder so ein Klimaleugner, der mit so bescheuerten Fakten aufwartet. Hilf, heilige Greta, hilf, und mach, dass Naturwissenschaft verschwindet, wir brauchen mehr grünheilige Windrad-Altäre, Sonnenanbeter, die das Licht mit Eimern in die Kirchen tragen, um unseren finstern Geist zu erhellen. Amen.

Detlef Korus


 

Dieser verwirrte Klimaleugner
Liebe Leserinnen und Leser, lieber Hauke Verlag,  in der Ausgabe vom 03.04. wurde ein Interview mit Herrn Professor Lüdecke gedruckt, in dem er abstreitet, dass es einen Klimawandel gibt und mit einer Reihe von Aussagen uns Lesende aus meiner Sicht eher verwirrt als informiert.
Als kritische Menschen möchten wir uns aufgrund solcher Informationen ein Bild machen, um Entscheidungen zu treffen. Das gelingt mit diesem Artikel nicht. Seine Aussagen sind alle aus dem Zusammenhang gegriffen, verwirren deshalb und schaffen nicht Wissen und Erkenntnis, wie es Informationen tun sollten. Dadurch ist für mich persönlich eine kritische Auseinandersetzung mit dem Artikel nicht möglich – ich kann nur sagen: alles widersprüchlich, aus dem Zusammenhang gerissen und falsch.
Auch für mich, der ich im Gegensatz zu Prof. Lüdecke ein Semester Meteorologie studiert habe, sind die Details des Klimawandel teilweise kompliziert und schwer zu verstehen. Deswegen halte ich es für besonders wichtig, dass wir das Thema kritisch hinterfragen und verlangen, dass man uns die Zusammenhänge erklärt. Sollten sie Zweifel haben, ob es den Klimawandel wirklich gibt, empfehle ich ihnen unbedingt, sich andere Quellen anzuschauen und/oder mit anderen Menschen darüber zu sprechen.
Gleichzeitig versucht Professor Lüdecke uns Angst vor den Kosten zu machen, die angeblich durch eine Umstellung unserer Energieversorgung auf erneuerbare Energien entstehen würden. Er behauptet, dass unser Geld ins Ausland wandert usw.
Angst ist ein schlechter Ratgeber – lassen wir uns lieber gut beraten und denken nach:
Momentan zahlen wir in Deutschland jedes Jahr für Energieimporte (Öl,Gas etc.) fast 90 Milliarden Euro ins Ausland. Nach Fertigstellung der Energiewende sind diese nicht mehr nötig und können hier vor Ort investiert werden. Wie das funktioniert können wir erfreulicherweise heute schon im Rhein-Hunsrück-Kreis sehen, der mit unserem Landkreis Oder-Spree sehr gut vergleichbar ist. Dort hat man mit Hilfe von Photovoltaik, Windkraft, Holzschnittverwertung und vielen anderen Maßnahmen, an der die Leute vor Ort und nicht ferne Unternehmen verdienen, bereits heute eine neutrale CO2-Bilanz erreicht. Das hat auch zu vollen kommunalen Kassen geführt, die jetzt zum Wohle der Menschen genutzt werden. Lassen Sie uns dieser Vision folgen und anfangen, die Welt besser zu machen.

Ralf Schmilewski,Ortsvorstand Bündnis 90/die Grünen


 

