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Knaupps Kolumnen

Von Michael Hauke

Auch nach der vergangenen Ausgabe haben wir sehr viele Leserbriefe zum Thema Migrationspakt erhalten. Unsere Leser haben sich sehr viel Mühe gegeben und teilweise sehr viel geschrieben. Ich halte es für wichtig, dass jeder, der zu dem Thema etwas schreiben möchte, das in unserer Zeitung auch tun kann.Viele andere Möglichkeiten dazu hat der Bürger leider nicht. Wir haben die Briefe deswegen sinnerhaltend kürzen müssen. Auch wenn das Thema und die Breite, die wir ihm geben, manche Leser nerven mag, die Unterzeichnung des Paktes wird dermaßen weitreichende Auswirkungen auf unser Zusammenleben in den nächsten Jahren haben, dass wir den Menschen auch den Platz geben möchten, sich dazu zu äußern. Niemals in der 28jährigen Geschichte meines Verlages haben wir über Wochen zu einem Thema derart viele Briefe, Mails, Anrufe und Besuche erhalten. In der vergangenen Ausgabe hatte Jan Knaupp dazu eine Kolumne geschrieben, und ich selbst hatte den Leserbriefen einen weiteren Beitrag vorangestellt.
Am 10. Dezember hat die Bundeskanzlerin den Pakt unterschrieben. Sie war die einzige Staatschefin eines bedeutenden „Ziellandes“, die selbst nach Marakkesch gereist ist. Sie wollte damit zeigen, wie wichtig ihr persönlich dieser Pakt ist, den sie zu Hause als „rechtlich unverbindlich“ dargestellt hat.
Viele der potentiellen „Zielländer“ haben nicht unterschrieben. Die USA, Australien, Israel, Österreich, Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei, Schweden, die Schweiz und viele andere sind dem Pakt nicht beigetreten.
Sie wissen, warum. Die von der Bundesregierung betonte „Unverbindlichkeit“ des Paktes wurde schon während der Konferenz in Marokko von einem UN-Sprecher verneint. Er sagte wörtlich: „Wegen der rechtlich bindenden Natur des Paktes ist es jetzt an den Mitgliedsstaaten, den Migrationspakt auf nationaler Ebene umzusetzen.“
Durch die Bevölkerungsexplosion in Afrika und der gesamten islamischen Welt sitzen sehr viele Millionen Menschen auf gepackten Koffern. Eine wirkliche Integration ist schon vor der Flüchtlingskrise und erst recht nicht danach gelungen.
Es gibt keine Antworten darauf, wo die Menschen wohnen sollen und wer ihren verbrieften Anspruch auf volle Sozialleistungen ab dem ersten Tag bezahlen soll. Hinzu werden weitere soziale Spannungen kommen, die wir nicht erst seit 2015 kennen, wenn der Islam auf eine freiheitliche Gesellschaft trifft.

