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Knaupps Kolumnen

Frieden in Deutschland auch in Zukunft?
Unser Land wird heute von den politischen Eliten zu einem Einwanderungsland erklärt. Das Asylverfahrensgesetz und das Aufenthaltsgesetz für EU-Bürger werden nicht ansatzweise angewendet, so dass die Mehrheit der Personen hier verbleiben werden.  Natürlich wird von den Neubürgern eine Integrationsanstrengung gefordert. Worin sollen sich die Neubürger integrieren? Was macht uns als Aufnahmegesellschaft aus, was sind unsere Werte und was ist unsere Kultur?
Genau zu diesen Fragen gibt es in der Parteienlandschaft keinen einzigen Nenner und somit auch keine klare Orientierung für die Neubürger. Die meisten Neuankömmlinge suchen vor allem  wirtschaftliche Sicherheit und keine Zugehörigkeit zum Deutschen Volk und deren Kultur. Vor allem dann nicht, wenn einige unserer politischen Führer uns als Tätervolk abtun. Wer will schon zu einem Tätervolk, zu einem Volk ohne Stolz und Selbstbewusstsein  gehören?
Darin begründet sich auch schon der Konflikt in der Zukunft.
Wenn die hier Lebenden nur das Geld zusammenhält und dieses auf Grund einer Naturkatastrophe oder wirtschaftlichen Schwierigkeiten nicht mehr vorhanden und verteilbar ist, werden sich viele auf ihre Herkunft und auch Religion besinnen und dann als Volksgruppe ihre vermeintlichen Rechte vortragen. Es gibt kein einziges Land auf der Welt, in dem alle Völker, Religionen und Kulturen dauerhaft friedlich zusammen leben. Wir befinden uns in einem riesigen Experiment mit ungewissem Ausgang. Und von Gesellschaftsexperimenten sollten gerade wir Deutschen genug haben.
Es reicht eben nicht aus, hier nur gut und gerne leben zu wollen. Es benötigt einen übergeordneten vereinenden Gedanken, der ein Volk auch in schwierigen Zeiten zusammen hält.
Heute leben wir im Überfluss und schwimmen auf der Welle der Gemütlichkeit. Wenn wir die Grundlagen unseres Erfolges vernichten, nutzt uns auch kein wundervolles grünes Biotop, saubere Luft und halales Bioessen um die Ecke.
Erik Nickel
CDU-Stadtverordneter Erkner

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An der Realität vorbei
Mittlerweile guckt man mit Spannung in die neue Ausgabe Ihrer Zeitung. Erstmal vorweg: Wirklich, das zeichnet Sie aus, Sie drucken beide Seiten, Kritiker und Befürworter.
Der Beitrag in der vergangenen Ausgabe von Herrn Ralph Vogel geht an jeder Realität vorbei.
Hat er überhaupt verstanden worüber Sie schreiben und wir Leser diskutieren?
Herr Vogel schreibt, kein Flüchtling muss seine Persönlichkeit aufgeben.  Aber WIR Deutschen müssen das auch NICHT. Er will lernen, der Flüchtling, mag ja sein, aber die Realität zeigt, es funktioniert nur in Einzelfällen.
Was uns diese Migration kostet, kann jeder im Internet nachlesen, 43,25 Milliarden im Jahr, vom Steuerzahler erwirtschaftet!! Und seit gestern bekannt: Deutschland fehlen Steuermilliarden. (ab 2020) Hm, da frage ich mich: wohin gehen sie, unsere Steuern? Wir haben Obdachlose, Kinderarmut und eine Armut bei vielen Rentnern.Haben wir hier nicht Bedarf, UNSERE gezahlten Steuern einzusetzen?
Und ich ärgere mich, dass Herr Vogel, sich so lächerlich über Václav Klaus macht. Das Buch von ihm zu lesen hilft jedem, aber man muss es auch verstehen können!
Was aber hat der Konsum der Deutschen mit der Migration zu tun???
Völlig am Thema vorbei, den 2. Weltkrieg zu erwähnen. Ich war noch nicht geboren, meine Eltern kleine Kinder und wie lange soll uns das noch vorgeworfen werden??? Es reicht!!!!
Noch kurz zu den Ankerzentren. Ich befürworte sie, damit wir endlich wissen wer hier in Deutschland ist. Weiß man das doch nach Merkels Einladung heute immer noch nicht.
Der Leser Ralph Vogel fragt in seinem Beitrag von heute:
„...wir Deutschen aber sind ein winziges Tröpfchen in diesem Meer. Sind wir denn wichtig?“
Das sagt doch wirklich alles!!
Ja, natürlich sind wir wichtig und es sind Landtagswahlen in Brandenburg. Jeder kann da seinen Protest äußern.
Einfach Spitze der Hauke Verlag. Hier darf man schreiben, was man denkt! Danke dafür!!!
Martina Hinz