Zerfall der Strukturen
Sehr geehrter Herr Hauke,Sie säen Hoffnung und Zuversicht, Danke!
Die Mehrzahl der am gesellschaftlichem Leben teilnehmenden Bürger nehmen fassungslos den gesetzmäßigen, fest ineinandergreifenden Zerfall aller gesunden Strukturen im Land (und in der Welt) zur Kenntnis.
Um aber die primären Ursachen des gegenwärtigen, zur Schizophrenie neigenden Zustandes in Politik und Wirtschaft zu erfassen, muß auf ein uns verordnetes, und uns selbet impliziertes Tabuthema eingegangen werden.
Der Ursprung allen derzeitigen Übels ist, dass die Geschichtsschreibung, welche logischerweise immer rückblickend ist, für Deutschland von den Siegermächten – endgültig nach dem Zweiten Weltkrieg – schon für alle Zukunft verfasst wurde.
Bevor als „Weichspüler“ für die Seele des Volkes die Begriffe Befreiung, Demokratie, Recht und Freiheit als effizienter galten, wurde nämlich ungefiltert und ehrlich Klartext verkündet.
Dazu z.B. nur ein Zitat einer nicht nur persönlichen Kernaussage vom ehemaligen Oberbefehlshaber der USA-Luftwaffe General Arnold nach dem Krieg: „Was auch immer die Deutschen an Werten besitzen, es wird uns gehören!!“
Während die Russen in einer Art Vorkasse die DDR abräumten, und die BRD durch den sogenannten Kalten Krieg in dieser Zeit durch erhebliche Finanzhilfen gesundete, ist jetzt für das gesamte Deutschland Tabula rasa angesagt.
Dementsprechend, meist aus eigennützigem, vorauseilendem Gehorsam nehmen sich deren Marionetten in Politik und Wirtschaft die Freiheit heraus, vorrangig finanztransfermäßig für die USA zu agieren, um dem Volk dosiert „Kasperletheater“ vorzuführen, und möglichst lange bei der Stange zu halten. Punkt! Ende??
Alles Gute für Sie und Ihre Mitstreiter.

Manfred Nickel


 

Grüne Angstmacherei
Sehr geehrter Herr Hauke,
solch ein Interview in einer kostenlosen Zeitung. Das ist Qualitätsjournalismus! Sie wurden von Ihren Lesern schon Robin Hood der freien Presse und der Don Quijote aus Oder-Spree genannt. Sie sind eine Mischung aus beidem! In dem sehr verständlichen Interview bringt Professor Lüdecke den Klimahype auf den Punkt, und er zieht der grünen Ideologie mit Fakten den Zahn. Zusammgenfasst sagt er: Klimawandel hat es immer gegeben. Dass sich die Temperaturen  nach der mittelalterlichen kleinen Eiszeit langsam regulieren, ist normal. Einen Anstieg von 0,7 Grad kann man dramatisieren, muss es aber nicht. Der permanenten grünen Angstmacherei setzt er Fakten entgegen. Bravo!
Und die Frage bleibt, was soll das Ganze? Von Deutschland geht 2% des weltweiten CO2 aus, davon ist ein Bruchteil menschengemacht. In China werden wöchentlich neue Kohlekraftwerke eröffnet. Von dort stammt rund 25% des weltweiten CO2. Warum predigt Greta, die die Grünen schon als Prophetin bezeichnen, in Deutschland, wo selbst die komplette Stilllegung aller CO2-Produzenten ein 100stel Grad ausmachen würde? Hat das vielleicht mit den Europawahlen zu tun?  Für die Grünen ist dieses Mädchen wirklich wie vom Himmel geschickt. Wenn da mal nicht was ganz anderes dahintersteckt.

Uwe Grasse


 