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Ich habe mit Interesse am 8.11.2018 die Übertragung der Bundestagsdebatte über den UN-Migrationspakt verfolgt
Danach soll dieser Pakt ohne rechtliche Verbindlichkeit eine Lösung des Flüchtlingsproblems bringen. Wenn ich mich für etwas verpflichte, ist es egal, ob es nach Recht oder Gesetz ist, ich habe mich verpflichtet.
Meiner Meinung nach wollte kein Abgeordneter über die wirklichen Ursachen des weltweiten Flüchtlingsproblems sprechen. Es wurde mit keinem Wort an die stark  zunehmende Überbevölkerung in den Entwicklungsländern gedacht. „In Afrika leben zur Zeit 1,2 Milliarden Menschen, bald werden es 2 Milliarden Menschen sein“, so die Zeitung „Die Welt“ im Oktober 2016. Danach sollten wir 200 bis 300 Millionen hier in Europa allein aus Afrika erwarten. Selbst wenn nur halb so viele (100-150 Millionen Menschen) nach Europa einwandern, wird es zur Katastrophe kommen.
Die wirtschaftlich schwachen Länder, wo es keine Sozialleistungen gibt, können, wenn überhaupt, nur einen ganz geringen Teil aufnehmen.
Das bedeutet, dass nur ein kleiner Teil von Staaten (allen voran Deutschland) die Last und Kosten übernehmen sollen.
Es wird niemals so viele Arbeitsplätze geben. Die Folge Massenarbeitslosigkeit !
Es wird in keinem der verbleibenden Länder so viel bezahlbaren Wohnraum geben.
Hier in Deutschland haben wir jetzt schon damit große Probleme. Es wird dann zu Slums ähnlichen Wohnbezirken kommen und die Zahl der Obdachlosen wird extrem ansteigen.
Aus Erfahrung der letzten zwei Jahre ist bekannt, dass 70 % der Flüchtlinge junge Männer sind. Da die meisten aus einer muslimischen Kultur kommen, wollen sie auch nach dieser, aber mit allen Vorteilen, in Europa leben.
Ziel 15 des Migrationspaktes: Sicherer Zugang zu Grundleistungen! Bei den Kosten der Einwanderung kann man auf die Zahlen aus der Flüchtlingswelle seit 2015 zurückgreifen (4167 EUR Ausgaben pro Kopf und Monat).
Sollte der Migrationsexperte aus der „Welt“ recht behalten, dann kommen  über 100 Millionen Menschen nach Europa. Ich bin fassungslos, dass unsere Regierung diesem Pakt, der nur Nachteile für unser Land bringen wird, zugestimmt hat.
Ich bin 1953 geboren, habe als Kind noch in Trümmern gespielt, hasse die Leute, die heute noch die Kriege und den Nationalsozialismus verherrlichen, bewundere die Menschen, die unser Land wieder aufgebaut haben und gehe mit offenen Augen durchs Leben!
Ich bin für Freiheit und Demokratie, in der auch Normen und Gerechtigkeit gelten sollten.
Ich habe 46 Jahre gearbeitet und als Elektromonteur unser Land mit aufgebaut und soll noch erleben, wie meine Heimat ruiniert wird!