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Wer hat‘s erfunden oder warum gibt es die AfD?
Die Teilnehmer am betreuten Denken werden mit meinen sorgenerfüllten Gedanken vermutlich wieder nichts anfangen können. Es kann tatsächlich passieren, dass man beim Denken einfach nur Pech hat oder zu früh abbiegt. Das könnte ich sogar noch tolerieren, wenn es hier nicht um die Zukunft unseres Landes gehen würde, und ich mache mir echte Sorgen um den Frieden!
Wie gewohnt werden die Politiker vor den anstehenden Wahlen wieder auffallend aktiv. Nun kommt noch hinzu, dass die Wähler ihr Wahlverhalten spürbar geändert haben und die bestellten „Wahlprognosen“ zu sehr von der realen Stimmung im Volk abweichen. Das ist die Zeit der großen Versprechungen und Ankündigungen. Immerhin geht es um lukrative Posten, und Lobbyisten müssen letztlich auch etwas „abliefern“.
Die Zeiten haben sich geändert, denn die letzten Wahlen haben gezeigt, dass sich viele Wähler nicht mehr mit den üblichen Phrasen abspeisen lassen und ehrliche Antworten auf ihre Fragen haben wollen. Wird aber der Abstand der Politiker zum Volk zu groß und werden die Fehlentwicklungen im Land nicht ernst genommen, dann bilden sich neue Strömungen heraus. Geschichtlich gesehen ist das nichts Neues. Eine maßlose Dekadenz wurde schon dem alten Rom zum Verhängnis! Hätten also die etablierten Parteien auf die Zeichen der Zeit, die Folgen ihrer Fehlpolitik, die Ängste und Zukunftssorgen der Bürger geachtet, gäbe es die AfD gar nicht. Es war in der Geschichte schon immer so, dass solche Fehler von den politischen Gegnern ausgenutzt wurden.
Die Mehrheit der besorgten oder kritischen Bürger sind eben keine Populisten, und so sollte man besorgte Bürger auch nicht vor den Kopf stoßen! Hier haben aber besonders die etablierten Parteien der Demokratie einen großen Schaden zugefügt! Wer die Renten ohne ökonomische Notwendigkeit drastisch kürzt, wer die betriebliche Altersvorsorge vertragsbrüchig nachträglich versteuert, wer Waffen an Demokratiefeinde liefert und vorbehaltslos die fortwährende Kriegspolitik der USA unterstützt, der verliert irgendwann die Gunst der Wähler.  An der Fehlpolitik der Großen Koalition wird sich also nichts ändern, die Politikverdrossenheit steigt weiter an. Nun suchen sich die Wähler andere „Ansprechpartner“.
Klar, die Rüstungskonzerne leben von Krieg und Zerstörung, und das hat nicht nur in Deutschland eine lange Tradition. Deren Lobbyisten schüren immer wieder Konflikte und provozieren andere Länder. Der große „Kuchen“ Russland ist ja auch verlockend. Fast alle Politiker stehen zum Truppenaufmarsch und zur militärischen Einkreisung Russlands. Im Baltikum, in der Ukraine oder in Kroatien werden die Profaschisten ganz offen hofiert. Die brutale Ermordung eines Journalisten wird wegen der Waffengeschäfte mit seinen Mördern sogar toleriert und da soll die AfD etwas Schlechtes vorhaben?  Sozialabbau, Rüstungs- und Kriegspolitik gab es schon vor der AfD – und wo überall NS-Leistungsträger in den gesellschaftlichen Strukturen nach 1945 untergekommen sind, ist allgemein bekannt!
Die etablierten Parteien haben also nicht ohne Grund an Glaubwürdigkeit verloren. Der derzeitige Aktionismus kann die Probleme unserer Gesellschaft nicht mal im Ansatz lösen. Wie lange können noch die etablierten Parteien und hier besonders die Grünen, den Wählern den Asyl- und Sozialmissbrauch, die Demokratie- und Frauenfeindlichkeit des Islams oder die kriminelle Lebensweise vieler arabischer Großfamilien als „Zugewinn für unsere Gesellschaft“ verkaufen? Haben die Aktivitäten der Grünen gegen die Energie- oder Autoindustrie, die Landwirtschaft oder ihr Engagement für den Islam nicht schon längst das Niveau der Systemgefährdung erreicht? Der Islam ist seinem Wesen nach nicht mit der bürgerlich-demokratischen Grundordnung und den Werten der Gleichberechtigung kompatibel und seine politischen Führer machen daraus auch kein Geheimnis!
Wann wird wieder die Rentengerechtigkeit hergestellt?
Wie lange will man das Gesundheits- und Pflegesystem als Profitgeschäft mit all den negativen Folgen betreiben? Ein ehrlicher Sozialstaat kann und wird so nicht auf Dauer funktionieren können.
Die Bedrohung für unser Land entsteht also nicht nur durch Hochrüstung, weltweite Kriegseinsätze und Truppenaufmärsche an der russischen Grenze, sondern auch durch die zunehmende Gefährdung des sozialen Friedens und der Demokratie. Was passiert mit Deutschland, wenn die Milliardengewinne durch Protektionismus, Sanktionen, Konflikte oder die profitorientierte Hochrüstung ausbleiben? Die AfD trägt dafür noch nicht die Verantwortung! Im Gegenteil, das ist nur deren Nährboden. Die „Wölfe“ aber sind schon länger da! 
Andreas Heising
Storkow (Mark)