Windenergie und Störche
Am 05.03.2018 gab es in der MOZ einen Artikel zum Rückgang von Störchen im Storchenland Brandenburg. Der Storch ist hier vielerorts Wappentier und spielt in der touristischen Werbung und dem Tourismus eine Rolle. Ein Brandenburg mit künftig immer seltener anzutreffenden Störchen ist eine beklemmende Vorstellung. Der Erhalt der geschützten Storchenpopulationen hängt erwiesenermaßen mit den Futtergrundlagen zur Ernährung der Alt- und Jungtiere zusammen. Bei Futtermangel kommt es nicht selten zur Verringerung der geschlüpften  Nestlinge, indem sie aus dem Nest geworfen werden oder sogar als Futter dienen (Kronismus). Die Futtergrundlagen der Störche verringern sich ständig und sind sehr bedroht!
So auch in den ausgewiesenen Windeignungsgebieten (WEG) Schneeberg und Grunow-Mixdorf. Die zunehmende Vorsommertrockenheit gibt gerade in der Aufzuchtphase nicht mehr genug Futter her. In den Hochbestandskulturen (Getreide, Silomais für Biogasanlagen) besteht langanhaltend kein Futterzugang. So verbleibt hier nur frisches, d.h. feuchtes Dauergrünland als Futterreservoir.
Wird möglicherweise das feuchte Dauergrünland durch Umnutzung in Ackerland, im Austausch mit Stilllegungsflächen, und durch weitere Investitionen eingeschränkt, greift das weiter zulasten des Schutzstatus der Störche ein und verschlimmert die Situation im Gebiet.
Um die weitere Realisierung des Windeignungsgebietes (WEG) Schneeberg zu rechtfertigen, wurde hier zuungunsten des Storchenschutzes neu bewertet. Ergebnis war die unvorstellbare, öffentlich getroffene Feststellung am 30.01.2017 in der Regionalen Planungsgemeinschaft in Beeskow, dass „der Weißstorch nicht dahin fliegt“.                                                                                                                                       Wohlgemerkt handelt es sich hier um  einen beruhigten Bereich mit Dauergrünland als potentielle Storchenfutterquelle und unter Schutz stehender weiterer Tierarten! Es wird faktisch unwissenschaftlich eine Residenzpflicht für Störche festgelegt und politisch bestimmt, wo sie gefälligst nicht hinzufliegen haben, um Futter zu suchen. Auf dieser Grundlage waren die Störche kein Hinderungsgrund mehr, das WEG gutzuheißen, und es erfuhr deshalb die mehrheitliche Zustimmung der Regionalen Planungsgemeinschaft! Daraus mag jeder seine Erkenntnisse und Schlussfolgerungen ziehen können.
Auch daraus, wenn Gutachten als Entscheidungsgrundlage dienen, die Interessenten von Windenergieanlagen initiieren.Die Erscheinungen belegen, es ist  systemgerecht, den privatwirtschaftlich organisierten und gestalteten Ertrag vor Wissenschaftlichkeit, Umweltbelange und schließlich Sozialgerechtigkeit zu privilegieren. Nicht nur in der Windenergiepolitik kommt es deshalb zu oft beklagtem Extremismus.
Die zwei Regierungsparteien in Brandenburg haben sich aus der Historie und der Programmatik der sozialen Gerechtigkeit verschrieben. Das findet allgemeine Zustimmung. In der Windenergiepolitik ist davon allerdings nicht viel zu spüren. Mit jeder neuen, Windenergieanlage (WEA) erhöhen sich in Brandenburg die Stromkosten für die Bürger, sie zahlen bereits mit Abstand die höchsten Strompreise in Deutschland. Dabei ist der Nutzeffekt der zusätzlich erzeugten Windenergie nicht gegeben, weil jetzt schon der überschüssige Windenergiestrom nur unbedeutend gespeichert werden kann. Er wird deshalb in den Überschusssituationen, trotz Abschaltungen von WEA, „unwirtschaftlich“ in andere Länder abgegeben.                                              Die Bürger haben mit der Erneuerbaren Energieumlage, als einer Zusatzsteuer zur Förderung erneuerbarer Energiegewinnung mit planwirtschaftlichem Element, d.h. staatliche Erzeugerpreisgarantien über lange Zeiträume, diese Stromerzeugung teuer gestützt. Sie selbst  können keinen Nutzen daraus ziehen, wenn der Strom anderweitig verschwindet. Sie bezahlen also teilweise und oft für nichts!