Norbert Winkler

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Sehr geehrter Herr Hauke,
den Leserbrief des Herrn Manfred Burger kann ich nicht unbeantwortet lassen. Meine Zustimmung hat er zu seiner Meinung, was die „Ausbeutung der südlichen Hemisphäre durch die Staaten der nördlichen“ betrifft.
Aber was er hier schreibt: „…dass die Medien, deren Teil übrigens auch Ihr Blättchen ist, Anweisungen haben, wie Pakt und Migration in der Öffentlichkeit darzustellen sind?“  möchte ich mit einem Zitat aus dem nun auch von „uns“ unterzeichneten Migrationspakt beantworten.Da ist auf Seite 23 zu lesen: „Um diese Verpflichtung zu verwirklichen, werden wir aus den folgenden Maßnahmen schöpfen. Wir werden (...) unter voller Achtung der Medienfreiheit eine unabhängige, objektive und hochwertige Berichterstattung durch die Medien, einschließlich Informationen im Internet, fördern, unter anderem durch Sensibilisierung und Aufklärung von Medienschaffenden hinsichtlich Migrationsfragen und -begriffen, durch Investitionen in ethische Standards der Berichterstattung und Werbung und durch Einstellung der öffentlichen Finanzierung oder materiellen Unterstützung von Medien, die systematisch Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und andere Formen der Diskriminierung gegenüber Migranten fördern.“
Wer hat dann wohl die Deutungshoheit in dem ganzen Theater? Ein Hoch auf die Pressefreiheit, manche Journalisten tun mir jetzt schon leid.  So, wie Teile der Bevölkerung, die nicht das Glück haben, in (noch) ruhigen und sicheren Gegenden leben zu können.
Zu diesem Thema ist Herr Burger der Meinung, „Es geht nicht an, Tatsachen, Meinungen, Unterstellungen und Zugetragenes zu vermengen und daraus einen Artikel zu erstellen, der den Anspruch auf objektive Berichterstattung erhebt.“
Vermengen verschiedener Tatsachen ist aber sicher erlaubt, wenn verlässliche Quellen dazu angegeben werden? Das werde ich hier tun. Zu Beginn Zitate aus zwei Büchern, deren Verfasser nicht im Verdacht rechter Gesinnung stehen. Heinz Buschkowsky: „Neukölln ist überall“ Seite 128 und 129: „Polizeihauptkommissar Gaertner sagte mir neulich, er könne sich nicht erinnern, während seiner gesamten Dienstzeit einen Handtaschenraub oder einen Überfall von Einwandererjugendlichen auf eine Frau mit Kopftuch bearbeitet zu haben. Das Feindbild sind die verhassten Deutschen, sie sind das Ziel ihrer Aggressionen, und sie haben dem Flashmob nichts entgegenzusetzen: Per SMS-Rundruf finden sich in wenigen Minuten zahlreiche Menschen ein, die sofort eine drohende Haltung einnehmen. Deutsche gelten als leichte Opfer.
Kirsten Heisig: „Das Ende der Geduld“, Seite 94 und 95:
„Der überwiegende Teil dieser Clans wird niemals in Westeuropa ankommen. Es werden weiterhin nicht genau bezifferbare Millionenbeträge in die Alimentierung dieser Gruppierungen fließen, ohne Fortschritte zu erzielen.  (...) Niemand hat jedoch bisher diesen Weg beschritten und es liegt auch auf der Hand, weshalb: sozialromantische Verblendung gepaart mit blanker Angst. Ich bin inzwischen zu der Auffassung gelangt, dass die Furcht vor den kriminellen Großfamilien alle anderen Aspekte bei Weitem überwiegt, denn hinter vorgehaltener Hand heißt es: „Man kann kein Kind zwangsweise aus einem arabischen Clan nehmen. Die Familien erschießen jeden, der das versuchen sollte. (...) Wenn der deutsche Staat diese Familien weiterhin im Land belässt und sie jahrzehntelang ohne jede Gegenleistung unterstützt, obwohl sie die Gesellschaft hemmungslos schädigen, blamiert er sich aufs Äußerste und lädt zur Nachahmung ein.”
Und damit unser Land noch bunter und lebhafter wird, nehmen wir gern “Schutzsuchende” auf.
Alle zwei Monate wächst Deutschland um eine Stadt wie Fürstenwalde – hat mit Überfremdung aber nichts zu tun! Kommt vielen deutschen Bürgern aber so vor. Gut, auf dem Lande und in Kleinstädten halten sich die damit verbundenen „Unannehmlichkeiten“ noch in Grenzen, aber ganze Stadtteile unserer Großstädte werden zu Slums, “soziale Brennpunkte” genannt.          

Irmgard Sturm

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Sehr geehrter Herr Hauke, ich ziehe meinen Hut vor Ihnen und auch vor Herrn Knaupp! Ich hatte schon den Glauben an ehrliche Journalisten verloren. Ihre Artikel zeugen von mutigen und ehrlichen Beiträgen, was ich im TV und anderen Zeitungen lange vermisse. Sie haben mit Sicherheit nicht nur meinen Respekt verdient. Weiter so!

Ditmar Matzke

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Sehr geehrter Herr Hauke, ich bin froh, das Sie sich einen offenen und kritischen Geist bewahrt haben und die Dinge beim Namen nennen. Es gibt viele Menschen, die einfach Kritik üben, ohne dass eine Substanz in ihren Aussagen zu erkennen ist. Es wird sich nicht sachlich auseinandergesetzt, sondern dem Widersacher einfach etwas unterstellt. Ich kenne ein solches Verhalten noch aus DDR-Zeiten.

Siegfried Ruddies

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Seit Merkel 2015 im Alleingang die Grenzen für Migranten öffnete und die Medien angehalten wurden, die Menschen hier zu belügen, ist die Normalität unseres Lebens verloren gegangen.
Ich, als Kind hart Betroffene des 3. Reiches, die DDR-Zeit tapfer überlebt habe, bin total enttäuscht von Merkels sog. Demokratie. Rechtsstaat, was ist davon seit 2015 übrig geblieben? Und nun dieser sog. Migrationspakt...

A. Wilhelmy

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Sehr geehrter Herr Hauke,
ganz lieben Dank für Ihre, Offenheit und Wahrheit. Sie sprechen mir und meinem Mann sehr aus dem Herzen.
Ich bin es leid, mir diese Lügenmaffia anzuhören und anzusehen. Egal, welche politische Sendung/Talksendung man sich ansieht, es werden nur besondere Gäste eingeladen, die unserer verlogenen Obrigkeit applaudieren, und leistet jemand Widerspruch, wird demjenigen gleich das Wort abgeschnitten.
Unter Demokratie verstehe ich auch, dass man alle Parteien, auch die AfD anhört und gleich behandelt, denn sie wurden schließlich vom Volk gewählt, wenn vielleicht auch nur durch Frust. Stattdessen kanzelt man die Partei ab, ohne sich auch anzuhören, was sie zu sagen hat.
Ich erinnere noch an Thilo Sarrazins Bestseller „Deutschland schafft sich ab“. Wie recht hatte doch dieser Mann, nun ist es bald soweit!
Ich habe Ihre Berichte per mail an viele Bekannte und Freunde weitergeleitet, denn ich glaube, die meisten Menschen kannten diesen Migrationspakt gar nicht. Wir wünschen Ihnen Durchhaltevermögen.

Hannelore Müller

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Man kann gar nicht oft genug die Menschen darauf aufmerksam machen, was da gerade passiert. Vielen Dank für ihre wunderbaren Artikel... Und ein großes Kompliment an Jan Knaupp, seine Kolumne ist super! „Ich bin es leid“ hat genau meine Gedanken widergespiegelt.

Sabine Nitz

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Sehr geehrter Herr Hauke,
seit einigen Tagen bin ich aus Brüssel zurück gekommen, wo ich einige Tage im Europa Parlament als Besucher sein konnte. Aus der Fraktion Grüne/Europ. Freie Allianz wurde mir das mögliche Ausmaß des Migrationspaktes durch Prof. Klaus Buchner (ÖDP) wie folgt beschrieben. Etwa 50 Millionen Menschen, bevorzugt aus Afrika, säßen auf „gepackten Koffern“, weil die Geburtenrate so hoch ist und entsprechend die Armut. Oder auch umgekehrt: Die Familien müssen als Alterssicherung viele Kinder haben! Daraus folgt, dass nicht die Geburtenregelung, Verhütung usw. greifen, sondern einfach der Wohlstand so weit angehoben werden muss, dass nicht die Kinder die Alterssicherung ersetzen müssen.  Weiterhin folgt für die reichen Länder, dass unser maßloser und gedankenloser Konsum von Waren aus den armen Ländern über Regierungen und Wirtschaft verantwortungsbewusst geregelt werden müsste! Voraussetzung ist natürlich auch die Eigenverantwortung jedes aufgeklärten Bürgers. Andernfalls müßte sich Europa wohl auf 50 Millionen Zuwanderer in den nächsten Jahrzehnten einrichten. Die bereits sichtbare Veränderung des Alltags und des Lebensgefühls in Brennpunkten unseres Landes dürfte dann wohl noch stärker zu spüren sein. Alles das sollten die Politiker mit  vorausschauendem Denken ehrlich sagen!  Und nicht mit einem nicht ausgereiften Migrationspakt.