In den bevölkerungsreichsten Bundesländern wird der wenigste Windstrom erzeugt, obwohl hier der Energiebedarf am höchsten ist und auch gute Voraussetzungen zur Windenergienutzung bestehen. Der Tourismus, als wichtiger Wirtschaftszweig, besitzt hier einen anderen Stellenwert. Man setzt deshalb mehr auf Photovoltaik, weil hier die Sonne mehr scheinen mag(?). Der „Verspargelung“ der Landschaft mit WEA und den damit im Zusammenhang entstehenden Problemen ist so besser zu begegnen. Es geht nicht darum, Photovoltaik und Windstromerzeugung gegeneinander auszuspielen, aber die Bevorzugung der Photovoltaik in den betreffenden Bundesländern wirkt gegen die Windenergieeffizienz. Denn Photovoltaikstrom geht bei Sonneneinstrahlung nicht abzuschalten und muss bei fehlender Speichermöglichkeit in die Netze eingespeist werden. Entsteht gleichzeitig bei starkem Wind ein Energieangebot über die Verwertungsmöglichkeiten, müssen die WEA zur Entlastung, schließlich zum Nachteil der Stromkunden, abgeschaltet werden. Die Akzeptanz für Windenergie leidet ebenfalls, weil die Abstandskriterien der WEA u.a. zu Wohngebieten in Deutschland uneinheitlich geregelt sind. Wenn es jetzt schon zu erheblichen Verwerfungen in der Windenergieerzeugung und sozialer Gerechtigkeit gekommen ist, kann ein weiteres Mehr an WEA ohne Gegensteuerung keine  Lösung sein. Deshalb müsste daraus folgernd sofort die Speicherung der überschüssigen Wind- und anderer erneuerbaren Energien Vorrang vor dem weiteren, politisch motivierten  Ausbau von WEA mit all ihren Folgen für Natur und Bürger haben. Ansonsten gilt: Noch mehr WEA – noch mehr Abschaltungen – noch höhere (unnötige) Stromkosten für die Bürger!
Die Kehrseite des jetzigen Windenergiestromes, wie festgestellt, ist sozial ungerecht. Weiterhin müssen Geringverdiener schon heute durch die hohen und steigenden Stromkosten bedeutende Einschränkungen in ihrer Lebensführung hinnehmen. Sie bezahlen ein Mehrfaches, bezogen auf das Einkommen, gegenüber einem Besserverdiener.
Das menschliche Leben ist ein energieverbrauchender Prozess, der täglich bedient werden muss. Dies reizt besonders Erträge privatwirtschaftlich zu generieren. Mit den staatlichen Fördermaßnahmen für die erneuerbaren Energien besitzen diese praktisch gelddruckenden Charakter, denn der Absatz und der Ertrag bedeuten ein perpetuum mobile. Die  Sucht und der ungestüme Drang zur Ertragsrealisierung mittels erneuerbarer Energien, unter dem Vorwand der „Klimarettung“, sind deshalb grenzenlos.
Um die Akzeptanz insbesondere für die Windenergieerzeugung wieder herzustellen und soziale Gerechtigkeit erlebbarer zu gestalten, wäre die Energiebereitstellung und deren Bezahlbarkeit als eine konsequente Aufgabe der Daseinsvorsorge des Staates und nicht als eine der Marktdominanz zu erkennen. Da bringen auch nicht Kommunalalmosen der Windenergieerzeuger den Durchbruch, wenn es darum geht, Kommunen für die Erduldung anstehender, lösungsarmer WEA-Expansionen sparsam zu bedenken.
Den mit faktischer Residenzpflicht belegten Störchen in den ausgewiesenen WEG Schneeberg und Grunow-Mixdorf wird es bei der eingetretenen robusten, politischen Umsetzung dieser WEG dann nicht mehr helfen, wenn die Kommunen Zuwendungen erhalten, die aus der Tasche der Bürger stammen, aber die auf dem Papier geschützten Störche keine Lebensgrundlage mehr haben und verschwinden.
So ist der allerorts beklagte Rückgang der Störche in Brandenburg hausgemacht und nicht „übernatürlich“.

Hartmut Rudolph