Dr. Sabine Müller

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Ja, Herr Knaupp, ich bin es auch leid, solche verbalen Rundumschläge gegen die etablierte politische Klasse hinnehmen zu müssen!
Sie beschwören autoritäre, antidemokratische, „einfache“ Lösungen für ein komplexes politisches Problem. Migration, Flucht und Vertreibung. Sie beschwören mit Ihrer Rhetorik eine Gefahr herauf, die am Kern gesellschaftlicher Verwerfungen vorbeigeht. Dennoch, Sie tun das sehr populär. Alles was Sie benennen, gibt es wirklich und wird nicht nur von Ihrer Zeitung in den Fokus gesellschaftlicher Unzufriedenheit „besorgter Bürger“ gerückt und verstärkt. Migranten, Flüchtlinge als Sündenböcke? So etwas gab es schon mal – da warn’s  „Die Juden“.
Flüchtlinge und Migranten gibt es weltweit schon seit Jahrhunderten. Neu ist, das Ausmaß. Nicht nur die Anzahl, sondern die damit verbundenen Sicherheitsprobleme. Hier gebe ich Ihnen Recht.
Aber – vergessen wir nicht – die Ursachen dafür, sind auch der Preis unseres gefräßigen Wohlstandes. Natürlich wollen wir den behalten. In Zeiten von Internet und Globalisierung ist es allerdings eine Illusion zu meinen, wir könnten ihn durch Grenzen und Polizeigewalt für uns alleine beanspruchen. Sich den unausweichlichen Problemen zu stellen, heißt integrieren und gerecht verteilen. Eine - wie wir gerade erleben - gesellschaftliche Herkulesaufgabe, eine für uns alle neue politische Gestaltungsaufgabe.
Die damit verbundenen Anstrengungen mit völkischer Rhetorik abzuwehren, ist der falsche Weg. Die Älteren unter uns wissen, dass dieser Pfad zu verführerisch ist (der „starke Mann“ lässt grüßen).
Es braucht dagegen unser aller Gedanken- und Handlungskraft, um am Wesen gesellschaftlicher Verwerfungen zu arbeiten:
Mietenwucher, Rentenungerechtigkeit, Pflegenotstand, Zerfall der öffentlichen Infrastruktur, Erosion medizinischer Versorgung und, und, und…
Nötig ist also Opposition im Kleinen und im Großen, und Handeln in sozialen Verbänden.
Ja, Herr Knaupp, das ist kein Ort für „einfache Lösungen“. Ihre politische Energie wird dort gebraucht!

Dr. Ruth Frey

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Hallo Jan Knaupp,
- Ich bin es leid - trifft den Nagel auf den Kopf, bin da voll bei Ihnen. Große Klasse, dass Sie das öffentlich machen.Weiter so...!

Th. Schreiber

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Lieber Jan Knaupp,
ja, ich bin es auch leid! Aber was nun? Wie geht es weiter? Es gibt dabei nur zwei wesentliche Positionen: Die der populistischen Gutmenschen und die der Realisten bzw. Pessimisten. Es wird daher Zeit, nach dem „Warum“ zu fragen!
Warum glauben sich die Befürworter der offenen Zuwanderung im Recht? Weil sich das medial gut verkaufen lässt?
Weil sie sich dadurch modern, weltoffen und hilfsbereit zeigen möchten? Wem gegenüber eigentlich? Weil sie sich in der Mehrzahl wähnen und dazu gehören möchten? Weil sie Menschen in Not helfen wollen?
Mindestens ein Grund davon wird es sein. Warum fühlen sich die Gegner der aktuellen Zuwanderungspolitik auf der richtigen Seite? Weil sie den Zuwachs an Kriminalität durch Migranten regelmäßig berichtet bekommen? Weil die Grundwerte unserer humanistischen Gesellschaft durch viele Zuwanderer nicht geachtet werden?
Weil die Religion und die Kultur der meisten Migranten sich massiv gegen unsere Überzeugungen richtet?
Weil Frauen und Kinder von den meisten männlichen Migranten nicht geachtet werden, wie es in einer zivilisierten Gesellschaft selbstverständlich ist?
Weil es überproportional viel junge männliche Migranten sind, die zu uns kommen? Weil die überwiegende Mehrheit der Migranten aufgrund ihrer mangelnden Bildung, Qualifikation und Arbeitsbereitschaft dauerhaft auf der Zuwendungsempfänger-Seite leben werden?
Weil die bereits bestehenden Probleme in Deutschland, wie Kinder- und Altersarmut, Arbeitslosigkeit, Wohnraumknappheit, unzureichende Kindergarten- und Schulplätze sowie öffentliche Sicherheit und Kriminalität dadurch weiter verschärft werden?
Weil ihr Gerechtigkeitsgefühl ihnen sagt, dass mit dem eigenen Geld zuerst die gravierendsten eigenen Probleme gelöst werden sollten?
Sollten Sie noch keine endgültige Position gefunden haben, beantworten Sie für sich diese Fragen.
Und spätestens jetzt sollte jeder humanistisch gebildete Bürger zu der Überzeugung kommen, dass es kein entweder/oder gibt!
Wenn wir die Befürchtungen der Zuwanderungsgegner nicht beachten, wird es in einer Situation enden, deren negativen Ausmaße wir noch nicht mal in Ansätzen erkennen können.
Aber natürlich müssen wir auch Menschen in Not helfen! Aber wohl kaum auf einem Arbeitsamt, einem Sozialamt oder in einer Flüchtlingsunterkunft in Deutschland.
Jetzt käme es also darauf an, dass die Regierungsmitglieder etwas tun, was dem gerecht wird. Und die Vorschläge dafür liegen längst auf dem Tisch:
- Politische Intervention in Kriegsgebieten mit den härtesten Mitteln
- Unterstützung von Infrastrukturprojekten in den betreffenden Herkunftsländern durch Bundeswehr, THW und finanzielle Mittel für bestehende unabhängige Hilfsorganisationen
- Überlassung von technischem Know-how für Wasseraufbereitung, Ernährungsverbesserung und Hygiene für betreffende Regionen/Länder
- Zusammenarbeit mit allen EU-Ländern für einen größtmöglichen Hebel dieser zu
koordinierenden Maßnahmen
- Vereinbarungen mit den Herkunftsländern über dauerhafte, zielgerichtete Hilfe vor Ort
- Legitimierung der Zuwanderung nur in definierten Härtefällen (z. B. medizinische Hilfe)
- Konsequente Abschiebung unzulässiger Zuwanderer und umfassende Information darüber
Das wären die Aufgaben für meine Regierung. Jetzt müssen Lösungen her, es muss endlich gehandelt werden!
Ich bin es auch leid, aber das musste noch raus...

Alexander Korth

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Guten Tag Herr Knaupp,
wir bedanken uns für die mutigen Worte in Ihrem Artikel.

Frank und Doris Schilde

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Lieber Herr Knaupp,
ein Freund hat ihre Kolumne geteilt. Ich mag klare Worte und so freut es mich,  dass immer mehr Menschen ihre Meinung kund tun und streiten. Der Mehltau, der sich über Europa gelegt hat, wird endlich hinweggefegt. Viel zu oft war ich mit ein paar hundert Willigen fast allein auf der Straße als es gegen Hartz IV, Rentenreformen oder Überwachung ging. Es mag sein, dass wir manche Dinge anders sehen, aber das ist doch auch gut so. Ich lehne Parteien ab, denn sie verhindern echte Demokratie. Das Schweizer Modell passt mir da schon eher.
Das Problem für mich ist tatsächlich die Blauäugikeit bzw. das Herunterspielen der Probleme die wir uns aufgeladen haben, andere meinen, die uns aufgeladen wurden. Statitisch sind 2% aller Deutschen kriminell ausgerichtet, warum sollte das bei Flüchtlingen anders sein? Also  kamen 20.000 mit potentiell krimineller Energie, eher mehr.Das ist heruntergespielt worden. „Wir schaffen das“ ist so was von blöd gewesen! Was schaffen wir, wieso und womit? Ohne das Engagement von Millionen Deutscher wäre die Sache noch katastrophaler geworden als es schon ist! Das und das ist für mich der Fehler ihrer Kolumne. Das Versagen des Sozialstaates spiegelt sich schon viel zu lange in Projekten wie der Arche oder den Tafeln! Ihre Kolumne hebt zu sehr auf das Heute ab, aber seit wann wird der Sozialstaat wirklich abgebaut – ich meine seit 1990! Wann wurden die Sicherheit der Bürger einem angeblichem Sparzwang geopfert? Vor 2015, sicher! Seit wann gibt es marode Schulen, geschlossene Schwimmbäder und Jugendzentren? Seit wann gibt es Parallelgesellschaften mit Scharia und kriminellen Familien? Nicht erst seit 2015! Die Flüchtlingskrise hat lediglich dafür gesorgt, dass plötzlich alles wie in einem großen Brennglas sichtbar wurde, weil plötzlich viele mehr die Probleme sehen und ansprechen! Weil es natürlich immer mehr Probleme gibt, kann der Teppich, unter den früher vieles gekehrt wurde, nicht mehr zudecken, er ist zu klein geworden, da passt nicht noch mehr drunter! Und ehrlich, ich freue mich, dass viele jetzt endlich aufwachen, auch wenn mich die Richtung in die sie gehen, manchmal verwundert.
Der viel kritisierte Migrationspakt hat für mich eine völlig andere Ausrichtung. Er verhindert Flüchtlingsströme und garantiert geregelte Migration. Kein Land kann Flüchtlinge jetzt einfach so durchleiten, sie müssen für diese Menschen Rechte garantieren! Aber klar kann man dazu anders denken!
Aber es kann so nicht weiter gemacht werden! Meine Schwiegertochter ist Geschäftsführerin von MedAir Deutschland und war in Afghanistan, Südsudan, Nepal und so weiter. Wenn wir in Europa wegsehen, werden sie kommen! Nicht tausend, nicht Hunderttausend, sondern Millionen und Abermillionen. Sie und ich haben das Elend in der Welt nicht zu verantworten aber es wird Zeit, dass wir die zur Kasse schicken, die das angerichtet haben und wenn es sein muss, ziehe ich mir dazu auch ne gelbe Weste an!

Matthias Zwerschke

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Ich ziehe den Hut, endlich schreibt mal jemand was so viele Menschen denken, weiter so!

Hagen und Kerstin Filehr

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Hallo, lieber Herr Hauke,
Ihre Zeilen zum geplanten Global Compact for Migration (UN-Migrationspakt) haben mich überrascht und begeistert. Zugleich bin ich sehr beunruhigt. Ich frage mich, wie es so weit kommen konnte und was man gegen die „Mutter aller Unvernunftspläne“ machen kann. Ich bin mir sicher, dass eine Mehrheit der deutschen Staatsbürger dieses Vertragswerk strikt ablehnen würde, wenn es zu einer objektiven Berichterstattung der weitreichenden und nicht rückabzuwickelnden Folgen in den Medien gekommen wäre. Ich fühle mich fast ohnmächtig und hilflos, und das macht mich wütend. Ungeachtet des Mainstreams und aller Beteuerungen der dem Pakt zustimmenden Bundestagsabgeordneten muss man kein Hellseher sein, um eins und eins zusammenzuzählen.
Deutschland hat am 10.12.2018 dem Pakt zustimmt. Lediglich 129 Staatsvertreter waren bei der Akklamation in Marrakesch anwesend. Im Juli dieses Jahres hatten sich noch 192 Staaten hinter den Pakt gestellt. Entscheidend ist die Zustimmung Deutschlands.
Somit werden sich mit dem Inkrafttreten Millionen Menschen auf den Weg zu uns machen. Sie werden es tun, weil sie bessere Lebensbedingen, mehr Wohlstand und Sicherheit haben wollen. Wer will es Ihnen verdenken? Wir Menschen sind so. Problematisch ist nur, dass die meisten davon, ohne größere Not zu haben, aufbrechen werden. Und genau das ist das fatale an diesem Pakt, „es ist kein globaler Pakt zur Migration, sondern es ist ein globaler Pakt für Migration.
Wer soll die Migranten aufhalten, wenn sie Einlass nach Deutschland begehren? Nach Großbritannien, Australien,  USA, Ungarn, Österreich, Polen, Tschechien, Bulgarien, Estland, Israel und die Schweiz können sie nicht ziehen, diese Länder möchten ihre Souveränität bezüglich Einwanderung und Migration behalten. Auch werden Länder wie Albanien, Estland, Rumänien oder gar ein afrikanisches Land nicht das Ziel der Migration sein, da kämen sie womöglich vom Regen in die Traufe. Wie viele Länder mit einer hohen sozialen Absicherung bleiben dann wohl noch übrig? Es sind eine handvoll wohlhabender Länder, und darunter ist Deutschland. Von einem globalen Pakt kann dann nicht mehr die Rede sein. Es wird zu einer zielgerichteten Einwanderung in wenige Länder kommen und eine Sogwirkung aus den armen in die wohlhabenden Staaten auslösen.

F. Tietz